Von der reformatorischen Bildpolitik über Goyas Gesten und die Masken der Kunst, die Jacob Burckhardt beschrieb, spannen Warnkes kulturwissenschaftliche Essays den Bogen bis zur passionierten Erinnerungsarbeit Aby Warburgs.
Anselm Haverkamp fasst seine Arbeiten zum Begriff der Latenz systematisch zusammen und exemplifiziert die These der Latenz des Ästhetischen als historische Kategorie an einer Reihe von Beispielen aus Literatur und Kunst, die von Livius über Bruegel bis Beckett reicht.
Die Geschichte einer verschollenen Sammlung von Arbeiter-Kinderzeichnungen aus den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts und das Wirken der mit diesen verbundenen PädagogInnen stehen im Fokus dieses Buches.
Das neue Überblickswerk zum motivgeschichtlichen Komplex Engel vertieft die Sakralbedeutung mit den Highlights der Systematisierung von Engelikonen in der Motivanalyse nach Bildtypologien und der Untersuchung der Funktionen von Engeldarstellungen in epochalen Transformationen im Wirkungsgefüge Sakralarchitektur anhand des Paderborner Doms.
Der Zweite Weltkrieg geht mit verheerenden Zerstörungen im Bereich der sakralen Glaskunst einher, führt angesichts des Verlusts von Kulturgut aber auch zu einem neuerlichen Aufschwung der Glasmalerei.
Am Beispiel der beiden Künstler Pater Wolfram Plotzke und Fritz Leisse stellt Verena Pöppelbaum den Wert der regionalen Kunst wie auch die Bedeutung für den Unterricht heraus.
Der Dresdner Maler Oskar Zwintscher (1870‒1916) kann zu den wichtigsten Vertretern des sächsischen Symbolismus der Jahrhundertwende und zu den Wegbereitern der Neuen Sachlichkeit gezählt werden.
Für die Jahre unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs diagnostiziert die Forschungsliteratur eine Schwerpunktverlagerung des künstlerischen Zentrums westlicher Kunst von Paris nach New York.
Regionale Kulturerbestätten bedürfen einer Vermittlung, welche die Identifikation der Menschen, die Wahrnehmung und kulturelle Teilhabe sowie das gesellschaftliche Verantwortungsbewusstsein stärkt und fördert.
Jan Stollmeier geht der Frage nach der Sinnhaftigkeit von Ausmalbüchern für Erwachsene nach und untersucht den seit einigen Jahren andauernden Trend, der im kunstwissenschaftlichen Bereich bisher keine Beachtung fand.
Jesus Christus - die Darstellung des christlichen Heilands in der Kunst ist seit jeher auch die Darstellung von Konflikten: Einerseits soll seine ideale Herrlichkeit gezeigt werden, andererseits auch sein menschliches Leiden.
Kurt Prinzhorn ist zu einem Schriftstellertreffen nach Innsbruck eingeladen, wo ihm Merkwürdiges widerfährt: Jemand muss während seiner Abwesenheit ein ausgiebiges Schaumbad in der Wanne seines Hotelzimmers genommen und dort bewusst Spuren hinterlassen haben.
Der Fokus der Beiträge liegt dabei auf der Transformation von Materie, die im Sublimationsprozess stattfindet, aber auch auf den Verständnissen und Verwendungsweisen von Materie und Material.
Die Beiträge des Sonderheftes der Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft vermessen einen bislang nur wenig beachteten Forschungsbereich: die Ästhetik der Skalierung.
Mit Hothos Vorlesungsnachschrift aus dem Sommersemester 1823 liegt ein Zeugnis zu Hegels Konzeption der Philosophie der Kunst vor, das für die philosophische Auseinandersetzung um die Bedeutung der Hegelschen Ästhetik noch heute interessant ist.
Croces philosophische Akademieabhandlung von 1893, für die Philosophische Bibliothek erstmals ins Deutsche übertragen, gehört zu den fundamentalen Texten der neueren Geschichtstheorie.