Dieser Band beinhaltet alle nichtfiktionalen Texte Thomas Manns von den Beiträgen zur Schülerzeitung ›Frühlingssturm‹ 1893 bis zum Kriegsausbruch 1914.
Überschwänglich lobend bespricht Thomas Mann hier den 1920 erschienenen Roman Knut Hamsuns, der im selben Jahr den Literaturnobelpreis erhielt: »Im ganzen: die 400 Seiten sind gedrängt voll von allen Reizen, technischen Verschlagenheiten, dichterischen Intensitäten und intimen Erschütterungen«.
»Sie alle sind ungeduldig, die goldenen Töne Mozarts aus dem Orchester aufsteigen zu hören, ungeduldig, daß dieser Vorhang sich öffne […] – und ich bin ungeduldig mit Ihnen.
»Bücher werden heute in Deutschland gekauft und gelesen, schwere Gedankenwerke werden begierig aufgenommen, das geistige Bedürfnis ist groß, ist tief und durch alle Schichten verbreitet«.
Mit dem essayistischen Werk Dmitri Mereschkowskis, den er überaus schätzte, hatte Thomas Mann sich insbesondere während der Vorbereitungen früherer Arbeiten beschäftigt – für die ›Russische Anthologie‹ (Januar 1921) beispielsweise hatte er sein Wissen über den russischen Schriftsteller Nikolai Gogol hauptsächlich von Mereschkowski bezogen.
Vermutlich war von einem Redakteur der ungarischen Zeitung Pester Lloyd der Wunsch gekommen, Thomas Mann möge eine Stellungnahme über nationale und internationale Kunst verfassen.
In dieser Gratulation ehrt Thomas Mann den großen Dramatiker Gerhart Hauptmann als »deutsche[n] Meister« und beschreibt ihn gar als eine Art »Vater des Volks«.
Nicht nur in künstlerischer, sondern auch in praktischer Hinsicht war der Austausch Thomas Manns mit dem österreichischen Dramatiker Arthur Schnitzler fruchtbar – entstand daraus doch der Kontakt zu dem Herausgeber der New Yorker Zeitschrift The Dial, wo Mann zwischen 1922 und 1928 insgesamt acht ›German Letters‹ veröffentlichte.
Nach dem Essay ›Russische Anthologie‹, den Thomas Mann im Januar 1921 als Einleitung zu einem Heft über russische Literatur verfasst hatte, entstand auch dieser Text auf Initiative des Literarhistorikers und Übersetzers Alexander Eliasberg, mit dem Mann in regelmäßigem Kontakt stand.
Mit seiner Rede ›Von deutscher Republik‹, die er im Oktober 1922 in Berlin hielt, bekannte sich Thomas Mann zu guter Letzt offen und unmissverständlich zur Demokratie – namentlich zur Weimarer Republik.
In dieser Rezensions widmet sich Thomas Mann Werken des expressionistischen Schriftstellers Adolf von Hatzfeld, auf den er wenige Jahre zuvor dank der Vermittlung des Germanisten Philipp Witkop aufmerksam geworden war und den er in der Zwischenzeit auch persönlich kennengelernt hatte.
Nicht nur in künstlerischer, sondern auch in praktischer Hinsicht war der Austausch Thomas Manns mit dem österreichischen Dramatiker Arthur Schnitzler fruchtbar – entstand daraus doch der Kontakt zu dem Herausgeber der New Yorker Zeitschrift The Dial, wo Mann zwischen 1922 und 1928 insgesamt acht ›German Letters‹ veröffentlichte.
Zwar erschien der zweite ›German Letter‹, den Thomas Mann im Jahr 1923 für die New Yorker Zeitschrift The Dial verfasste, zu seinen Lebzeiten nicht in vollständiger Form auf Deutsch – dafür übernahm er daraus diese Besprechung des ›Deutschen Lesebuchs‹, mit lediglich geringfügigen Änderungen.
Nicht nur in künstlerischer, sondern auch in praktischer Hinsicht war der Austausch Thomas Manns mit dem österreichischen Dramatiker Arthur Schnitzler fruchtbar – entstand daraus doch der Kontakt zu dem Herausgeber der New Yorker Zeitschrift The Dial, wo Mann zwischen 1922 und 1928 insgesamt acht ›German Letters‹ veröffentlichte.
Nicht nur in künstlerischer, sondern auch in praktischer Hinsicht war der Austausch Thomas Manns mit dem österreichischen Dramatiker Arthur Schnitzler fruchtbar – entstand daraus doch der Kontakt zu dem Herausgeber der New Yorker Zeitschrift The Dial, wo Mann zwischen 1922 und 1928 insgesamt acht ›German Letters‹ veröffentlichte.
Wenige Tage, nachdem Thomas Mann Anfang Dezember 1923 bei einer Veranstaltung vor großem Publikum aus seinem Essay ›Okkulte Erlebnisse‹ vorgelesen hatte, erschien in der Münchner Telegramm-Zeitung eine Kritik, deren inhaltliche Linie offenbar nicht so ganz die seine traf.
Einen nicht unbedeutenden Umschwung seiner politischen Überzeugungen hatte Thomas Mann zu erklären, seit er sich in den Jahren nach der Veröffentlichung der noch tendenziell antidemokratischen ›Betrachtungen eines Unpolitischen‹ im Jahre 1918 allmählich zu einem Befürworter der demokratischen Republik entwickelte.
Unter dem Sammeltitel ›Das geistige Ausland und das geistige Deutschland‹ stellte das Berliner Tageblatt in seiner Weihnachtsausgabe des Jahres 1923 Äußerungen deutscher und internationaler Schriftsteller und Künstler einander gegenüber, darunter Namen wie Hugo von Hofmannsthal, Selma Lagerlöf und Edvard Munch.
Nicht nur in künstlerischer, sondern auch in praktischer Hinsicht war der Austausch Thomas Manns mit dem österreichischen Dramatiker Arthur Schnitzler fruchtbar – entstand daraus doch der Kontakt zu dem Herausgeber der New Yorker Zeitschrift The Dial, wo Mann zwischen 1922 und 1928 insgesamt acht ›German Letters‹ veröffentlichte.
In Amsterdam fühlte sich Thomas Mann als Sohn einer Hansestadt ausgesprochen wohl: »Ich wage es, sie heimlich, vertraut, verwandtschaftlich zu nennen, diese Eindrücke.
Für Thomas Mann, der den Film als »eine durchaus populäre Macht und Einrichtung von großen pädagogischen Möglichkeiten« beschrieb, stellte das Verfassen eines Drehbuchs (gemeinsam mit seinem Bruder Viktor) gewissermaßen ein Experiment dar, das aber zur rechten Zeit kam.
Obwohl Thomas Mann mit Ricarda Huch lediglich bekannt war, verfasste er zu ihrem Jubiläum die öffentlichkeitswirksame Gratulation an »eine wunderbar artikulierte Herrscherin im Reich des Bewußten, eine Mehrerin dieses Reiches, eine große Schriftstellerin«.
Der französische Germanist und Publizist Félix Bertaux hatte unter anderem den ›Tod in Venedig‹ übersetzt und lud nun Thomas Mann ein, an einer Umfrage von Le Journal Littéraire teilzunehmen.