Auch wenn »Skepsis« in Sigmund Freuds Begriffsrepertoire keine explizite Rolle spielt, wissen wir von ihm, dass er die wissenschaftliche Skepsis für unerlässlich hielt und sich hinsichtlich der Entwicklung der Kultur selbst für einen Skeptiker bzw.
In der gut hundertjährigen Geschichte der Psychoanalyse standen die einzelnen Therapeuten immer wieder vor der Aufgabe, die richtigen Theorien zu vertreten, die richtigen Behandlungstechniken einzusetzen und sich dadurch für eine richtige psychoanalytische Gruppierung zu qualifizieren.
In der gut hundertjährigen Geschichte der Psychoanalyse standen die einzelnen Therapeuten immer wieder vor der Aufgabe, die richtigen Theorien zu vertreten, die richtigen Behandlungstechniken einzusetzen und sich dadurch für eine richtige psychoanalytische Gruppierung zu qualifizieren.
Die Verbindung von Buddhismus und Psychoanalyse/Psychotherapie stößt in der westlichen Welt im Sinne eines interkulturellen Dialogs auf immer größere Beachtung.
Patientinnen und Patienten mit strukturellen Störungen sind vor allem mit gravierenden Problemen konfrontiert, sich selbst zu regulieren sowie ihre zwischenmenschlichen Beziehungen zu gestalten und aufrechtzuerhalten.
Selbstverletzungen als Symptom einer Entwicklungsstörung des Selbst bei Jugendlichen haben in den letzten Jahren zunehmende Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Alfred Adler war in seiner Frühzeit, vor und nach dem Ersten Weltkrieg, stark interessiert sowohl an gesellschaftspolitischen als auch an literarischen Fragen, so dass er offen war für moderne, avantgardistische, auch oppositionell-politische Strömungen und Zeitgenossen.
Die Schicksale des ausgesetzten Königssohns Ödipus, von Odysseus, Persephone, Jason, Medea und vielen anderen Gestalten der Antike erinnern daran, dass Migration, Flucht und Trauma so alt sind wie die Menschheit selbst und sich in unbewussten Phantasien bei Individuen und Gruppen niedergeschlagen haben.
Heinz Kohut, Begründer der Selbstpsychologie, erkundete die innere Welt von Menschen aus ihrem eigenen Selbsterleben heraus mittels Introspektion und Empathie.
Die psychosomatische Medizin, ursprünglich die Erkenntnis, dass eine körperliche Erkrankung seelische Ursachen hat, entwickelte sich ebenso wie die hoch anspruchsvollen psychoanalytischen Theorien zum somatischen Erkranken in den vergangenen Jahrzehnten weiter, hierbei divergierten die medizinischen und psychoanalytischen Forschungsfelder zunehmend und viele der komplexen psychoanalytischen Modellvorstellungen über körperliches Erkranken drohen verloren zu gehen, ebenso wie psychoanalytische Haltung und Herangehensweisen.
Das hoch aktuelle Thema der Wirksamkeit psychodynamischer Psychotherapie der Borderline-Persönlichkeitsorganisation im Jugendalter ist erst wenig erforscht.
Der Band umfasst die Schriften Alfred Adlers aus dem Zeitraum von 1904 bis 1912, das ist die Zeit seiner Mitarbeit in der »Mittwochgesellschaft« Freuds bis zur Gründung der eigenen psychotherapeutischen Schule, des »Vereins für freie psychoanalytische Forschung« (ab 1913 »Verein für Individualpsychologie«).
»Das Neurotische« ist nicht da, wo wir es gern hätten: weit weg, irgendwo in einem Therapiebehandlungszimmer oder jedenfalls am ehesten als Teil der Psyche der anderen.
Die Verbindung von Buddhismus und Psychoanalyse/Psychotherapie stößt in der westlichen Welt im Sinne eines interkulturellen Dialogs auf immer größere Beachtung.
The intention of this book is to give an overview of Alfred Adler's fundamental ideas tracing the development of his theory of psychotherapy during the years between 1912 and 1937: the compensation of inferiority feeling and the founding of the concept of community feeling in emotional experience, in body and mind and in the philosophy of life.
Alfred Adler war in seiner Frühzeit, vor und nach dem Ersten Weltkrieg, stark interessiert sowohl an gesellschaftspolitischen als auch an literarischen Fragen, so dass er offen war für moderne, avantgardistische, auch oppositionell-politische Strömungen und Zeitgenossen.
Psychoanalyse interessiert sich weniger für die organisierte, genitale Sexualität, sondern vielmehr für das anarchische, verdrängte, unbewusste Sexuelle.
Die Übertragungsfokussierte Psychotherapie (Transference-Focused-Psychotherapy – TFP) ist eine spezielle Form der psychodynamischen Psychotherapie, die vorwiegend bei Patienten mit Persönlichkeitsstörungen angewandt wird.