Die Autoren dieses Bandes beschäftigen sich mit drei philologischen Problemkreisen: Der Universalisierung des Wissenstransfers und der Aufhebung ursprünglich nationaler Konzepte der Philologien, mit den sich daraus ergebenden Schwierigkeiten und Verwerfungen, welche die gegenwärtigen Diskussionen bestimmten und den Bedingungen und Möglichkeiten einer transdisziplinären Kulturwissenschaft.
Diese Überblicksdarstellung gibt einen Einblick in den derzeitigen Stand einer feministisch orientierten Literaturwissenschaft und stellt zugleich Ergebnisse ihrer Anwendung auf die französische Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart vor.
Die Zeitromane der Neuen Sachlickeit spiegeln besonders deutlich die Probleme der Intellektuellen, die Widersprüche der modernen Massenzivilisation zu verarbeiten und selbst ihren Ort darin zu finden.
"Meine Studien verstehen sich als ein Beitrag, die Bemühungen um die Entwicklung von Phantasiefähigkeit dadurch zu befördern, daß sie Antworten suchen die Frage, woher geschichtlich das Mißtrauen gegenüber der Phantasie kommt, welche andere, gegensätzliche Tradition verdrängt wurde oder in Vergessenheit geriet und welche Rolle dabei Poesie und Poesiebegriff in der seit der Romantik in Europa gängigen modernen Bedeutung gespielt haben.