Wie hat sich das Potenzial gesellschaftskritischer Perspektiven, das mit der Studentenbewegung in der West-Berliner Publizistikwissenschaft entstanden war, nach '1968' weiterentwickelt?
Medienkritik ist im Zuge der Lügenpresse-Vorwürfe und der Debatte über Fake News und alternative Fakten zu einer Art "Breitensport" geworden, der vor allem online auf den verschiedensten Plattformen ausgeübt wird.
Mediale Sportpräsentationen sind ein attraktives Umfeld für Werbebotschaften, da sie hohe Reichweiten generieren und eine breite gesellschaftliche Zielgruppe erreichen.
2015 sorgten Hunderttausende geflüchtete Menschen in den deutschen Zeitungen für Schlagzeilen und machten Flucht einmal mehr zum Thema der Kommunikationswissenschaft.
Vor dem Hintergrund der visuellen Kultur des zeitgenössischen Wissenschaftsjournalismus befasst sich dieses Buch mit der medialen Inszenierung der Hirnforschung.
Bilder sind seit jeher ein wesentlicher Bestandteil der Massenkommunikation, und es wird ihnen traditionell eine besonders starke Wirkung auf die Meinungsbildung der Mediennutzer zugeschrieben.
Der Sammelband Medientheorien und Multimodalität bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Medien- und Kommunikationswissenschaft, Linguistik und Semiotik.
Für Radio und Fernsehen müssen angesichts der Digitalisierung deren Verhältnis zum Publikum sowie ihre ökonomischen Grundlagen, Aufgaben und Funktionen neu definiert werden.
Die redaktionelle Darstellung von Sportlerinnen erfolgt zunehmend in erotischen Posen, ihr Aussehen wird zur wichtigsten Bildaussage – die erzielte Leistung tritt in den Hintergrund.
Mit der starken Position der Sportberichterstattung etwa durch die Ausdehnung der Live-Berichterstattung, die hohen Einschaltquoten auf allen Kanälen gerade im Fußball und die steigende Digitalisierung der Sport-Medienwelt hin zu einer 24-Stunden-Übertragung im Internet, rücken die in der Direktübertragung tätigen Sportjournalisten immer mehr in den Fokus des Publikums.
Das zweisprachige Handbuch der Mediensysteme in Deutschland und Russland ist eine Fortsetzung des ähnlich aufgebauten Handbuchs Journalistische Genres in Deutschland und Russland, das 2010 im Herbert von Halem Verlag erschienen ist.
"Bild und Fiktion" geht der Frage nach, ob und wie man mit Bildern mittels Fiktionalität Wissen und Erkenntnis über unsere aktuelle Welt vermitteln kann.
Medieninhaltsanalysen stehen in der Kritik, die Rezeptionsweisen des Publikums in ihrer Methodik, Kategoriebildung und Dateninterpretation nicht ausreichend zu beachten.
Diese interdisziplinäre Arbeit bietet eine empirische Standortbestimmung zur Gestaltung und Verwendung von Piktogrammen aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive.
Seit Handys und Smartphones mit integrierter Kamera verfügbar sind, werden damit hergestellte Bewegtbilder zunehmend wichtige Artefakte alltäglichen Handelns und Sich-Verhandelns.
Die Gründung des Leipziger Instituts für Zeitungskunde 1916 markiert den Beginn der fachlichen Institutionalisierung der Zeitungskunde und ist institutionelle Wurzel der kommunikationswissenschaftlichen Fachtradition in Deutschland.
Christoph Kuhlmann vertritt in seiner Habilitationsschrift die These, dass sich aus dem Konzept des Weltbezugs eine allgemeine Theorie der Kommunikation entwickeln lässt.
Ausgehend von der Einführung des Dualen Rundfunksystems in Deutschland vor gut 30 Jahren werden im vorliegenden Tagungsband Medienpluralität und -konkurrenz aus historischer Perspektive betrachtet.
Diedrich Diederichsen hat mit Blick auf die HBO-Serie "The Sopranos" geltend gemacht, dass sich die neuen Qualitätsfernsehserien, zu denen zweifellos auch "Breaking Bad" zu rechnen ist, vor allem dadurch auszeichnen, dass sie gezielt für mehrere Zuschauerperspektiven gemacht und für verschiedene Zugänge gebaut sind und sich so differenten Lesarten öffnen, ohne dabei eine einzelne richtige Lesart zu privilegieren.
Der Band widmet sich dem Thema Intention und Rezeption von Wissenschaftskommunikation und legt ein besonderes Augenmerk auf die Nutzung und intendierten bzw.
Trotz zunehmender Bemühungen um die Theoriebildung zum Phänomen Public Relations wird nach wie vor eine verstärkte Verknüpfung von PR- und Gesellschaftstheorie angemahnt.
Knapp 50 Jahre nach dem Tod des Journalisten und Publizistikwissenschaftlers Walter Hagemann liefert die Publikation die erste Gesamtdarstellung seines Lebens und schließt eine wichtige Forschungslücke - sowohl in fach- als auch in zeitgeschichtlicher Hinsicht.