Innerhalb der "Schwesterkünste", von denen Brecht sprach, hat sich das Bühnenbild in letzter Zeit einen souveränen Schauwert erarbeitet und nach allen Seiten geöffnet.
Seit 2002 untersucht die Berliner Opernkompanie NOVOFLOT verdeckte und kaum beachtete Dimensionen der Gattung Oper und zeigt die oft mehrteiligen Ergebnisse ihrer Forschungen auf Volksbühnen, Trabrennbahnen, Brachflächen, in Radialsystemen, mobilen Opernhausarchitekturen sowie halbversunkenen Kirchen im öffentlichen Raum.
Zwölf Jahre zeitgenössisches Autorentheater an der "Schillerbühne": Das Hausautorenmodell und zahlreiche Uraufführungen bestimmten in diesen Jahren das Profil des Nationaltheaters.
Der Bühnen- und Kostümbildner Martin Rupprecht gilt als "einer der führenden Ausstatter des deutschsprachigen Raums, dessen 'Kunst der atmosphärischen Konzentration' variantenreich, opulent und ironisch herkömmliche Sehgewohnheiten bricht und starke optische Akzente setzt".
Das Leben kann als eine Aneinanderreihung von "Momenten des Übergangs" gesehen werden – kleine oder große Begebenheiten, die uns unausweichlichen Veränderungen aussetzen.
12 Interviews aus 21 JahrenFrank Castorf spricht erstmals ausführlicher über seinen Nachfolger Chris DerconNehmen Sie das Wirken ihres Nachfolgers wahr?
12 Interviews aus 21 JahrenFrank Castorf spricht erstmals ausführlicher über seinen Nachfolger Chris DerconNehmen Sie das Wirken ihres Nachfolgers wahr?
Luk Perceval hat nach zwanzig Jahren Arbeit im deutschen Theater – von der Berliner Schaubühne über die Münchner Kammerspiele zum Thalia Theater Hamburg – ein großes Kapitel abgeschlossen und mit der Rückkehr nach Belgien zugleich ein neues eröffnet.
Der Dramatiker Heiner Müller (1929–1995) war auch ein Meister des Bonmots und der überraschenden, oft listigen Erwiderung – das ist vor allem aus seinen Interviews bekannt.
"Schon die vormodernen Gesellschaften praktizierten das, was für Geschichten theatraler Tätigkeiten prägend geworden ist: die mehr oder minder intensive Beschäftigung mit dem sozialen, kulturellen und politischen Gefüge ihrer Gemeinschaften, der Lage ihrer Subjekte und der Situation des Menschen in der Welt überhaupt.
Roland Schimmelpfennig, vielfach ausgezeichnet und in Deutschland wie international einer der meistgespielten deutschsprachigen Dramatiker, gibt in "Ja und Nein" erstmals ausführlich Auskunft über sein künstlerisches Selbstverständnis und darüber, was Theater ist und sein soll: einfach, verdichtend, ein Kunstwerk, ein Spiel, erzählend, ein Raum für Dialog, ein Gesprächsangebot.
Roland Schimmelpfennig, vielfach ausgezeichnet und in Deutschland wie international einer der meistgespielten deutschsprachigen Dramatiker, gibt in "Ja und Nein" erstmals ausführlich Auskunft über sein künstlerisches Selbstverständnis und darüber, was Theater ist und sein soll: einfach, verdichtend, ein Kunstwerk, ein Spiel, erzählend, ein Raum für Dialog, ein Gesprächsangebot.
Joachim Fiebach, geboren 1934 in Berlin, ist einer der vielseitigsten, produktivsten und wirkungsmächtigsten international anerkannten deutschen Theaterwissenschaftler.
Für den großen Theaterlehrer Horst Hawemann, Regisseur und langjähriger Lehrer an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin, war das Leben selbst die unerschöpfliche Quelle für das Handeln auf der Bühne.
The Battle of Gettysburg und das historische Gefecht der Völkerschlacht bei Leipzig, die Reenactments von Milo Rau und Janez Janša, Marina Abramović' "Seven Easy Pieces", "Gob Squad's Kitchen" und "Silent Walk" von Wirthmüller/Zanki: Mit dem Geschichtsboom seit der Jahrtausendwende ist die Wiederaufführung der Geschichte zu einem Paradigma der Erinnerungskultur und des Gegenwartstheaters geworden.
Lange bevor die Passionsspiele in Oberammergau alle zehn Jahre ins allgemeine Bewusstsein vordringen, haben die Vorbereitungen im Ort bereits begonnen.
Die Pandemie hat die performativen Künste grundlegend verändert: Theatersäle wurden umgebaut, digitale und hybride Performance-Formate erfunden, Konzerte gestreamt, Quarantäne-Videos produziert und neue Möglichkeiten der Zuschauerpartizipation entwickelt.
Die Pandemie hat die performativen Künste grundlegend verändert: Theatersäle wurden umgebaut, digitale und hybride Performance-Formate erfunden, Konzerte gestreamt, Quarantäne-Videos produziert und neue Möglichkeiten der Zuschauerpartizipation entwickelt.
Die Helferei in der Kirchgasse 13 in der Zürcher Altstadt, gelegen zwischen Grossmünster und Universität, ist ein Haus mit einer 750-jährigen Geschichten zwischen Kirche, Politik und Kultur.