Das Robert Koch-Institut war zwischen 1933 und 1945 als staatliche Forschungseinrichtung des öffentlichen Gesundheitswesens eng in das nationalsozialistische Gesundheitssystem eingebunden.
Klaus Mann: Treffpunkt im Unendlichen - Roman einer verlorenen Generation | Neu editierte Ausgabe 2020 || Die Zwanziger Jahre, Berlin und Paris: Sonja, die Schauspielerin, und Sebastian, der Nachwuchs-Schriftsteller, sind Teil jener Lost Generation, die während und nach dem Ersten Weltkrieg, dem Sündenfall und Trauma aller Intellektuellen, aufwuchs.
Max Stirner: Der Einzige und sein Eigentum | Erstmals als eBook – Voll verlinkt, mit Anmerkungen und zahlreichen erklärenden Fußnoten ||Max Stirners Werk ›Der Einzige und sein Eigentum‹ kann als eines der wirkmächtigsten politisch-philosophischen Bücher des 19.
Für die eBook-Ausgabe völlig neu überarbeitet und in aktualisierter Rechtschreibung ||In seinem letzten Roman schildert Hans Fallada den authentischen Fall des Ehepaars Otto und Elise Hampel, das Postkarten-Flugblätter gegen Hitler an öffentlichen Plätzen Berlins auslegt, schließlich denunziert und 1943 hingerichtet wird.
Frühjahr 1981: Der Würzburger Student Robert fährt mit seinem giftgrünen Renault in die DDR, im Gepäck eine Hausarbeit zum Prager Fenstersturz für seinen Patenonkel Frieder.
Die Revolterhetorik der Rechtspopulisten in Europa und insbesondere der AfD zeugt von einem vulgären Heroismus, dem liberale Demokraten endlich etwas entgegensetzen müssen.
Der Begriff »Anarchismus« leitet sich vom griechischen an-archia, Nicht-Herrschaft, ab und bezeichnet die Idee einer Gesellschaft ohne Staat, Klassen oder sonstige Unterdrückungs- und Ausbeutungsformen.
Karl Marx, ein unermüdlicher Theoretiker, hat keine Doktrin aufgestellt, sondern las, exzerpierte, kommentierte, entwarf, verwarf – und begann ständig aufs Neue.
Bunt, bizarr und widersprüchlich, verführerisch für die einen, Inbegriff des Bösen für die anderen, zieht sich die Idee der Anarchie durch die Geschichte der Menschheit.
Es gibt kaum ein explosiveres Thema als "Die Araber und der Holocaust" - das Terrain ist vermint, voller Vorwürfe und Gegenvorwürfe: Die einen werden beschuldigt, den Holocaust zu verleugnen; den anderen wird vorgeworfen, die eigene Tragödie auszubeuten und die der Gegenseite zu ignorieren.
Stalingrad, die entscheidende Schlacht des Zweiten Weltkriegs, forderte von September 1942 bis Anfang Februar 1943 über 1 Million Opfer – Soldaten und Zivilisten.
Seit der Flüchtlingskrise ist sie wieder da, die Angst der Deutschen: Angst vor Überfremdung, vor Terroranschlägen und zunehmender Kriminalität, vor wirtschaftlicher Benachteiligung und Verarmung.
Während Holocaust und Judenverfolgung seit Jahrzehnten ihren berechtigten Platz besetzen, haben wir vergessen, die Soldaten, die auf deutscher Seite im Zweiten Weltkrieg gekämpft haben, zu fragen, wie das alles wirklich war im Krieg.
Das Buch vereinigt Reportagen, Essays und Kommentare des Schweizer Schriftstellers und Publizisten Harry Gmür, die er in den Jahren des Nationalsozialismus unter seinem Namen und während des Kalten Krieges unter verschiedenen Pseudonymen verfasst hat.
Kalter Krieg der GeschichtswissenschaftlerIn den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg kämpften die Historiker der beiden deutschen Staaten heftig um die Deutungshoheit der deutschen Geschichte.
Nach dem offiziellen Ende der Blockkonfrontation mutierte die NATO von einem – zumindest formal – auf die Landesverteidigung ausgerichteten Militärbündnis zu einem globalen Kriegsakteur.
Sonia Combes Buch Ein Leben gegen ein anderes ist nicht nur ein Beitrag zur Geschichte des 'Opfertauschs' im Konzentrationslager Buchenwald, sondern darüber hinaus eine Reflexion auf die revisionistische Geschichtsschreibung des Antifaschismus in Deutschland sowie allgemein auf den Einfluss des Zeitgeistes auf die Zeitgeschichtsschreibung.
In der Bundesrepublik Deutschland stellt sich wegen der nationalsozialistischen Vergangenheit in besonderem Maße die Frage, wie der Staat heute gegen die Gefahr des Neonazismus vorgeht.
Volker Harry Altwasser schreibt über Volker Harry Altwasser: Der Autor des Romans Letzte Haut soll in einer Berufsschule sein Buch über den NS-Korruptionsjäger Schmelz vorstellen und sitzt dort plötzlich einer Horde junger Neo-Nazis gegenüber.
Heideggers Kritik der modernen Technologie, die er in seinem berühmten Aufsatz "Die Frage der Technik" formulierte, grundiert alles philosophische Nachdenken über Technik.
Bernd Stegemann, Mitinitiator und Stratege der linken Sammlungsbewegung "Aufstehen", analysiert scharfsinnig die fatalen Sackgassen linker Politik, die eine realistische Betrachtung der Welt durch aggressives Moralisieren ersetzt hat, und zeigt auf, dass die Kritik an sozialer Ungleichheit wieder ins Zentrum der Debatte gestellt werden muss.