Die in diesem Band versammelten Aufsätze sind den neusachlichen Tendenzen im Roman der Weimarer Republik gewidmet und untersuchen, inwieweit inhaltliche und formale Forderungen und Elemente der Neuen Sachlichkeit Eingang in Romane der zwanziger und frühen dreißiger Jahre gefunden haben; sie diskutieren aber zugleich signifikante Differenzen und Modifikationen.
Die Zeitromane der Neuen Sachlickeit spiegeln besonders deutlich die Probleme der Intellektuellen, die Widersprüche der modernen Massenzivilisation zu verarbeiten und selbst ihren Ort darin zu finden.
Im Zentrum stehen Textinterpretationen von acht Autorinnen: Marlen Haushofer, Ingeborg Bachmann, Johanna Moosdorf, Marlene Stentan, Judith Offenbach, Waltraut Lewin, Gertrud Wilker und Christa Reinig.