Martin Winands untersucht in einer ethnographischen Studie die Interaktionen von Fußballfans im Stadion und entwickelt eine eigene, gegenstandsgegründete Theorie der Interaktionsordnungen.
Steffen Amling leistet eine systematische Rekonstruktion der unterschiedlichen Modi der Differenzsetzung und Attribution in jugendlichen Peergroups und der Formen habituellen Wissens, an denen sich diese orientieren.
Anhand einer Synthese sozial-, geistes-und kulturwissenschaftlicher Literatur sowie mithilfe einer Kombination qualitativer und quantitativer Befragungen untersucht Mathias Weber, wie das Zusammenspiel von Freundeskreis und Mediennutzung Jugendlichen die Auseinandersetzung mit ihrer Identität und somit die Bewältigung der zentralen Entwicklungsaufgaben der Adoleszenz erleichtert.
Anhand von 35 qualitativen Interviews mit jugendlichen Akteuren aus linksaffinen politischen Gruppen untersucht diese Studie, wie sich politisches Engagement im biografischen Verlauf herausbildet, weiterentwickelt und welche prägenden Erfahrungen Jugendliche dabei machen.
Stefanie Rausch erörtert und problematisiert das Spannungsfeld zwischen der „verfassten Kirche“ und dem „Dienstleistungsunternehmen Diakonie“ sowie den von Armut und Ausgrenzung betroffenen Menschen.
Annika Göbel-Reinhardt und Nicole Lundbeck widmen sich einem hochaktuellen Thema der frühpädagogischen Praxis: Erziehungs- und Bildungspartnerschaften.
Dieser Band untersucht in einer aktuellen Studie die Verbreitung, das Ausmaß und die Ursachen für deviantes und delinquentes Verhalten im Kindes- und Jugendalter.
Zukünftig werden immer mehr ältere Menschen eine medizinische und pflegerische Unterstützung benötigen – und gleichzeitig werden immer weniger Menschen, die pflegen können, zur Verfügung stehen.
Obwohl in Deutschland seit Jahren ein steigender Bedarf an familien- und haushaltsunterstützenden Dienstleistungen besteht, wird das Beschäftigungspotenzial dieses wachsenden Marktsegments und eine ihm inhärente gesellschaftliche Wertschöpfung nach wie vor unterschätzt.
Der Sammelband stellt Berichte aus der pädagogischen Geschlechterforschung vor, die zum einen grundlegende Perspektiven zur ethnographischen Methodologie formulieren und zum anderen konkrete Forschungsergebnisse aus ethnographischen Projekten im Kontext von Kindheit und Jugend präsentieren.
Die Studie untersucht mit empirischen Methoden, wie Paare die Kindererziehungszeiten organisieren und verhandeln und wie sich das Elterngeld auf die geschlechtergerechte Aufteilung der Familienarbeit ausgewirkt hat.
Der vorliegende Band beschäftigt sich zum einen mit der Reduktion des Essens auf eine naturwissenschaftliche Perspektive und moralisches Gebot und hebt zum anderen die kulturelle und soziale Bedeutung hervor.
Familiäre Beziehungen sind doppelgesichtig: Es sind Liebes- und Machtbeziehungen, Beziehungen ohne Berechnung und doch wird aufgerechnet, persönliche Beziehungen, die einer starken Moralisierung unterliegen.
In Beiträgen, die sich mit dem Bevölkerungsrückgang in der Bundesrepublikbeschäftigen, liegt der Fokus regelmäßig auf Frauen und ihrer „Fertilität“,also der Potenz oder auch Entscheidung, Kinder (nicht) zu bekommen.
Forschung zu Gewalt in Paarbeziehungen und zu sexualisierter Gewalt steht, will sie nicht Ausblendungen reproduzieren und Artefakte erzeugen, vor besonderen methodischen Herausforderungen.
Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass Väter deutlich seltener vorlesen als Mütter – dennoch bewerten sie das Vorlesen als sehr bedeutsam für ihr Kind.
Simone Seifert ergänzt die überwiegend psychologisch und psychiatrisch hergeleitete Sichtweise auf Sexualdelinquenz durch eine soziologische, auf das Ganze der Gesellschaft bezogene Perspektive.
Erziehungsstellen und pädagogische Hausgemeinschaften stellen ein weitgehend unbeachtetes Handlungsfeld der Hilfen zur Erziehung für Heranwachsende dar.
Luca Varadi aims to understand the formation of the Hungarian teenagers' attitudes towards the Roma, as adolescence is a crucial period in identity development.
Immer mehr Paare und Singles mit Kinderwunsch fahren für einereproduktionsmedizinische Behandlung ins Ausland; dieses Phänomen wird oft als „Reproduktionstourismus“ bezeichnet.
Das Buch stellt die Hauptergebnisse des BMBF-Verbundforschungsprojektes der Universität Köln, der Hochschulen Koblenz, Dortmund und Niederrhein sowie der Tagung am 20.
Das Qualifikationsprofil „Bewegung in der frühen Kindheit“ (BiK) beschreibt Kompetenzen frühpädagogischer Fachkräfte für den Anwendungs- und Bildungsbereich Bewegung.
Waldpädagogische Angebote in Einrichtungen der Elementarpädagogik erschließen einen einzigartigen Bildungsraum- fast unendlich in den Eindrücken und Bildungsanlässen, unendlich natürlich und nah an menschlichen Lernprozessen.
Im Handbuch werden die wichtigsten gesellschaftlichen Bedingungen und Entwicklungen des Aufwachsens und Erwachsenwerdens von Kinder und Jugendlichen dargestellt.
Bei der Optimierung von Beratungs- und Hilfsangeboten für exzessiven oder pathologischen Computer- und Internetgebrauch ist die Identifikation gefährdeter Personengruppen bedeutsam.