Der Überfall auf Polen, auch bekannt als "September-Feldzug" (Kampania wrześniowa), "Verteidigungskrieg 1939" (Wojna obronna 1939 roku) und "Polenfeldzug," bezeichnet die Invasion Polens durch Deutschland, die den Beginn des Zweiten Weltkriegs markierte.
Die Ermordung von sechs Millionen europäischen Juden und die Verfolgung der Opfer in über 20 Ländern sowie an zahllosen Orten konnten selbst Millionen deutscher Täter und Mittäter nicht allein bewerkstelligen.
Als größter Krieg der Menschheitsgeschichte bleibt der Zweite Weltkrieg mit seinen politischen, gesellschaftlichen, rechtlichen und militärischen Auswirkungen bis heute spürbar.
Orientierung und Ermutigung zum Handeln: Wege zu einer neuen GedenkkulturIn einem Moment, in dem hitzige Feuilleton-Debatten den Eindruck erwecken, es ginge um einen kurzlebigen Positionsstreit, stellt Charlotte Wiedemann klar: Was wir erleben, ist eine Zeitenwende – wir müssen unsere Haltung zur deutschen Geschichte aus einer kosmopolitischen Perspektive neu begründen.
Erst in den 1980er Jahren wurde das Tagebuch bekannt, das die junge Amsterdamer Jüdin Etty Hillesum während der deutschen Besatzung von 1941 bis zu ihrer Ermordung 1943 geführt hatte.
Bis heute überschattet Entsetzen über Völkermord und Vernichtungskrieg die Frage nach der Anziehungskraft der NSDAP, die ab 1930 massenhafte Zustimmung bei Wahlen fand.
Die "Trümmerfrau" gehört zum festen Repertoire nahezu jeder historischen Darstellung der Nachkriegszeit, ganz gleich, ob in TV- und Printmedien, in Schulbüchern oder in Ausstellungen der historischen Museen.