Für schüchterne Menschen können alltägliche Situationen zur Qual werden: fremde Menschen ansprechen, beim Gespräch den Blickkontakt halten, sich in einer Besprechung zu Wort melden.
Im Unterschied zu einer Sterbe- und Trauerbegleitung, die sich über einen längeren Zeitraum erstreckt, haben Seelsorgerinnen und Seelsorger in Pfarrgemeinden oft nur punktuellen Kontakt mit Sterbenden und Trauernden.
Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwächen, impulsives Verhalten sowie körperliche Unruhe sind Kennzeichen von Kindern und Jugendlichen mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS).
Eine Anpassungsstörung ist eine Reaktion auf ein belastendes Lebensereignis oder eine Lebensveränderung, die sich in Form von körperlichen Beschwerden wie Schlafstörungen, in einer ausgeprägten gedanklichen Beschäftigung mit dem Erlebten (z.
Sexuelle Sucht, insbesondere in Form eines unkontrollierbaren Konsums von Pornografie, wurde mit der Einführung des neuen, von der Weltgesundheitsorganisation herausgegebenen Klassifikationssystems für körperliche und psychische Erkrankungen (ICD-11), erstmals als eigenständige Krankheit anerkannt.
Durch aktuelle Trends, wie die Digitalisierung sowie gestiegene Mobilitäts- und Flexibilitätsanforderungen, verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben immer weiter.
Angesichts der aktuellen, von zunehmendem Druck dominierten Arbeitswelt, erleben viele berufstätige Menschen andauernden Stress, nicht wenige fühlen sich überlastet und "ausgebrannt".
Der Begriff "Stress" ist allgegenwärtiger Bestandteil unserer Alltagssprache: Wir fühlen uns gestresst, wir leiden unter zu viel Stress, wir müssen dringend etwas gegen unseren Stress tun.
Kinder, deren Bedürfnisse nach emotionaler Zuwendung, Schutz und Sicherheit hinreichend befriedigt werden, entwickeln normalerweise im Verlauf der ersten Lebensjahre eine sichere Bindung an ihre Bezugspersonen.
Wenn Kinder und Jugendliche über einen längeren Zeitraum hinweg durch extreme Stimmungsschwankungen oder plötzliche, unvorhersehbare Stimmungswechsel auffallen, sie schnell reizbar, traurig oder frustriert sind und sie häufig Wutanfälle oder ein hitziges Temperament haben, leiden sie möglicherweise unter einer Störung der Emotionsregulation.
Zwangsstörungen können sowohl für die betroffenen Kinder und Jugendlichen als auch für deren Bezugspersonen eine extreme Belastung darstellen, insbesondere wenn die Zwangssymptomatik täglich sehr viel Zeit einnimmt oder wenn Familienmitglieder in die Durchführung von Zwangssymptomen eingebunden sind.