Die Studie untersucht die Perspektiven von Lehrkräften und Schulsozialarbeiter*innen, die an Prozessen der Offenlegung (Disclosure) von sexualisierter Gewalt beteiligt waren.
Das Buch greift mit der Frage nach dem Fremdspracherwerb von Lernenden, die bereits mindestens zweisprachig sind, eine Thematik auf, die in der englisch- und fremdsprachendidaktischen Forschung bisher wenig beachtet wurde.
Die Studie beschäftigt sich mit der bildungspolitischen Strategie der bedarfsorientierten Mittelzuweisung in der Grundschule und im Besonderen mit der Frage, wie Grundschulleitungen diese in ihrer eigenen Schule erfahren und mit ihr umgehen.
Lisa Maria Pilotto analysiert zwei Differenzierungsmaßnahmen im Umgang mit heterogenen Gruppen im Rahmen des integrierten Lernkonzepts Blended Learning im Bereich der Erwachsenenbildung.
Das Buch thematisiert den Erfahrungsraum von Schülerinnen und Schülern im Hinblick auf rassismusrelevante Ungleichheiten in schulischen Bildungsinstitutionen – eine Forschungsperspektive, die bisher kaum im Fokus erziehungswissenschaftlicher Forschung steht.
Vor dem Hintergrund spezifischer Anforderungen im Feld der Tanzkunst wird aus einer praxeologischen Perspektive in den Blick genommen, wie junge Tänzer*innen eben diese bewältigen und wie sich biographische Prozesse des Tänzer*in-Werdens vollziehen.
Die vorliegende Studie bildet eine systematische Auseinandersetzung mit der schulinternen Leistungsbeurteilung anhand von vorgegebenen Erwartungshorizonten im Kontext der zentralen Prüfungen zum Erwerb des Mittleren Schulabschlusses und greift hiermit ein gesellschaftlich stark relevantes Thema auf, welches bislang unerforscht blieb.
Während der Zusammenhang von sozialer Ungleichheit und schulischem Leistungsprinzip durchaus im Fokus empirischer Forschung steht, stellt die Analyse des Herstellungsprozesses von Differenz und Ungleichheit im Vollzug von Unterricht nach wie vor ein Desiderat dar.
Der Band beinhaltet theoretische Analysen der Transformationen von Schule, die sich im Zusammenhang mit gesellschaftspolitischen Herausforderungen, bildungspolitischen Reformen oder einzelschulischen Entwicklungsprozessen ereignen.
Der Band präsentiert Perspektiven von Wissenschaftler*innen verschiedener Fachgebiete auf die Themen Sexualität und Macht in pädagogischen Handlungsfeldern.
Im Band wird die Frage nach der Verankerung von Dingen in sozialen und kulturellen Praxen von (und mit) Kindern, aber auch von (und mit) Jugendlichen in den Fokus gerückt.
Marlene Kowalski arbeitet in ihrer Studie die verinnerlichten Haltungen von Lehrkräften zur Gestaltung der Beziehung zu ihren Schülerinnen und Schülern heraus.
Katharina Gosse untersucht in ihrer ethnographischen Studie erstmals Veränderungsdynamiken in der offenen Kinder‐ und Jugendarbeit im Zusammenhang mit dem Ganztagsschulausbau.
Der Band fokussiert Entwicklungen und Problemstellungen rund um das Verhältnis des Menschen zu Daten und Zahlen sowie die daran geknüpften Implikationen für Medien, Bildung und Gesellschaft.
Die Arbeit zeigt auf, inwiefern sich die Schulgesetze zwischen (Ungleichheitsverhältnisse legitimierender) Performation und (diversitätsgesellschaftlich orientierter) Transformation bildungsbezogener Prozesse bewegen.
David Scheer zeigt, dass sich die formal gegebenen Aufgaben der Schulleitung durch den erweiterten pädagogischen Auftrag schulischer Inklusion nicht grundlegend ändern, gleichwohl sich Zeitaufwand und Komplexität von einzelnen Aufgabenbereichen erhöhen.
Auf der Grundlage von vierzehn Einzelfällen rekonstruiert Hanne Handwerk Sinn- und Bedeutungsstrukturen inklusiver schulischer Praxis an vier Freien Waldorfschulen.
Franziska Wittau setzt sich mit den Prozessen der Konsum- und Verbraucherbildung vor allem aus dem Blickwinkel der unterrichtenden Lehrkräfte auseinander.
Carolin Johanna Kiso zeigt Forschungslinien und Diskurse um Begabung und Begabungsförderung aus der Pädagogik, der Heil-und Sonderpädagogik sowie der Psychologie auf und thematisiert die komplexe und bislang wenig in Zusammenhang gebrachte Verschränkung eines weiten und breiten Begabungsbegriffs mit Inklusion.
Im Fokus der Studie steht das Versprechen der Schulinspektion, einem Instrument „neuer“ Steuerung im Schulsystem, auf die wirksame(re) Entwicklung von Schulqualität.
Das Buch liefert neue, in Deutschland noch relativ unbekannte Forschung zum Einfluss von Stereotypen in der Schule und einen hervorragenden theoretischen und empirischen Überblick zu dem Themenkomplex.
Die Studie von Miriam Hörnlein verweist auf biographische Arbeit als Schlüsselqualifikation im Kontext der Professionalisierung von Lehrerinnen und Lehrern.
Wie Schulformwechsel in der Familie verhandelt werden und wie diese Verhandlung eine Dynamik befördert, die nach einem „Ab-“ oder „Umstieg“ im Bildungssystem einen „Aufstieg“ ermöglicht, untersucht diese Studie fallrekonstruktiv.
Marek Grummt untersucht das professionelle Handeln von Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen, die inklusionsorientiert an staatlichen Schulen arbeiten.
Jennifer Buchna untersucht in dieser qualitativen Längsschnittstudie, wie pädagogische Fachkräfte einer Grundschule Migration im Kontext ihrer Organisation und umgekehrt ihre Organisation im Kontext Migration konstituieren und welche Rolle die migrationsspezifischen institutionellen Anforderungen an Schule darin einnehmen.
Jens Ridderbusch geht der Frage nach, welche Faktoren und Prozesse zur Ablösung der tradierten Dreigliedrigkeit im deutschen Schulsystem geführt haben und welche Entwicklung der Schulstrukturen in Zukunft zu erwarten ist.
Die Beiträge in diesem Sammelband von Autorinnen und Autoren aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und den Niederlanden beschäftigen sich mit der Rolle der Technischen Bildung in Fächerverbünden aus verschiedenen Blickwinkeln.
Anne Walde analysiert politische Aushandlungsprozesse im Zusammenhang mit sinkenden Schülerzahlen in vom demografischen Wandel und Abwanderung betroffenen Städten.
Sascha Kabel untersucht die Frage, inwiefern die Pädagogik in die Abhängigkeit des schulischen Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft involviert ist.
Marc Tull greift die neuerliche Entwicklung in der erziehungswissenschaftlichen Forschung zum Essen auf und bietet eine erziehungswissenschaftlich interessierte Ethnographie von Frühstücken und Mittagessen im Elementar- und Primarbereich an.
Thomas Begert untersucht, basierend auf einem netzwerktheoretischen Ansatz, der die Bedeutung der sozialen Einbettung von Individuen in Gruppen für individuelles Verhalten betont, den Klassenzusammenhalt als ein wichtiges strukturelles Merkmal von Schulklassen und dessen Einfluss auf schulisches Problemverhalten.
Stephan Bloße untersucht, wie Implementationspfade bildungspolitischer Steuerungsinstrumente über mehrere Ebenen des Bildungssystems verlaufen und welche Resonanzen sie erzeugen.
Die Beiträge dieses Sammelbandes thematisieren die komplexen und bislang kaum in Zusammenhang gebrachten Verschränkungen von Begabungsförderung, Bildungsgerechtigkeit und Inklusion.