Die "Denkfabrik Schalom Aleikum" schaut auf der Suche nach Glaubensspuren durch ein selten geöffnetes Fenster: jüdische, muslimische und christliche Lebensrealitäten in Ostdeutschland.
Außenseiter als Helden, Mediengeschichte als Zeitgeschichte: Produktion, Distribution und Rezeption europäischer Kinder- und Jugendfernsehserien in den ersten Jahrzehnten der TV-Geschichte Robin Hood, Thierry la Fronde, Floris, Rinaldo Rinaldini – mittelalterliche und frühneuzeitliche Helden, die sich aufgrund von erlittenem Unrecht außerhalb der gesellschaftlichen Ordnung bewegten, hatten in den ersten Jahrzehnten der europäischen Fernsehgeschichte besonders in Serienformaten Konjunktur, die sich an Kinder und Jugendliche richteten.
Seit der Einführung von »Google Image Search« im Jahr 2001 haben globale Anbieter viel in die Bildersuche investiert, um sich Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.
Unter dem Motto "KontaktRäume aufbauen – Zusammenhalt schaffen" führte die Erlacher Höhe von 2021 bis 2022 ein ESF-Projekt durch, um die grundlegende Versorgung und Aufrechterhaltung von Hilfesystemen für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen auch in Krisenzeiten sicherzustellen.
Die autonome Kunst der Moderne setzte auf Differenzerfahrung: das Kunstwerk als das Andere, Außeralltägliche, das verwirrt, aufrüttelt und bestenfalls zu Korrekturen am Entwurf von Selbst und Gesellschaft anregt.
In über 300 Biografien erinnert das Buch an Rotary-Mitglieder, die unter dem Druck des Nazi-Regimes aufgrund ihrer Herkunft oder politischen Einstellung aus deutschen und österreichischen Clubs ausgeschlossen wurdenKonrad Adenauer, Thomas Mann, Karl Wolfskehl - sie alle waren Anfang des 20.
Ausgelöst durch politische Umwälzungen, Kriege und Vertreibungen kamen während der vergangenen 30 Jahre Millionen Menschen – Muslime, Christen und Juden – nach Deutschland.
Die komplexen und meist konfliktreichen Relationen von Zirkulation und Kontrolle sind uns heute allgegenwärtig: Menschen, Daten, Ideen, Geld, Viren oder Güter zirkulieren und produzieren prekäre Situationen wie Migration, WikiLeaks, Bankenkrisen, Waffenhandel, alternative Währungen oder Krankheiten.
Ein vergessenes Stück Literaturgeschichte der Stadt BerlinUnter der Leitmetaphorik der leeren Zentrale wird erstmals nicht nur das Ruinenfeld des Nachkriegsberlin mittels eines stadtarchäologischen Zugangs erschlossen, sondern ein literaturgeschichtliches Terrain aus dem Schutt der Überlieferung geholt, das sich sukzessive als Denkfeld sui generis erschließt.
Die Graphic Novel "Victoria – ankommen und überleben in Deutschland" beschreibt die Geschichte einer jungen Frau, die aus ihrer afrikanischen Heimat geflohen ist.
In zahlreichen Aufsätzen hat Horst Pöttker von den 1970er-Jahren bis heute die Bausteine einer Theorie des journalistischen Berufs vorgelegt, die das journalistische Subjekt und die journalistische Ethik konsequent im Blick behält und im Einklang mit der internationalen Journalismusforschung auf den Praxisbezug einer guten Journalismustheorie beharrt.
Eine Anthologie der Vielfalt und weiblichen PerspektivenSeit einem Jahrzehnt ist das Kollektiv »10 nach 8« (bei ZEIT ONLINE) ein unverzichtbarer Teil der deutschsprachigen Medienlandschaft.
Schon seit vielen Jahren zeichnet sich die Erosion der bisherigen liberalen, regelbasierten und werteorientierten internationalen Ordnung ab, und spatestens seit der erneuten Wahl von Donald Trump nimmt sie rasant Fahrt auf.
Ein Buch fur alle, die genug haben von Polemik und SpaltungIn vielen gesellschaftlichen Debatten sind Begriffe zu Kampfbegriffen geworden, die die Gegenseite diskreditieren sollen.
80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs gibt es noch kein Werk, das die pragenden Phasen der osterreichischen Nachkriegsgeschichte miteinander verbindet.
Brief an eine Lehrerin (1967) ist ein schmales kollektives Werk, das im Italien der Sechziger- und Siebzigerjahre bald zu einem Vademecum für demokratische Lehrpersonen und zu einem Manifest für die Studentenbewegung wurde.
Athen, August 1944: Deutsche Besatzer und griechische Kollaborateure unterdrücken den Widerstand einheimischer Partisaninnen und Partisanen mit brutaler Gewalt und Deportationen, diese antworten mit Anschlägen und Überfällen.
Anhand der Nachgeschichten der Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme zeigt Maik Ullmann auf, wie Erinnern an die Opfer und Überlebenden an den historischen Orten in Deutschland möglich wurde.
In einer Zeit, in der soziale Medien unser tägliches Leben bestimmen, ist es wichtiger denn je, die Auswirkungen dieser digitalen Welt auf unsere Psyche zu verstehen.
Die Themen der Frauen- und Geschlechterforschung sind im universitären System, der Kirche und der Gesellschaft angekommen, wenngleich weiterhin nicht unangefochten oder selbstverständlich.