Eine in den letzten Jahrzehnten zunehmend verbreitete, reduktiv-naturalistische Vorstellung von der Natur, die ihre Plausibilität aus den Erfolgen der Naturwissenschaften, der Medizin und der Technik der Moderne und jüngst besonders aus den Erfolgen der Hirnforschung zieht, stellt ein christliches ebenso wie ein humanistisches Bild vom Menschen, zu dem (Willens-)Freiheit und Verantwortung gehören, in Frage.
Der textkritische Wert der nur in Fragmenten erhaltenen Vetus Latina ist in der Exegese umstritten oder wird kaum wahrgenommen, da die Textzeugen relativ jung sind und häufig keine Einheitlichkeit aufweisen.
Die Hebräische Bibel der Juden, das Alte Testament der Christen ist seit dem Beinn der Neuzeit Gegenstand vielfältiger historisch-kritischer Bemühung gewesen, an der sich eine große Zahl bedeutender Gelehrter aus verschiedenen Nationen und Konfessionen beteiligt hat.
Im Kontext der aktuellen Debatten um ein angemessenes Verstehen des Apostels Paulus bietet Florian Wilk eine allgemeinverständliche Auslegung des ersten Korintherbriefes.
Die Worttheologie des Hebräerbriefes denkt die Einheit des ewigen Gottes und seines Redens in der Geschichte nicht als eine Folge verschiedener "Worte" Gottes, sondern sprachlich angemessen als einen zeitlich-ewigen Satz.
Der Band versammelt 18 Einzelstudien zum Jeremiabuch, die der emeritierte Münchner Alttestamentler Hermann-Josef Stipp begleitend zur Abfassung eines Kommentars zu Jer 25–52 erarbeitet hat, um zentrale Thesen des Kommentars detailliert zu begründen und zu vertiefen.
Ps 45 entfaltet Grundlagen der judäischen Herrschaftstheologie und spiegelt in besonderer Weise die Verhältnisse am Königshof mit den dort üblichen Kommunikationsstrukturen und Zeremonien.
Magic in the Ancient Eastern Mediterranean: Cognitive, Historical, and Material Perspectives brings together articles with the shared conviction that the category of magic remains useful in religious studies and provides new insights to biblical and related texts and artifacts.
Der Sammelband enthält knapp dreißig substantielle Artikel namhafter zumeist alttestamentlicher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Konfessionen und unterschiedlicher Generationen zu den für die alttestamentliche Wissenschaft grundlegenden Themen Theologie, Philologie, Recht und Geschichte des antiken Israel.
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Recognizing the absence of a God named Yahweh outside of ancient Israel, this study addresses the related questions of Yahweh's origins and the biblical claim that there were Yahweh-worshipers other than the Israelite people.
Die ethische Relevanz biblischer Texte liegt in ihrer Literarizität begründet, die fremde Textwelten entstehen lässt und dem Lesenden Möglichkeitsräume des Denkens und Handelns eröffnet.
Der Apostel Paulus war der Missionar, der die im Urchristentum neuentstandenen Traditionen am stärksten für die jeweilige Situation adaptiert und variiert hat.
Based on modern methods on social memory taken from cultural studies the author of this volume presents a model for reading Biblical texts as collective memories, the example here being the Gospel of Mark.