Hans Mommsen, einer der bedeutendsten Zeithistoriker der Bundesrepublik, liefert eine kompakte Gesamtinterpretation der komplexen Geschehnisse, die zur Entfesselung des Holocaust geführt haben.
David Nirenberg, international renommierter Spezialist für die Beziehungen der jüdischen, christlichen und islamischen Kulturen in der Geschichte, konzentriert sich in diesem Essay auf die Denkfigur des "Jüdischen" als ein durchgängiges politisches Konzept der abendländischen Geschichte.
Saul Friedländer hat mit seiner zweibändigen Darstellung über "Das Dritte Reich und die Juden" im vergangenen Jahr ein vielfach preisgekröntes historiographisches Meisterwerk veröffentlicht.
Die Nachfrage nach »kleinen Gottesdiensten« ist groß – die Gründe liegen auf der Hand: In vielen kleineren Kirchen finden oft gar keine Gottesdienste mehr statt, weil hauptamtliche Pastoren, Lektorinnen oder Prädikanten fehlen.
"Bitte achten Sie darauf, dass die Predigt nicht länger als 5 Minuten dauert" - ein Satz in einer Rundmail während der Pandemie, um den Gottesdienst in einer kleinen Kirche möglich zu machen.
Ausgehend von einer allgemeinen Motivationstheorie in Form der Wert-Erwartungstheorie wurde die Aggressionstheorie von Hans-Joachim Kornadt verwendet zur Erklärung des Völkermords auf der Ebene der Ausführung und auf individueller Handlungsebene.
Diese Studie gibt Aufschluss, über welches deklarative Wissen Schüler*innen zu den Themenbereichen Nationalsozialismus, Holocaust und Zweiter Weltkrieg verfügen: Dabei zeigen sich Wissenslücken, deren Ausprägung sich je nach sozialem Status und Geschlecht unterscheidet.
Spätestens seit dem Aufkommen der völkischen PEGIDA und der AfD ist klar, dass politisches System und Gesellschaft der DDR aus dem Kontext des historischen Nationalsozialismus wie des gegenwärtigen Rechtsradikalismus genauso wenig herausgelöst werden können, wie die alte und neue Bundesrepublik.
Ehemalige sogenannte Stammlager wie Mauthausen fungieren mittlerweile nicht nur als Gedenkstätten, sondern dienen vor allem durch ein umfangreiches Rundgangsangebot als wertvolle Bildungsstätten.
Die Weltöffentlichkeit horchte auf, als in den letzten Wochen und Monaten Nachrichten bekannt wurden, dass die Terroristen des so selbst genannten "Islamischen Staates" systematisch antike Kulturstätten in ihrem Einflussbereich zerstören.
Als Israel im Krieg von 1967 das Westjordanland und damit auch die dortigen biblischen Stätten erobert hatte, sah sich eine Gruppe junger Zionisten in ihrr messianischen Deutung des zionistischen Projekts bestätigt.
Die Geschichte vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg war auch in der neutralen Schweiz geprägt durch die Wirtschaftskrise, durch Militärdienst und Lebensmittelrationierungen, durch technische Entwicklungen und durch die Aufbruchstimmung nach dem Krieg.