Die von Luther und Melanchthon getragene Wittenberger Reformation war nicht zuletzt bestimmt durch die Interaktion einer Gruppe von gleichgesinnten Mitstreitern.
50 Jahre nach der Verabschiedung des Ökumenismus-Dekrets auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil 1964 und kurz vor dem Reformationsgedenken 2017 ist die Frage angebracht, wie weit evangelische und katholische Kirchengemeinden schon aufeinander zugegangen sind und sich künftig noch näherkommen werden.
Erst zum zweiten Mal hat eine Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) im asiatischen Raum stattgefunden: nach Neu-Delhi 1961 nun 2013 in der zweitgrößten Stadt Südkoreas, Busan.
Cura homiletica ist der Name des Coaching-Programmes, das das Zentrum für evangelische Predigtkultur in Wittenberg erarbeitet hat und mit unterschiedlichen Partnern beständig weiterentwickelt.
Zahlreiche kirchliche, politische und theologische Entwicklungen und Veränderungen in der neueren Geschichte des Christentums gingen aus umgreifenden kirchlichen und gesellschaftlichen Reform- und Erneuerungsprozessen hervor.
Im Jahr 1849 entsandte Theodor Fliedner vier Diakonissen in die USA und gab damit den Impuls zur Entstehung einer zwar nicht immer erfolgreichen, aber ungeheuer vielfältigen amerikanischen Diakonissenbewegung.
Das 'Wörterbuch zu den bilateralen theologischen Dialogen zwischen der Evangelischen Kirche in Deutschland und orthodoxen Kirchen (1959–2013)' legt die theologischen Erträge der Dialoge aus mehr als fünf Jahrzehnten in greifbarer und übersichtlicher Form vor und trägt damit zur Ergebnissicherung und Rezeption der Dialoge bei.
'Von Grafen und Predigern' – unter dieser Überschrift vereinigt der Band die Vorträge zweier Tagungen, die in den Jahren 2010 und 2011 in Eisleben und Mansfeld durchgeführt wurden.
Anhand der Rekonstruktion des homiletischen Ansatzes von Gerhard Aho in seinem Kontext entsteht ein Bild der nordamerikanischen Predigtlehre mit ihrer eigenständigen Ausprägung im 20.
Die Überblicksdarstellung zur Kirchengeschichte bietet in einem ersten Abschnitt "Einblicke" in Grundfragen unseres Umgangs mit der Kirchengeschichte und der Kirchengeschichtsschreibung: Was fangen wir mit der Geschichte der Kirche an?
Die Überblicksdarstellung zur Kirchengeschichte bietet in einem ersten Abschnitt "Einblicke" in Grundfragen unseres Umgangs mit der Kirchengeschichte und der Kirchengeschichtsschreibung: Was fangen wir mit der Geschichte der Kirche an?
Der Band enthält die Beiträge der zwölften Begegnung im bilateralen Theologischen Dialog zwischen der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Rumänischen Orthodoxen Kirche vom März 2010 in Sambata de Sus und der dreizehnten Begegnung vom März 2013 in Drübeck/Sachsen-Anhalt.
Der württembergische Theologe und Seelsorger Johann Christoph Blumhardt (1805–1880), von den einen kritiklos verehrt, von anderen als dämonengläubiger Wunderheiler verspottet, schildert in seinen Briefen, Tagebüchern und Schriften die als Seelsorger gemachten Erfahrungen.
Unbestritten gilt der Buchdruck zumindest im ersten Jahrzehnt der Reformation als entscheidender Faktor für die Ausbreitung der evangelischen Botschaft.
Die wirkungskräftige Perspektive vom obrigkeitshörigen und politisch passiven Luthertum bei Max Weber und Ernst Troeltsch prägte lange Zeit das Bild vom Luthertum bis in das gegenwärtige allgemeine Bewusstsein.
Ausgehend von der alttestamentlichen Erfahrung des mitgehenden Gottes (Ex 13,21) über die Weggenossenschaft Jesu mit seinen Jüngern (Lk 24,13–35), die Tradition der ägyptischen Wüstenväter bis zu dem starken Impuls des Ignatius von Loyola hat es zu jeder Zeit 'Mütter und Väter im Glauben' gegeben, die das Leben des Christenmenschen mit ihrer Wegweisung und behutsamen Liebe begleitet haben.
Die Autorin untersucht den Prozess der Institutionalisierung des Dresdner Diakonissenhauses zwischen dessen Gründung 1844 und dem Tod des ersten Rektors 1881.
Der Band enthält zentrale, bislang meist nicht oder nur schwer zugängliche Texte von Heino Falcke – vom berühmt gewordenen Vortrag 'Christus befreit – darum Kirche für andere' vor der Bundessynode 1972 bis zu dem im Juni 2013 in Imshausen gehaltenen Eröffnungsvortrag der Tagung 'Das Erbe der Bekennenden Kirche in der DDR'.
Im Mittelpunkt der Monographie steht eine Reihe von zwischenkirchlichen Konsultationen, die sogenannten Serbien-Tagungen, die unter Beteiligung der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Deutschen Bischofskonferenz und der Serbischen Orthodoxen Kirche von 1999 bis 2009 stattfanden.
'Gerecht und Sünder zugleich' lautet die Kurzformel, mit der Martin Luther die ontologische Verfasstheit des Christenmenschen brennpunktartig zusammenfasst.
Ein Menetekel an der Wand, Jona im Bauch des Fisches, der Kampf Davids gegen Goliath – viele Erzählungen des Alten Testaments gehören zum Grundbestand des kulturellen Wissens unserer Gesellschaft.
Ein Menetekel an der Wand, Jona im Bauch des Fisches, der Kampf Davids gegen Goliath – viele Erzählungen des Alten Testaments gehören zum Grundbestand des kulturellen Wissens unserer Gesellschaft.
Durch Androhung und Ausübung von Gewalt für Recht und Frieden zu sorgen gehört nach protestantischer Tradition zu den eigenständigen, jedoch ethisch zu verantwortenden Aufgaben des Staates (Barmen V).
Die Pastoralbriefe leisten mit der Entwicklung eines eigenen Erziehungskonzeptes einen wichtigen Beitrag zur Konsolidierung der christlichen Gemeinden.
Diese Greifswalder Habilitationsschrift entwirft die Ekklesiologie von einer kritischen Selbstunterscheidung der Kirche her und zieht hierzu erstmals kirchliche Dokumente wie Denkschriften und Reformprogramme heran.