In einer Zeit, in der der Austausch mit der Welt meist über das Internet erfolgt, wird dieser vorwiegend durch Vorgaben und Formate der Suchmaschine Google reguliert, die für den Philosophen und Medientheoretiker Boris Groys damit die traditionelle Rolle der Philosophie und Religion eingenommen hat.
»Wir leben in einer von uns selbst konstruierten Welt […], und ich möchte diese Merkwürdigkeit unter dem Gesichtspunkt des Materials betrachten«, sagt der Künstler Jimmie Durham.
Zeit seines Lebens arbeitete George Chan, der Vater des »integrated farming«, mit Bauern aus der ganzen Welt zusammen und suchte nach einer Formel, um » Abfall in Wohlstand « zu verwandeln.
Artist Ida Applebroog uses a wide variety of media to express themes of struggles within gender and political roles, as well as sexual-identity issues.
Während ihres Exils auf der Flucht vor den Nationalsozialisten entfaltete sich ein intensiver Austausch zwischen dem Schriftsteller Thomas Mann und dem vierzig Jahre jüngeren Philosophen und Musiktheoretiker Theodor W.
Das Notizenmachen ist unverzichtbarer Bestandteil des akademischen Lebens, ein Ritual, das in so vielen Handschriften ausgeführt wird, wie es Individuen gibt.
In diesem Notizbuch diskutieren die Künstlerin Ana Prvacki und die Wissenschaftlerin Irina Aristarkhova über das gesellschaftliche Konzept des Begrüßens sowie über die Gesten und die Ethik von Gastfreundschaft.
In seinem Notizbuch wirft der Philosoph und Schriftsteller Daniel Heller-Roazen die Frage auf, »ob […] die Sprache etwas ihr Eigenes, in allem Gesagten Verstecktes birgt«.
In einer selbstreflexiven Erzählung hinterfragt die ägyptische Autorin und Menschenrechtsaktivistin Nawal El Saadawi den Bedeutungsunterschied zwischen»Geburtsort« und »Heimatland« an einem kontroversen Ort wie dem zeitgenössischen Kairo.
Griselda Pollock bietet mit ihrer Betrachtung einer Auswahl von Arbeiten Charlotte Salomons eine radikal neue, nicht-autobiografische Lesart des Werkes einer Künstlerin, die als Jüdin 1943 in Auschwitz ermordet wurde.
Dem Skript für seinen Film Dune, nach dem gleichnamigen Science-Fiction-Roman von Frank Herbert aus dem Jahr 1965, widmete der chilenische Regisseur, Comiczeichner, Komponist und bildender Künstler Alejandro Jodorowsky (*1929) ein voluminöses Notizbuch, auf das er eigens den Titel drucken ließ.
In einem Brief an Bettina Funcke, Leiterin der Publikationsabteilung der dOCUMENTA (13), verwebt der in New York lebende Dichter Kenneth Goldsmith (*1961) verschiedene Stränge seiner künstlerischen Tätigkeit zum Gesamtbild seines Schaffens.
In einem Gespräch mit Ayreen Anastas und Rene Gabri, Agenten der dOCUMENTA (13), gibt der in New York lebende Videokünstler Paul Ryan Auskunft über die theoretischen wie biografischen Hintergründe seiner Arbeit, über seine prägende Tätigkeit für Marshall McLuhan sowie über seine Rolle innerhalb der Videogruppe Raindance und der von ihr herausgegebenen Zeitschrift Radical Software.
Christoph Menke (*1958), Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, beschäftigt sich in seinem Essay mit der Frage, wie oder wo Gleichheit zwischen den Menschen besteht.
Mario Bellatins schriftstellerisches Œuvre zeichnet sich durch eine experimentelle und fragmentarische Erzählweise aus, in der er Realität und Fiktion kunstvoll miteinander verknüpft.
In seinem Essay beleuchtet Péter György das scheinbar unverbundene Nebeneinander »zweier Kassels«: auf der einen Seite die ehemalige Residenzstadt in der Mitte Deutschlands, die bei der innerdeutschen Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg, schwer zerstört, zur Grenzstadt wurde, auf der anderen die documenta-Stadt Kassel, die alle fünf Jahre während der Ausstellungszeit zum Ziel eines internationalen Publikums wird und mit ihrer »Repräsentationsmaschinerie« das eigentliche Kassel in der Hintergrund drängt.
In ihrem »Brief an einen Freund« gibt die künstlerische Leiterin der dOCUMENTA (13), Carolyn Christov-Bakargiev, einen Einblick in ihren Arbeitsprozess und umreißt dabei einige Schlüsselfragen der 2012 stattfindenden Ausstellung.
Ein Abdruck von Seiten eines Tagesbuchs aus dem Oktober 1980 von Erkki Kurenniemi (*1941), einem Nuklearphysiker, der zum Künstler und Protagonisten der elektronischen Musik in Finnland wurde und dessen von radikalen Vorstellungen geprägtes Werk das Vorurteil widerlegt, dass Technologie mit kühlem Denken und Sensibilitätsverlust gleichzusetzen ist.
In ihrem poetischen Essay beschreibt die Künstlerin, Dichterin und Essayistin Etel Adnan (*1925) verschiedene Formen der Liebe: die Liebe zu einer Idee, zu Gott, zu Dingen und zur Natur.
1973 identifizierte ein Mitarbeiter der Deutschen Bank in Heidelberg den einflussreichen Literatursoziologen und Marxisten György Lukács (1885–1971) als den Besitzer eines dort seit 1917 hinterlegten Materialkonvoluts.
This notebook combines photographs by Palestinian artist Emily Jacir with a text by political philosopher Susan Buck-Morss, who teaches at the City University of New York, written in response to the images and to conversations with the artist.
For this series, artist Lawrence Weiner (*1942) has made an artist's book in exactly the same format (A6) and with the same number of pages (24) as his first contribution to documenta 5 in 1972, curated by Harald Szeemann.
In der zweiten Ausgabe seines Buchs (Vampires): An Uneasy Essay on the Undead in Film (2003) bemerkt Jalal Toufic: »Viele Jahre habe ich mich mit Schizophrenie und Schizophrenen beschäftigt, die in Credits Included: A Video in Red and Green , 1995, auftraten; jetzt interessiere ich mich für ›das kleine Mädchen‹, das voraussichtlich in meinem kommenden Vampir-Film eine Rolle spielen wird … Auf einer Ebene kann die 13.
Der früh verstorbene US-amerikanische Künstler Mark Lombardi (1951–2000) produzierte visuelle Netzwerke und Diagramme, die die unsichtbaren Verknüpfungen zwischen politisch-ökonomischen Vorgängen, Korporationen und Individuen transparent machen.
Hailed as a sumptuously produced and finely illustrated outstanding contribution to ancient Egyptian studies, this facsimile reprint of Patrick Houlihan’s 1986 comprehensive study makes a welcome return in the Oxbow Classics in Egyptology series.
Tell el-Amarna is the modern name for the ancient Egyptian city of Akhenaten, situated in a bay of hills formed by the cliffs of the eastern desert about halfway between Cairo and Luxor.
Hailed as a sumptuously produced and finely illustrated outstanding contribution to ancient Egyptian studies, this facsimile reprint of Patrick Houlihan’s 1986 comprehensive study makes a welcome return in the Oxbow Classics in Egyptology series.
Tell el-Amarna is the modern name for the ancient Egyptian city of Akhenaten, situated in a bay of hills formed by the cliffs of the eastern desert about halfway between Cairo and Luxor.
Der Bildband »Das Werk – der Weg« ist die Dokumentation einer Ausstellung der Künstlerin Eva Koethen, die als retrospektive Schau von Juni bis August 2022 in der Japanisch-Deutschen Kulturwerkstatt Tenri in Köln gezeigt wurde.
Lucas Cranach der Ältere – ein Maler zwischen Reformation und RenaissanceMit rund 500 Werken gehört Lucas Cranach zu den bedeutendsten Künstlern des 16.
Ein Abdruck von Seiten eines Tagesbuchs aus dem Oktober 1980 von Erkki Kurenniemi (*1941), einem Nuklearphysiker, der zum Künstler und Protagonisten der elektronischen Musik in Finnland wurde und dessen von radikalen Vorstellungen geprägtes Werk das Vorurteil widerlegt, dass Technologie mit kühlem Denken und Sensibilitätsverlust gleichzusetzen ist.
First published in 1979 this facsimile edition of Jeffrey Spencer’s comprehensive study provides a detailed account of the brick architecture of ancient Egypt.
First published in 1979 this facsimile edition of Jeffrey Spencer’s comprehensive study provides a detailed account of the brick architecture of ancient Egypt.
Zeit seines Lebens arbeitete George Chan, der Vater des »integrated farming«, mit Bauern aus der ganzen Welt zusammen und suchte nach einer Formel, um »Abfall in Wohlstand« zu verwandeln.
As part of documenta fifteen, ruangrupa in Indonesia is publishing two issues of a magazine, majalah that hones in on the core idea of the exhibition - collective working.
Der chinesische Konzeptkünstler Song Dong lässt einen unübersetzbaren Satz über das Nichtstun von verschiedenen Menschen, Unternehmen, einem Übersetzungsbüro und von Google Translate ins Englische übersetzen.
Für sein Notizbuch hat der mexikanische Künstler Abraham Cruzvillegas Auszüge und Aufzeichnungen aus seinem persönlichen Skizzenbuch sowie assoziative Fotografien gesammelt.
Inspired by the tours featured in travel guides or educational offerings at public museums, Walking, Finding, Sharing offers children and families, but also comic fans and experienced exhibition visitors, alternative perspectives on documenta fifteen.
In seinem Notizbuch wirft der Philosoph und Schriftsteller Daniel Heller-Roazen die Frage auf, »ob […] die Sprache etwas ihr Eigenes, in allem Gesagten Verstecktes birgt«.