Der Wiener Musikwissenschaftler Herbert Seifert (* 1945) hat mit seinen Studien, in denen akribische Quellenarbeit eine intensive Verbindung mit der Edition und Analyse von Libretti und Partituren eingeht, die Geschichte der Musikdramatik nördlich der Alpen, insbesondere unter Marcus Sitticus Graf von Hohenems, Fürsterzbischof von Salzburg, sowie im Herrschaftsgebiet der Habsburger für das 17.
Von allen dramatischen Künsten hat einzig die Oper keinen handwerklichen Kanon entwickelt, den man beherrschen muss, um die Kunst überhaupt ausüben zu können.
Seit über hundert Jahren versucht man verbissen das Genie Richard Wagner als Antisemiten, Frauenfeind und undankbaren Verschwender fremden Geldes hinzustellen.
Das Rezitativ, der Sprechgesang, spielt zu Händels Zeiten eine wichtige Rolle in der Oper: Mit seinen Erscheinungsformen Monolog und Dialog dient es der Weiterentwicklung der Handlung, während in Arien, Duetten und Ensembles vor allem die im Rezitativ entwickelten Gefühle zum Ausdruck gebracht werden.
Otto Schenks Musik(ver)führer"Wer's hört, wird selig" ist eine sehr persönliche Rückschau auf ein Leben mit Musik: humoristische und bewegende Erinnerungsszenen aus Otto Schenks Regiearbeit an internationalen Opernhäusern, Begegnungen mit großen Sängern, Theatermenschen und Dirigenten von Leonard Bernstein bis Carlos Kleiber, von Sena Jurinac, Gundula Janowitz und Birgit Nilsson über Wolfgang Windgassen, Franco Corelli und Plácido Domingo bis Lucia Popp, Brigitte Fassbaender und Anna Netrebko.
»Wenn es Mut braucht, sich ohne zu zögern in Abenteuer zu stürzen und nicht lange über Konsequenzen nachzudenken, dann gehöre ich vielleicht zu den Mutigen«, schmunzelt Bariton Clemens Unterreiner.
"Siegfried" ist der Zweite Tag in Wagners Tetralogie "Der Ring des Nibelungen", die Uraufführung fand 1876 im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten des Festspielhauses in Bayreuth statt.