Diese Bibliographie Ernst Jüngers erfasst Monographien, Sammelwerke, Dokumentationen, Buchbeiträge und Zeitschriftenaufsätze sowie ausgewählte Artikel aus Tages- und Wochenzeitungen.
Die Autorin analysiert am Beispiel der Romane "Der Verschollene" und "Der Prozess", wie Kafkas Protagonisten als autonome Individuen unerlässlich um mitmenschliche Anerkennung ringen.
Die Moderne hat den Tabubruch zum ästhetischen Mittel erhoben; seine Ritualisierung als Legitimation der Autonomie von Kunst macht ihn - wiederum - in liberalen Gesellschaften obsolet.
Die Arbeit wendet sich in systematischer Fortführung der Forschung einem zentralen Thema in Kafkas Romanen zu: Spuren von Körperlichkeit lassen sich in allen drei Romanfragmenten unter vielfältigen poetologischen Aspekten betrachten.
Diese reichhaltig illustrierte Dokumentation der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur gibt einen Überblick über die Literaturen der beiden deutschen Teilstaaten, Österreichs und der Schweiz von 1945 bis zum Beginn der 90er Jahre.
Charles Baudelaire initiierte mit seinen Prosagedichten eine eigene Gattung Literatur, die zu einem Paradigma der Moderne wurde und sich in keinen überlieferten Literaturkanon fügen lässt.
Gegen die Stereotypisierungen als »moderne Klassikerin« und »große alte Dame der deutschen Literatur« eröffnet der gewachsene historische Abstand die Chance zu einer neuen, zugleich kritischen und interessierten Auseinandersetzung mit dem vielfältigen Werk einer der wichtigsten Autorinnen der westdeutschen Nachkriegsjahrzehnte, die darüber hinaus in ihrem Leben und Werk grundlegende Entwicklungslinien des 20.
Das gut illustrierte Buch setzt bei der Literatur der Inka, Maya und Azteken ein, widmet sich ausführlich der Kolonialzeit, setzt einen besonderen Akzent auf gegenwärtige Entwicklungen sowohl in den spanisch-amerikanischen Ländern als auch im portugiesischsprachigen Brasilien.
Proust, Valéry, Giraudoux, Périer, Beckett, Guirec, Cocteau, Nourissier, Hequet, Sanders, Perec, Carrière - sie alle haben in ihren Romanen gleichgültige Protagonisten entworfen.
"Das Mißraten des Romans kann wohl keinem Zweifel mehr unterliegen , notiert Thomas Mann, nachdem er die Hälfte des Doktor Faustus niedergeschrieben hat.
Texte aus verschiedenen Ländern, Zeiten und Literaturen bilden die Grundlage für Helmut Kreuzers erstmals 1968 erschienene Darstellung typischer Einstellungen und Verhaltensweisen der Boheme.
Er war ein Sozialist, der eine Welt im Namen der Gebeutelten dieser Erde anklagte und dabei von den Patriarchen, von Millionären und Film-Starlets träumte.
Unter den zahlreichen Spaziergängen der deutschsprachigen Literatur widmet sich diese Studie der Erkundung einer ganz speziellen Form von Spaziergang: dem des Schriftstellers.
Die aus Biologie und Kulturgeschichte folgende Andersartigkeit der sozialen, politischen, ökonomischen, kulturellen und intellektuellen Erfahrungswelt weiblicher Autoren lässt andere Imaginationen und andere formalästhetische Ausdrucksformen erwarten als bei ihren männlichen Kollegen.