Kirchengeschichte und historische Religionspädagogik operieren nicht selten mit "Rezeption" und "Wirkung", um diachrone Zusammenhänge zwischen Werken, Konstellationen oder Personen auf den Begriff zu bringen.
Der evangelische Theologe und Kirchenhistoriker Adolf Harnack (1851–1930), der als der wissenschaftspolitisch wichtigste Gelehrte im Kaiserreich anzusehen ist, engagierte sich seit 1890 für die zeitgenössische "Frauenfrage".
Die Reformation veränderte im sechzehnten Jahrhundert die Kirche und die Gesellschaft insgesamt, denn zentrale theologische Einsichten hatten konkrete Auswirkungen auf den politischen und den wirtschaftlichen Bereich.
Voll Zuversicht trat Hermann Gäbler in die Leipziger Mission ein und brachte rückhaltlos ein Vierteljahrhundert lang all seine Kraft in diese Lebensarbeit ein, an deren ungebrochenem Erfolg er zuletzt aber Zweifel hatte.
Während noch bis vor wenigen Jahren das Fach "Missions- und Religionswissenschaft" ein integraler Bestandteil an evangelischen Fakultäten war, hat sich inzwischen ein tiefgreifender Wandel vollzogen und Lehrstühle für Religionswissenschaft und interkulturelle Theologie haben sich entwickelt.
Die theologischen Grundkonzepte Martin Luthers und Thomas Müntzers wurden von kirchlichen und gesellschaftlichen Strömungen oft für eigene Interessen instrumentalisiert, so dass die historischen Personen nur noch eine untergeordnete Rolle spielen.
Die theologischen Grundkonzepte Martin Luthers und Thomas Müntzers wurden von kirchlichen und gesellschaftlichen Strömungen oft für eigene Interessen instrumentalisiert, so dass die historischen Personen nur noch eine untergeordnete Rolle spielen.
Diese Untersuchung stellt dar, inwiefern den Christen des späten ersten Jahrhunderts ein neues, vom christlichen Glauben bestimmtes Leben innerhalb eines weiterhin nichtchristlichen Umfelds nötig und möglich erschien.
Will der Protestantismus in einer zunehmend säkularen Gesellschaft anschlussfähig bleiben, so tut er gut daran, sich auf seine liberalen Traditionen zu besinnen und die darin enthaltenen theologischen Einsichten, wissenschaftlichen Fragestellungen und methodischen Ansätze für unsere Zeit fruchtbar zu machen.
Das Reformationsjubiläum lenkt den Blick nicht nur auf Martin Luther als Person, Universitätsprofessor, Theologe und Prediger, sondern auch auf die Bedingungen, die sein Wirken ermöglichten, sowie auf das Umfeld, in dem er agierte.
Das Reformationsjubiläum lenkt den Blick nicht nur auf Martin Luther als Person, Universitätsprofessor, Theologe und Prediger, sondern auch auf die Bedingungen, die sein Wirken ermöglichten, sowie auf das Umfeld, in dem er agierte.
Glaube und Theologie stehen seit den Anfangen des Christentums in produktiver Spannung zueinander, die die Reformation mit ihrem Prinzip des sola fide einerseits und mit ihrer Institutionalisierung einer schriftzentrierten akademischen Theologie andererseits in besonderer Weise aktualisiert hat.
Glaube und Theologie stehen seit den Anfangen des Christentums in produktiver Spannung zueinander, die die Reformation mit ihrem Prinzip des sola fide einerseits und mit ihrer Institutionalisierung einer schriftzentrierten akademischen Theologie andererseits in besonderer Weise aktualisiert hat.
Der als Begründer des Pietismus im Luthertum bekannte Philipp Jacob Spener (1635–1705) verwandte im Laufe seines Lebens immer mehr Zeit darauf, eine ausgebreitete Korrespondenz zu pflegen.
In dieser Festschrift werden anlässlich seines 50-jährigen Bestehens Geschichte, Themen und Herausforderungen des Kirchlichen Entwicklungsdienstes (KED) in den evangelischen Kirchen in Deutschland gewürdigt.
Der Bedeutung der reformatorischen Theologie für die GegenwartDie Reformation ist mehr als Luther, aber ohne Martin Luther hätte es keine Reformation gegeben.
Der Bedeutung der reformatorischen Theologie für die GegenwartDie Reformation ist mehr als Luther, aber ohne Martin Luther hätte es keine Reformation gegeben.