Didaktik wird als Vermittlungswissenschaft hauptsächlich mit dem Lehramt, dem Berufsbild der Lehrerin/des Lehrers und der Institution Schule verbunden.
Nach der Überwindung der nationalsozialistischen Diktatur nahm der Innsbrucker Publizist Ludwig von Ficker im August 1946 seine aktive Tätigkeit mit der Veröffentlichung der XVI.
Das Frühwerk des Wiener Autors Hermann Broch ist nicht denkbar ohne den Kontakt zu Ludwig von Ficker, dem Herausgeber der Innsbrucker Kunst- und Kulturzeitschrift Der Brenner (1910–1954).
Das Märchen ist eine narrative Ausnahmeerscheinung, die einerseits in den archaischen Bildern der oralen Tradition wurzelt, andererseits eine bis in die Jetztzeit weltweit präsente Form des Erzählens und/oder der Literatur darstellt.
Der gut 30 Jahre alte Befund, dass Kakanien "als eine Metapher für den Zustand der Zeit ungleicher Bewegungsabläufe, inhomogener gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen sehr produktiv sein" könne (Josef Strutz), scheint auch 100 Jahre nach der Republikwerdung Österreichs 1918 – und unabhängig von jeder expliziten Bezugnahme auf Robert Musils in den 1920er Jahren konzipierte Beschreibung des Begriffs in seinem 1930 erschienenen Magnum opus "Der Mann ohne Eigenschaften" – nichts an Triftigkeit eingebüßt zu haben.
Vergebliche Liebesmüh', aber Liebesmüh' immerhin: diese EINE Festschrift für den emeritierten Klagenfurter Universitätsprofessor Werner Wintersteiner (geb.
Der IDE-Band setzt sich mit dem Begriff und dem Konzept der Inklusion auseinander und greift damit ein Thema auf, das gegenwärtig wieder politische Brisanz erfährt.
Ein Logenplatz für Homer: Die Epen Ilias und Odyssee, gemeinhin dem angeblich blinden Dichter zugeschrieben, sind die ältesten literarischen Werke Europas und gehören unbestritten zu den einflussreichsten der Weltliteratur.
Das Heft fokussiert einerseits auf die Frage: Wo wird Literatur in Schule und Bildung(spolitik) sichtbar – für Lehrende wie Lernende, aber auch politische VerantwortungsträgerInnen?
Ob es sich um schriftliche oder mündliche, von Bildern begleitete oder getragene, lang tradierte oder zeitgenössische Erzählungen handelt - sie sind immer auch Teil eines Aushandlungsprozesses von Identität und Identitätskonzepten, die in einer Gesellschaft zu einem bestimmten historischen Zeitpunkt existieren.
In allen Autobiographien von jüdischen österreichischen Flüchtlingen vor, während und nach des Zweiten Weltkriegs spielt das Thema des Identitätsverlusts, der Heimat- und Rastlosigkeit und des inneren Wandels eine zentrale Rolle.
Ein einzigartiges popkulturelles Spiel mit dem Belgrad der Neunziger – und zugleich ein verrückter Wettlauf gegen eine Zeit, die die Gesellschaft eindeutig verschissen hat.
Die österreichische Nachkriegsliteratur von Ilse Aichinger bis Christoph Ransmayr in beispielhaften Interpretationen ihrer wichtigsten WerkeNie wurde der Zusammenhang von österreichischer Identität und österreichischer Literatur so augenfällig wie nach 1945.
Eßstörungen, die auffälligerweise hauptsächlich bei Frauen auftreten, haben in verschiedenen Ausprägungen – Magersucht, Eßsucht oder Bulimie, Fettsucht – in unserer Gesellschaft beängstigende Ausmaße angenommen.
■ Einleitung: Die Grablegung des alten Deutschland■ Gottfried Keller■ Wilhelm Raabe■ Der alte Fontane■ Enzyklopädisches Stichwort: Bemerkungen zu Literatur und Politik■ Quellennachweis■ Personen- und Sachregister■ Verzeichnis der erwähnten Werke
Das Wort ‹Geschichte› hat bei Hans Mayer, dem Literarhistoriker, sein besonderes spezifisches Gewicht: der erste Abschnitt dieses Buches, der Studien zum Expressionismus, zu Gerhart Hauptmann und Hermann Hesse vorträgt, heißt nicht zufällig «Überhang der Tradition» und endet nicht zufällig mit einem «Rückblick auf Thomas Mann»; mit diesem Schriftsteller, den Mayer als Ende und Neubeginn zugleich verstanden wissen will, führt der Autor zu den elf großen Synthesen, in denen die «Deutsche Literatur seit Thomas Mann» neu interpretiert wird bis hin zur Sonderentwicklung einer zweiten deutschen Literatur in der DDR.
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