Die mecklenburgische Landesgeschichte ist nach der friedlichen Revolution 1990 Teil der neu geschaffenen Landesidentität Mecklenburg-Vorpommerns geworden.
Die Niederlande und Frankreich, Nachbarn mit gemeinsamen genealogischen, politischen und kulturellen Wurzeln in Burgund, entwickelten sich Anfang des 16.
Im Rahmen des 'Militärischen Kunstschutzes' arbeiteten deutsche Kunsthistoriker im Zweiten Weltkrieg in mehreren besetzten Ländern, ab Herbst 1943 auch in Italien.
Die informellen Bilder von Hans Winkler sind ihrem Aussagegehalt nach nur zu verstehen, wenn sie in Beziehung gesetzt werden zu den historischen Erfahrungen, die der Maler als Jugendlicher im Nationalsozialismus, als Infanterist im 2.
Eine Vielzahl von Aspekten der jüngsten Zeit – von Naturkatastrophen und pandemischen Krisen, sich zunehmend polarisierenden Gesellschaften und entfremdeten Gesellschaftsschichten, von Dämmerungen im religiösen und Radikalisierungen im politischen Feld bis zu sich anbahnenden wesentlichen Machtverschiebungen und grundsätzlichen Veränderungen von Herrschaftsformen – lassen darauf schließen, dass sich die Welt in einem Umbruch befindet.
Seit seiner Wiederentdeckung und erstmaligen Publikation vor 200 Jahren (1818) kann der gotische Fassadenriss des Kölner Domes, der als Planungsgrundlage des Domausbaus im 19.
Mit beginnendem Westfeldzug wurde Franziskus Graf Wolff Metternich (1893–1978), Provinzialkonservator der Rheinprovinz, im Mai 1940 zum Beauftragten für Kunstschutz in den besetzten Gebieten beim Oberkommando des Heeres ernannt.
Auf Raub und Plünderung der deutschen Wehrmacht in der UdSSR folgte Ende des Zweiten Weltkrieges der Abtransport deutscher Kulturgüter in die Sowjetunion.
Die Geschäfte der Galerie Gerstenberger in Chemnitz waren charakteristisch für den Handel mit Kunst auf dem auch abseits der Metropolen regen und umfangreichen Kunstmarkt des 20.
Gerard Ter Borch, der später zu den bekanntesten Porträtisten seiner Zeit gehören sollte, kam als noch junger Künstler im Tross der niederländischen Gesandtschaft nach Münster, um für die Mitglieder der Delegation zu arbeiten und das bedeutende politische Ereignis, das den 30jährigen- sowie 80jährigen Krieg beendete, bildlich zu fixieren.
Erhard Reuwich hat mit den Illustrationen des »Gart der Gesundheit« die Verfahren und Konstruktion evidenter Bilder, die Naturbeobachtung wiedergeben und Wissen vermitteln sollen, auf entscheidende Weise geprägt, wenn er nicht sogar die naturwissenschaftliche Illustration der Frühen Neuzeit erfunden hat.
Die Zerstörung von Kulturdenkmälern und das Ausrauben von Museen waren Teil des Vernichtungskrieges, den das nationalsozialistische Deutschland in der Sowjetunion führte.
Bereits in früheren Jahrhunderten war die Balkanhalbinsel häufig Schauplatz kriegerischer Handlungen, denen historische und religiöse Objekte zum Opfer fielen.
Über fast dreißig Jahre, von 1829 bis 1857, erstreckte sich der Briefwechsel zwischen dem berühmten preußischen Bildhauer Christian Daniel Rauch und seinem Lieblingsschüler Ernst Rietschel, der im sächsischen Dresden rasch zu einem erfolgreichen Bildhauer aufstieg.
Die 1927 gegründete Anhaltische Gemäldegalerie Dessau mit ihren bedeutenden Beständen an Deutscher, Flämischer und Niederländischer Malerei existierte erst zwölf Jahre, als der Zweite Weltkrieg begann.
Als eine der Formen des kulturellen Überbaus war Kunst – ob als ideologisches Bekenntnis, Machtinstrument oder kommerziell gehandelte Ware – stets auf das Engste mit den sozioökonomischen Wandlungsprozessen der jeweils herrschenden Gesellschaftsverhältnisse verbunden.
Künstlerische Performances und Aktionen wurden im Ostmitteleuropa der 1970er Jahre oftmals im halböffentlichen oder privaten Raum und ohne Publikum realisiert.
Der Tagungsband versammelt erstmals Beiträge internationaler AutorInnen zum Thema "Kunstgeschichte an Polytechniken, Technischen Hochschulen und Technischen Universitäten" im deutschen Sprachraum.
Gesangbücher gehören zu den am meisten verbreiteten religiösen Schriften seit der frühen Neuzeit, dennoch ist ihre Bilderwelt bislang nur punktuell Gegenstand der Forschung geworden.
Rubens und die Gotische Kathedrale, Ravenna und Caspar David Friedrich gehörten zum wissenschaftlichen Diskurs des Kunsthistorikers Otto von Simson (1912–1993).
In den späten 1980er Jahren mussten Künstler, Kritiker und Kunsthändler in Polen und Russland lernen, sich als Akteure eines neu entstehenden, post-sozialistischen Kunstmarktes zu begreifen.