Schwaben gehörte seit den ersten Siedlungsnachweisen im Spätmittelalter mit dem Mittelpunkt in Augsburg zu den bedeutendsten jüdischen Landschaften Deutschlands.
Motor, Lokomotive, Tandem: Metaphern, die die Rolle der deutsch-französischen Beziehungen für den Prozess der europäischen Integration bezeichnen sollen, gibt es zahlreiche.
Die Verstrickung des Unternehmens in die verbrecherische Vernichtungspolitik des NS-Regimes ist erforscht, jetzt geht es erstmals um die Frühgeschichte von BMW.
Die Berichte des mit Konrad Adenauer befreundeten Schweizer Generalkonsuls veranschaulichen die Ereignisse der letzten Kriegs- und ersten Nachkriegsmonate.
Mit der Edition zum Mord an den europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland wird in 16 Bänden eine repräsentative Auswahl von Quellen vorgelegt.
Das SMAD-Handbuch wurde im Auftrag der Gemeinsamen Kommission zur Erforschung der neuesten Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und vom Institut für allgemeine Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit der Föderalen Archivagentur Russlands, dem Staatsarchiv der Russischen Föderation und dem Bundesarchiv erstellt.
Horst Möller hat als Hochschullehrer und Leiter außeruniversitärer Forschungsinstitute, die letzten 15 Jahre als Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München – Berlin, tiefe Spuren in der deutschen Geschichtswissenschaft hinterlassen.
Wehrmacht in der NS-Diktatur Andreas Toppe geht in seiner aus dem Wehrmachtsprojekt des Instituts für Zeitgeschichte hervorgegangenen Studie der Frage nach, auf welche völkerrechtlichen Grundlagen sich die deutsche Kriegführung im Zweiten Weltkrieg stützte.
Der vorliegende Band liefert die schon lange ausstehende Gesamtdarstellung des parteipolitisch bedingten Widerstands und der Verfolgung von Kommunisten, Sozialdemokraten und Angehörigen der Bayerischen Volkspartei während der NS-Zeit im rechtsrheinischen Bayern.
Mit den neuen Veröffentlichungen hat das große Forschungsprojekt des Instituts für Zeitgeschichte dem breit entfalteten Bild der politischen und gesellschaftlichen Konflikte der NS-Zeit in Bayern weitere eindrucksvolle Konturen hinzugefügt.
Der Tübinger Historiker Gerhard Schulz, der zur Gründergeneration der Zeitgeschichtsforschung in der Bundesrepublik gehört, hat Zeit seines Lebens Tagebuch geführt.
Im Zeitraum zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der ersten Hälfte der 1970er Jahre entstand in der Bundesrepublik Deutschland eine neue, unternehmensbezogene und humanwissenschaftlich gestützte Expertenkultur, diejenige der betrieblichen Humanexperten.
Das Buch untersucht, weshalb der Elite-Begriff erst nach 1945 in Deutschland eine tragende Rolle zur Beschreibung der politisch-sozialen Ordnung spielte.
Politische Umbrüche sind mehr als bloße Systemwechsel; sie bestimmen massiv die Erfahrungen und das Leben der Zeitgenossen und ihre Orientierung in der eigenen (Lebens-)Geschichte.
Eine Selbstdarstellung, wie sie sonst keine der Schlüsselfiguren des Dritten Reiches überliefert hat, stellt das hier erstmals veröffentlichte, handschriftliche Tagebuch von Joseph Goebbels aus dem Jahr vor seiner Ernennung zum Berliner Gauleiter dar.