Ein weiteres Buch mit der Frage: Der Mensch, Tier oder Genie, befasst sich mit vielen Fragen in Form von Geschichten, wie sich Glücksgefühle und vermeintliche Überlegenheit gegenüber anderen, schnell in tiefes Grauen verwandelt.
Dieses Phönix-Journal ist der erste Band der sogenannten "Plejaden-Serie", einer insgesamt 8 Bände umfassenden Reihe, die der Autor Kommandant Hatonn als "die 8 wichtigsten Bücher auf dem Planeten" bezeichnet.
Gustave Le Bon analysiert anhand zahlreicher Beispiele aus der Geschichte, wie Völker mächtig werden, andere Völker dominieren, aber auch wieder in die Bedeutungslosigkeit zurückfallen können.
In diesen Erzählungen lässt uns der Autor an Momenten der Freude und des Glücks ebenso teilhaben wie an Augenblicken der Enttäuschung, Verstörtheit und des Abschiednehmens.
Die zeithistorische Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Rassismus hat auch in Deutschland eine bis in die Nachkriegszeit zurückreichende, lange sehr randständige, dann zunehmend gewichtigere Tradition, die stets eng verwoben war mit den Konjunkturen von Diskriminierung, Gewalt und den darauffolgenden gesellschaftlichen Antworten.
Diese drei lassen sich nicht unterkriegen - Junie Moon, die den Säureanschlag eines Liebhabers nur knapp überlebte, Arthur mit einem Nervenleiden und Warren im Rollstuhl.
"Er ist ein völlig haltloser, seinen widernatürlichen Trieben gegenüber machtloser Verbrecher, bei dem von Freiheitsstrafen kein erzieherischer oder abschreckender Erfolg mehr zu erwarten ist.
Dick, haarig, queer, alt, Schwarz, behindert: Wer in unserer Gesellschaft nicht der Norm entspricht, wer sich und seinen Körper nicht dem kommerzialisierten Zwang zur Selbstoptimierung unterwirft, wird marginalisiert, gemobbt und ausgegrenzt.
Stilistisch brillant und treffsicher, in der Haltung unbestechlich: Elfriede Hammerl, die seit 35 Jahren mit wachsamem Blick das Tagesgeschehen begleitet, darf man mit Fug und Recht als Doyenne der politischen Kolumne bezeichnen.
"Das Herz im Gepäck zu haben bedeutet, der Welt und den Menschen in den besuchten Ländern mit Würde zu begegnen und sich dabei selbst wieder näherzukommen.
Seit Juni 2018 regieren mit Matteo Salvinis "Lega" und Beppe Grillos "Movimento 5 Stelle" eine klassisch rechtsradikale, nationalistische Partei und eine ebenso radikale Antisystem-Bewegung.
Ihre politische Positionierung könnte unterschiedlicher nicht sein: Der "schwarze" Erhard Busek und die "rote" Trautl Brandstaller kennen einander seit Jugendtagen, lieferten sich immer wieder harte Diskussionen und doch: In ihrer Diagnose zum Zustand der österreichischen Republik sind sie sich einig: Die Lage ist ernst, Erneuerung tut Not.
Nicht gutmenschig, sondern hochgradig pragmatisch greift Livia Klingl ein heißes Eisen an: Während immer mehr Menschen vor Gewalt und religiösem Fanatismus, vor Krieg und Hunger fliehen, zieht Europa die Festungsmauern hoch - und beraubt sich damit selbst vieler Zukunftschancen.