In seinen ersten Leipziger Amtsjahren komponierte Johann Sebastian Bach fast wöchentlich eine neue Kantate: Auf diese Weise bildete er einen Werkfundus, auf den er in den Folgejahren zurückgreifen konnte.
Alfred Brendel und Peter Gülke pflegen die Kunst des Interpretierens auf einzigartige Weise: Brendel als weltberühmter Pianist, der auch Bücher über Musik publiziert, Peter Gülke als mehrfach für seine Sprach-Kunst des Interpretierens ausgezeichneter Autor, der auch Dirigent ist.
Brahms löste sich von vielem, als er "Ein deutsches Requiem" schrieb: von der traditionellen liturgischen Form, vom üblichen lateinischen Text, von der inhaltlichen Ausrichtung der Missa pro defunctis.
Das Repertoire für Chor ist äußerst facettenreich – es variiert je nach Epoche und persönlichem Stil des Komponisten, je nach Besetzung und je nach dem, ob geistliche oder weltliche Texte gesungen werden.
Brahms löste sich von vielem, als er "Ein deutsches Requiem" schrieb: von der traditionellen liturgischen Form, vom üblichen lateinischen Text, von der inhaltlichen Ausrichtung der Missa pro defunctis.
Wurde Richard Wagners Werk für die Zwecke des Nationalsozialismus 'nur' benutzt, oder waren seine Kompositionen und Schriften mitverantwortlich für die Entwicklung dieser rassistisch-nationalistischen Ideologie?
Das von der internationalen Presse hochgelobte Buch des Historikers David Schoenbaum erzählt die Lebensgeschichte der Violine:wie sie gebaut, gespielt, verkauft und wie sie in der Kunst dargestellt wurde.
Das von der internationalen Presse hochgelobte Buch des Historikers David Schoenbaum erzählt die Lebensgeschichte der Violine:wie sie gebaut, gespielt, verkauft und wie sie in der Kunst dargestellt wurde.
Die Bibel ist ein Basistext der europäischen Musikgeschichte: Sie war und ist ein "Gebrauchsbuch" für Komponisten, Musiker und Textautoren, sie hat Künstler aller Disziplinen, Länder und Zeiten schöpferisch inspiriert, biblische Stoffe prägen die Kultur vieler Menschen.
Silke Leopold beschreibt Händels Musik und seine Fähigkeit, den handelnden Personen in ihren Arien und Ensembles einen unverwechselbaren Charakter zu verleihen, sie als Menschen, nicht als typisierte Figuren erscheinen zu lassen.
Bestellnummer: DBV 185-01Koproduktion Bärenreiter und Metzler"Er ist der Mozart des 19ten Jahrhunderts, der hellste Musiker, der die Widersprüche der Zeit am klarsten durchschaut und zuerst versöhnt.
Längst gehört es zum guten Ton, sich über den historischen Stil zu informieren, wenn man Musik einer bestimmten Epoche aufführen möchte – nicht mehr nur bei Spezialisten, sondern unabhängig vom Instrumentarium und quer durch alle Ensembles.
Paul-Gerhard Nohl erläutert in seinem Buch die Texte der vier wohl populärsten und am häufigsten aufgeführten Oratorien: Der Messias (Händel) · Die Schöpfung (Haydn) · Elias (Mendelssohn) · Ein deutsches Requiem (Brahms).
Die Tage autoritärer Alphatiere am Dirigentenpult sind gezählt, denn: Wer heutzutage Leistung will, muss Sinn stiften, motivieren und das Ensemble zur Realisierung eigener, glaubhafter Visionen führen.
Heinrich August Marschners Opern gelten musikgeschichtlich und kompositionstechnisch als "Mittler" zwischen Carl Maria von Weber und Richard Wagner; Marschners Werke galten im 19.
Bernadeta Czapraga gibt in diesem Buch einen Überblick über den Wandel der Interpretationen im Zeitraum zwischen 1965 und 2005, indem sie sechs in dieser Zeit entstandene Videoaufnahmen (Yehudi Menuhin, Roberto Michelucci, Gidon Kremer, Frank Peter Zimmermann, Leonidas Kavakos und Anne-Sophie Mutter) zu Aufführungen von Mozarts A-Dur-Violinkonzert zugrunde legt.
Wer sich mit der Interpretation von Musik aus vergangenen Zeiten befassen möchte, kommt an der historischen Aufführungspraxis nicht vorbei: Vor der Verwirklichung eigener Ideen steht die Auseinandersetzung mit den Konventionen, die für die jeweilige Musik Gültigkeit haben.
Eine lebendige Gesamtdarstellung des "größten und gelungensten" Werkes Beethovens, bei der die persönliche Suche nach dem ungreifbaren Gott und die "Bitte um innern und äußern Frieden" (Beethoven) hörbar und erkennbar wird.