In zehn Beiträgen wird der Musikaustausch zwischen China und Europa als eine lange Geschichte von grenzüberschreitenden Begegnungen und Verflechtungen thematisiert: Im Fokus stehen zum einen Hybridbildungen im Spannungsfeld einer Rückbesinnung auf eigene Traditionen und einer Anerkennung der eigenen „Zusammengesetztheit“, zum anderen konkrete Austauschbeziehungen, also eine transkulturelle Musikvermittlung durch Lehrer*innen-Schüler*innen-Beziehungen, zum dritten die Rezeption chinesischer Musik in Europa, beginnend bei Berichten der Jesuiten im 17.
Ignaz Franz von Beecke (1733–1803), von den Zeitgenossen gefeierter Pianist und Komponist, diente zeitlebens dem fürstlichen Haus Oettingen-Wallerstein.