Gesundheit steht grundsätzlich in einem besonderen Verhältnis zu individueller Selbstbestimmung, allgemeiner Fürsorgeverpflichtung und solidarischem Handeln.
Im Anschluss an Michel Foucault formierte sich eine Debatte um den Begriff der Biopolitik, die diesen als Einsatz einer kritischen "Analytik der Gegenwart" konzipiert, um Spiele der Macht zu untersuchen.
Eine Idee breitet sich aus: Das Soziale, die gesellschaftliche Verantwortung neu begreifen – als Aktionsfeld gesellschaftlichen Unternehmertums im wahren Wortsinn.
Durch die Weltfinanzmarktkrise des Jahres 2008 – mit ihren bis dato nur zum Teil bewältigten Folgen – und vor allem durch die dramatischen Entwicklungen in der Eurozone zu Beginn des Jahres 2010 hat die Frage „Europa – Quo Vadis?
Seit den Erfolgen von Filmemachern wie Tom Tykwer, Fatih Akin oder der sogenannten „Berliner Schule“ ist das deutsche Gegenwartskino wieder in aller Munde.
Einsatz und Rückzug an Schulen ist ein für den Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule hochrelevantes Thema, denn ohne das tägliche Engagement der Lehrenden ist dieser nicht zu erfüllen.
Das Gefühl allgegenwärtiger Bedrohung durch Gewalt und Kriminalität ist mittlerweile in das Alltagsleben eingesickert und durchdringt die Organisation sozialer Beziehungen und das Verhalten der Gesellschaftsmitglieder auch jenseits unmittelbarer Gefährdungslagen und Risikosituationen.
Ähnlich wie vor etwas mehr als einem Jahrzehnt die Begriffe "global" und "Globalisierung" scheinen heute die Termini "transnational" und "Transnationalisierung" zu viel gebrauchten Modebegriffen zu werden.
Die Klärung der Wirksamkeit von Rechtsnormen gehört zu den zentralen Forschungsthemen nicht nur der Rechtssoziologie, sondern der Soziologie insgesamt.
Auch nach mehr als einem Vierteljahrhundert ist die Diskussion über die von Ulrich Beck in den 1980er Jahren vorgetragene „Individualisierungsthese“ so lebendig wie kontrovers.
Wie wird über Terrorismus in den Fernsehmedien berichtet und wie wird das, was berichtet wird, von potentiellen Medienrezipienten wahrgenommen, erlebt und interpretiert?
Obwohl Bildungsbenachteiligung seit langem ein Thema der Ungleichheitsforschung ist, sind die individuellen und strukturellen Ursachen der neuen Bildungsarmut nur wenig erforscht.