Dieses Buch versammelt deutsch- und englischsprachige Beiträge, die Befunde aus Untersuchungen zum Europawahlkampf in und mit traditionellen und neuen Medien präsentieren.
Matthias Begenat geht der Frage nach, wie die Teilhabe von Bürgern an öffentlicher Kommunikation ausgestaltet sein sollte, damit sie sich samt ihrer Belange politisch vertreten fühlen.
Ibrahim Ahmadov stellt in der empirischen Studie über die Medienbotschaften des ehemaligen Al Qa’ida-Anführers Usama Bin Ladin fest, dass die Staatlichkeit an sich von den transnationalen Gewaltakteuren nicht negiert wird.
Anabel Ternès und Christopher Runge zeigen am Beispiel von Stiftungen, Verbänden und Vereinen, dass es sich auszahlt, in eine hohe Reputation zu investieren.
Basierend auf vergleichenden empirischen Erhebungen untersucht Sarah Bastgen in einer zwischen EU-, NGO- und Kommunikationsforschung zu verortenden Studie, inwieweit der Professionalisierungsgrad die Beziehung zu den Stakeholdern des Organisationshandelns von auf EU-Ebene ansässigen NGOs und damit deren Linkage-Leistung sowie ihre demokratisierenden Effekte beeinflusst.
Mit den Mitteln einer psycholinguistischen Sprechaktanalyse werden in diesem Essential Aussagefragmente der Zeugen Sebastian Edathy und Michael Hartmann aus dem Bundestagsuntersuchungsausschuss analysiert.
Instanz der Aufklärung, Bühne der Eitelkeiten, Standort der Marktschreier, Sammelplatz der Schwarmintelligenz – die Öffentlichkeit macht Deutungsangebote für jede Nachfrage.
Alexandra Seibt untersucht Wirtschaftsverbände im Längsschnitt anhand eines Mehrmethodendesigns, bestehend aus Dokumentenanalysen, Inhaltsanalysen und teilstandardisierten Leitfadeninterviews.
Simona Bevern addresses the questions what and why political parties communicate in the time between elections, focusing on the dynamic rise and fall of policy issues.
Barbara Köhler Stüdeli legt mit dem vorliegenden Band die erste explorative Studie vor, die die mediale Identitätsdarstellung öffentlicher Akteure empirisch untersucht und ihren Einfluss auf die Reputation von Organisationen und Management analysiert.
Angelika Amend vermittelt, dass die drei Komponenten „Körper – Seele – Geist“ nicht von einander zu trennen sind, sondern dass eine gesunde Balance wichtig ist, um bis ins hohe Alter gesund, vital und zufrieden zu leben: Letztlich ist Gesundheit ein Geschenk, zu dem aber jeder wesentliche Beiträge leisten kann.
Andreas Maisch untersucht den Personalaustausch zwischen öffentlichem Dienst und Privatwirtschaft, der in der Öffentlichkeit teilweise als eine neue Form des Lobbyismus betrachtet wird.
Die AutorInnen befassen sich mit dem Hospiz als einer Versorgungsform, in der sich überlebende Begleiter und sterbende Patienten begegnen und unterstützen.
Philipp Niemann bearbeitet mit Hilfe eines interdisziplinären Ansatzes aus Politik-, Kommunikations- und Medienwissenschaft drei zentrale Themen der politischen Kommunikationsforschung: Die Medialisierung politischer Kommunikation, die Wahlkampfkommunikation politischer Parteien im Internet sowie das theoretisch-methodische Problem der Analyse politischer Onlinekommunikation.
Michaela Wendekamm untersucht die These, ob es Zusammenhänge zwischen einer durch die Medien in der Gesellschaft hervorgerufenen oder verstärkten Bedrohungswahrnehmung von Migranten und sicherheitspolitischen Entwicklungen gibt.
Das auf vier Bände angelegte interdisziplinäre Projekt untersucht den konstitutiven Zusammenhang zwischen politischen Ideen und ihrer sprachlich-literarischen Form.
Christine Oesterreich weist in ihrer empirischen Untersuchung basierend auf quantitativen Daten der SPRINT-Studie nach, dass die erlebte berufliche Beanspruchung von Sportlehrkräften ebenso unbefriedigend ausfällt wie bei Lehrkräften anderer Fächer.
Dieses Handbuch, das für die Neuauflage vollständig überarbeitet wurde, stellt Geschichte, Funktionen, Strukturen und Perspektiven der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände der Bundesrepublik Deutschland in den Mittelpunkt.
Jasmina Gherairi analysiert alle an einem Protest beteiligten Akteure aus einer rhetoriktheoretischen Perspektive, liefert ein umfangreiches Klassifikationsmodell von Protesttechniken und illustriert an zahlreichen zeitgenössischen Beispielen, wann, wie und warum Protest (nicht) erfolgreich war.
Daniel Schmücking untersucht, wie sich negative Wahlwerbekampagnen in Deutschland qualitativ und quantitativ entwickelt haben und prüft, welche Auswirkungen sie auf die Meinungsbildung der Wähler haben.
Astrid Otto rekonstruiert anhand des Fallbeispiels des Leipziger Messeamts Umfang, Funktion und Strukturen der Öffentlichkeitsarbeit in der DDR ab 1959.
Die vorliegende Arbeit untersucht und analysiert die makro- und mikropolitischen Prozesse, Interessenlagen, Strategie- und Machtoptionen der beteiligten Akteure im Hinblick auf die komplexe Erfolgs- und Effektivitätsdiskussion in der Sozialen Arbeit.
Matthias Klein untersucht auf Basis des akteurzentrierten Institutionalismus die Regierungstechniken der beiden rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel und Kurt Beck.
Der Arabische Frühling wird häufig als Zäsur nicht nur für die Region, sondern auch für die euro-mediterranen Beziehungen wahrgenommen, nach der sich vermeintlich „alles“ änderte.
Wie verhandeln politische Eliten der USA in Präsidentschaftswahlkämpfen außen- und wirtschaftspolitische Fragen – wie etwa die Bedeutung militärischer Stärke, die Legitimation von Kriegen, die Besteuerung von Spitzenverdienern oder den Umgang mit Globalisierung?