Wie bringen Gesellschaften der Vormoderne, die keine generalisierten Konzepte von Diversität im modernen Sinne ausbilden, dennoch Vielfalt zur Geltung?
Diese Studien zu Friedrich Schiller, die hier erstmals zusammengefasst vorgelegt werden, gehen der Buchstäblichkeit seiner Texte in der Deutung auf den Grund, sie dokumentieren die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem Werk, dem in der europäischen Literaturgeschichte nur wenig Vergleichbares an die Seite zu stellen ist.
In diesem grundlegenden Werk geht es um die Darstellung und Interpretation einer Kulturgeschichte der Literatur im Spannungsfeld von buchstäblichem Verstehen und symbolischer Deutung.
Was kann die Germanistik als Literatur- und Kulturwissenschaft von den sogenannten ,Postcolonial Studies' in Bezug auf das imperiale Österreich im langen 19.
INHALTEditorialStefan Fischer / Thomas WagnerHauptbeiträgeThomas Wagner, Das Proseminar als Chance zur Entdeckung biblischer Textwelten - Aufgaben und ChancenChristina Hoegen-Rohls, Schritt für Schritt.
Der Band befasst sich mit sprachlichen Lernprozessen in der frühen Kindheit, insbesondere im Hinblick auf den Erwerb bildungssprachlicher und literaler Kompetenzen.
Gegenstand dieses Buches ist die Übersetzung "aus zweiter Hand", also die Übersetzung eines Originals über die Vermittlung einer bereits vorliegenden Übersetzung in eine andere Zielsprache.
Ausgehend von der Frage des Dritte-Welt- oder Afrika-Bezugs in Joseph Roths Texten untersucht die Arbeit die Marginalität von dessen Hauptgestalten am Beispiel ausgewählter Romane und essayistischer Texte.
Im Zentrum der vorliegenden Studie stehen die Repräsentationen des kriegerischen Zerfalls Jugoslawiens in der deutschsprachigen erzählenden Literatur unter besonderer Berücksichtigung der Dynamik von Selbst- und Fremdbildlichkeit.
Der Band befasst sich mit Narrativierungen von Mobilität in übernationalen Raumparadigmen, wie sie für das verschüttete imperiale Erbe des östlichen Europas charakteristisch sind.
Der Fokus der vorliegenden Dissertationsschrift liegt auf der Zäsur des in der Forschung in zwei Werkkomplexe geteilten Gesamtwerkes Jean Pauls, auf dem Übergang von den Satiren zu seinem Romanerstling, der Unsichtbaren Loge.
Dantes Göttliche Komödie, eines der größten Werke der Weltliteratur, ist erst nach siebenhundert Jahren der Auslegung und Forschung als dichterisches Zeugnis der untergegangenen geistigen Tradition der Templergnosis erkannt worden.
Vor dem Hintergrund der altgermanistischen Diskussion um den Umgang mit früh- und vormoderner Textualität und den Instanzen der Textautorisation findet im vorliegenden Buch eine kritische Auseinandersetzung mit dem'Ein Werk/ein Autor'-Modell der Mechthild-Forschung statt.
Aufgrund ihrer verwandten Störstrategien sind Hermann Nitsch und Christoph Schlingensief wie "zwei Zwillingsbrüder" zu betrachten, die individualisierte Künstlerpersönlichkeiten aufweisen.
Diese komparatistische Studie untersucht und vergleicht literarische Darstellungen der 1968er-Studentenbewegung und des Generationenkonfliktes anhand von sechs exemplarischen Prosawerken, die zwischen 1968 und 1979 in der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal publiziert wurden: Lenz von Peter Schneider, Heißer Sommer von Uwe Timm, Derrière la vitre von Robert Merle, I giorni del dissenso von Giorgio Cesarano, Condenados a vivir von José María Gironella und Sem Tecto, entre Ruínas von Augusto Abelaira.
Literarische Motive - vom Motiv des Schwimmbads über das Schwert bis hin zum Spiel - sind zentrale Bausteine in Kinder- und Jugendmedien und somit Gegenstand der literatur- und medienwissenschaftlichen wie der literaturdidaktischen Betrachtung.
Das Kriegsende 1918 brachte Europa keinen Frieden - schon 1917 begann eine Reihe von (Konter-)Revolutionen, Bürgerkriegen und gewaltsamen Konflikten, die sich über viele europäische Länder ausbreitete und bis 1923 andauerte.
Im Heiligen Römischen Reich bildete Straßburg ein wichtiges wirtschaftliches und kulturelles Zentrum, mit der Reformation erlangte die Buchherstellung Bedeutung.
Der Band setzt die Reihe von Interpretationen großer Werke der Literatur fort, die aus einer Ringvorlesung an der Universität Augsburg hervorgegangen sind.
Die AutorInnen deutschsprachiger Gegenwartsliteratur erlebten zahlreiche politische und gesellschaftliche Umbrüche: die Nachkriegszeit, die Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands, das Ende des Kalten Kriegs, zuletzt die Neuen Medien und die Digitalisierung.
Die Erforschung literarischer Mehrsprachigkeit befindet sich in einer Phase der Konsolidierung, aber auch zunehmender theoretischer, methodologischer und kontextueller Diversifikation.
Wie bringen Gesellschaften der Vormoderne, die keine generalisierten Konzepte von Diversität im modernen Sinne ausbilden, dennoch Vielfalt zur Geltung?
INHALTEditorialStefan Fischer / Thomas WagnerHauptbeiträgeThomas Wagner, Das Proseminar als Chance zur Entdeckung biblischer Textwelten - Aufgaben und ChancenChristina Hoegen-Rohls, Schritt für Schritt.
Was kann die Germanistik als Literatur- und Kulturwissenschaft von den sogenannten ,Postcolonial Studies' in Bezug auf das imperiale Österreich im langen 19.
Das Vorlesen gilt sowohl in der Forschung als auch in der Praxis als ein Interaktionsformat, das die kindliche Entwicklung auf verschiedenste Art und Weise fördert.