Wie Doppelkarrierepaare ihre Arbeit aufteilen und dies begründen, wird exemplarisch anhand von Ärztinnen und ihren Partnern in einer qualitativen Längsschnittanalyse von der Schwangerschaft über die Elternzeitaufteilung bis hin zum beruflichen Wiedereinstieg untersucht.
War die Ehescheidung noch vor wenigen Jahrzehnten gesellschaftlich stark stigmatisiert und eher eine Ausnahmeerscheinung, gehört sie inzwischen für einen Großteil der einmal Verheirateten zur Normalbiografie.
Erna Dosch untersucht aus der Genderperspektive anhand von 30 biografisch-narrativen Interviews mit häuslich pflegenden (Ehe-)Partnern und Söhnen, wie diese in dem weiblich konnotierten Bereich der Pflege ihre Pflegearrangements gestalten.
Die Beiträge dieses Bands kartographieren das soziologische und kulturwissenschaftliche Feld in Bezug auf Drogen und die mit ihnen verbundenen sozialen, gesellschaftlichen und politischen Praktiken.
Der Altersübergang, der wesentlich vom Austritt aus dem Berufsleben und dem Eintritt in die Nacherwerbsphase geprägt ist, ist eine Umbruchphase, in der so manche Lebensordnung neu ausgerichtet werden muss.
Chinas Gegenwartsgesellschaft gleicht einem sozialwissenschaftlichen Laboratorium: Einerseits ist sie einer rasanten Umgestaltung unterworfen, die in vielerlei Hinsicht Parallelen zur Entwicklung in westlichen Ländern aufweist.
Die Beiträge des Bandes befassen sich mit der Frage, wie in pädagogischen Praktiken soziale Differenzen und damit verknüpfte Ungleichheitsverhältnisse (re)produziert werden.
Dieser Band bietet einen umfassenden Einblick in die große thematische, methodische und methodologische Breite und Tiefe der Biographieforschung und präsentiert einen Überblick über die verschiedenen Theorien, Ansätze und Forschungsfelder.
Der Band verdeutlicht die großen ökonomische Chancen assistiver Technologien, analysiert bisherige Erfahrungen mit der Nutzereinbindung in der Technikentwicklung, und diskutiert auf dieser Grundlage Empfehlungen für die Entwicklung assistiver Technik.
Christiane Knecht zeigt Perspektiven für Wissenschaft und Praxis auf, wie Geschwister im Kontext der chronischen Krankheit eines Geschwisterkindes unterstützt werden können.
Die Verantwortlichen der SED-Diktatur haben alles getan, ihr Land als „Staat der Jugend“ erscheinen zu lassen, der sich rührend um das Wohl der Kinder sorgte.
Phänomene des Alters und der Hochaltrigkeit gewinnen gegenwärtig stark an Bedeutung – insbesondere durch die vieldiskutierte demographische Entwicklung der westlichen Gesellschaften.
Das Buch adressiert das zentrale Problem der Postmoderne: die Beziehung zwischen den sich langsam wandelnden Strukturen einerseits und den unbeständigen Subjektivitäten andererseits.
Okka Zimmermann entwickelt ein mehrdimensionales Untersuchungsmodell für Längsschnittdaten, das verschiedene methodische Ansätze zu einer differenzierten Diagnose zusammenfasst.
In diesem Buch werden vertiefte Analysen von Daten aus einem Forschungsprojekt zu wirkungsvollen Elementen in der Beratungspraxis der Schulsozialarbeit vorgestellt.
Christiane Lübke untersucht, inwiefern die subjektive Arbeitsplatzunsicherheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit den Arbeitsplatzsorgen ihrer Eltern zusammenhängen.
Die seit 2010 in der Öffentlichkeit bekanntgewordenen Informationen über den Diskurskomplex „Sexuelle Gewalt an Jungen in kirchlichen Institutionen und privaten Eliteeinrichtungen des Erziehungswesens“ hat eine Gruppe ehemaliger Schüler der Elly-Heuss-Knapp-Schule in Darmstadt aufmerksam verfolgt.
Die kritische These dieses essentials geht davon aus, dass das Radikalisierungsparadigma die Terrorismusbekämpfung an den Rand einer epistemischen Krise brachte.
Das Handbuch gibt einen systematischen Überblick über Ausmaß, Ursachen und Folgen von Bildungsarmut und erörtert Strategien, wie Bildungsarmut schrittweise abgebaut werden kann.
Im Mittelpunkt des Bandes steht die Aufarbeitung der Gewalt- und Missbrauchserfahrungen in Einrichtungen der Sozialen Arbeit in Deutschland aus einer interdisziplinären Perspektive.
In dem Band werden über historische, empirisch-rekonstruktive und theoretische Bezüge differente Perspektiven auf Kinder und Kindheiten eröffnet, um sowohl deren Modulationen als auch die Bedingungen des Aufwachsens und die Gestaltung institutioneller Arrangements in den Blick zu nehmen.
Seit ihrer „Erfindung“ Ende der 1970er Jahre wurden viele Hundert Projekte mit dem gesellschaftswissenschaftlichen Zielgruppenmodell der Sinus-Milieus durchgeführt, meist empirische Forschungsprojekte und meist unveröffentlichte Auftragsarbeiten.
Der vorliegende Band führt empirische Forschungsresultate aus unterschiedlichen Teilgebieten der Familien- und Arbeitsmarktsoziologie zusammen, die sich der Untersuchung der Folgen atypischer Beschäftigung für Familien und Partnerschaften widmen.
Anne-Katrin Holfelder geht der Frage nach, welche impliziten Wissensbestände bei Jugendlichen in Diskussionen nachhaltigkeitsrelevanter Themen urteils- und handlungsleitend sind.
Michèle Métrailler geht der Frage nach, wie Lebenspartner beim Übergang in den Ruhestand ihre zukünftige Lebensgestaltung im Spannungsfeld zwischen individualistischen Ansprüchen und dem Bedürfnis nach Gemeinsamkeit aufeinander abstimmen.
Die Beiträge des Bandes stellen biografieanalytische Projekte und Perspektiven vor, welche die systematische Kombination von Methoden, Daten oder Theorien nutzen.
Der Band gibt einen umfassenden Einblick in aktuelle Debatten zur Organisation alltäglicher Fürsorge- und Versorgungsarbeiten rund um den privaten Haushalt.
Der vierte Band zum Themenbereich Pfadfinden enthält Beiträge zur Biographie des jüdischen Pfadfindergründers Alexander Lion in Deutschland und zu seinem Überleben in der Gestapohaft 1938/39.