Saul Friedländer hat mit seiner zweibändigen Darstellung über "Das Dritte Reich und die Juden" im vergangenen Jahr ein vielfach preisgekröntes historiographisches Meisterwerk veröffentlicht.
Ziel des Bandes ist es, in das komplexe Themenfeld Kommunikation und Kommunikationswissenschaft so einzuführen, dass Studierende angemessen und systematisch Anschlussmöglichkeiten an die vielfältigen und verschiedenen Bereiche dieses Themen- und Forschungsfeldes finden können.
Ziel des Bandes ist es, in das komplexe Themenfeld Kommunikation und Kommunikationswissenschaft so einzuführen, dass Studierende angemessen und systematisch Anschlussmöglichkeiten an die vielfältigen und verschiedenen Bereiche dieses Themen- und Forschungsfeldes finden können.
Themenheft / Special IssueUrban Semiotics: Zeichen-Landschaften und Streitgespräche im Stadt-Raum BerlinsUrban Discourse: Signs of Space and eristic Debates in Berlinvon Ernest W.
Die erste Ausgabe von Transit erschien kurz nach 1989, in einem historischen Moment, der das Ende des Kalten Krieges markierte, Europa wiedervereinigte und für seinen östlichen Teil eine Wende zu Demokratie und Marktwirtschaft versprach.
Die erste Ausgabe von Transit erschien kurz nach 1989, in einem historischen Moment, der das Ende des Kalten Krieges markierte, Europa wiedervereinigte und für seinen östlichen Teil eine Wende zu Demokratie und Marktwirtschaft versprach.
»Die Auflösung von Imperien ist immer so etwas wie eine glückliche Katastrophe«, beginnt Karl Schlögel seinen Parcours durch die Museumslandschaften Russlands nach dem Ende der Sowjetunion.
Die Diagnose vom Aufstieg der ›illiberalen Demokratie‹ war Symptom einer allgemeinen philosophischen und politischen Katerstimmung nach 1989: In den berauschenden Tagen, als der Staatssozialismus implodierte und die Welt geradezu demokratietrunken wirkte, hatte es den Anschein, als würden sich Mehrheitsprinzip, Rechtsstaatlichkeit und der Schutz der Grundrechte stets harmonisch zusammenfügen.
Gegenwärtig erlebt die Europäische Union die Erosion ihrer Fundamente: die gemeinsame Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg, der geopolitische Pakt in Abgrenzung zur Sowjetunion sind nicht mehr von entscheidender Bedeutung.
Für Cassirer hat das Phänomen ohne Eigenschaften in der modernen Physik den Dingbegriff für die Physik obsolet gemacht, wie den Substanzbegriff für die Philosophie.
Im Materialismusstreit der 1850er Jahre prallen die oft provokativ vorgetragenen Positionen des naturwissenschaftlich-weltanschaulichen Materialismus (vor allem Carl Vogts, Jacob Moleschotts und Ludwig Büchners) auf Positionen (insbesondere diejenige Rudolf Wagners), die die Naturwissenschaften mit den traditionellen religiösen Überzeugungen - etwa von der Unsterblichkeit der Seele, von der Gültigkeit der biblischen Weltchronologie oder von der Abstammung der Menschheit von einem einzigen Elternpaar - bruchlos verbinden zu können glauben.
Im Zentrum des vielschichtigen, allen Aspekten der Geistesgeschichte zugewandten Diltheyschen Denkens stehen die konsequente Besinnung auf die Geschichtlichkeit des Menschen und der Aufweis der erkenntnistheoretischen Eigenständigkeit der Geisteswissenschaften.
Husserls Studien zum inneren Zeitbewusstsein bilden in ihrer chronologischen Folge sachlich und historisch entscheidende Teilschritte auf dem Weg zur Grundlegung der Phänomenologie.
Dieses Buch hat drei Ziele: Es möchte erstens die Verklammerung von Naturwissenschaft und Theologie bei Paracelsus analysieren und historisch einordnen, zweitens die Adaptation dieser Theorien im Paracelsismus, also dem auf Paracelsus aufbauenden Diskurs des 16.
In diesem Streit - ausgelöst durch Emil Du Bois-Reymonds Schrift Über die Grenzen des Naturerkennens (1872) - ging es nicht mehr um die Frage des Vorrangs der Naturwissenschaften vor Philosophie und Religion, sondern um die Grenzen, die auch dem materialistisch-darwinistischen Weltanschauungsreformprogramm gesetzt sind.
Obwohl im Kampf gegen Korruption inzwischen einige positive Ansätze zu verzeichnen sind, ist sie vor allem für Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit nach wie vor ein schwieriges und tabuisiertes Thema.
Immer mehr Menschen verabschieden sich heute aus realen Beziehungen und gehen stattdessen enge Bindungen mit ihren Laptops, Tablets und Smartphones ein.