Westfalen gilt als ausgeprägte Adelsregion, in der nicht nur die standesherrlichen Familien und der katholische Stiftsadel, sondern auch der protestantische und der preußische Beamtenadel sowie die aus der städtischen Geschäftswelt aufgestiegene geadelte Oberschicht aufeinandertrafen.
In seinen Reflexionen, die Jahrhunderte europäischer Geschichte einbeziehen, untersucht Todorov die Begriffe Barbarei und Zivilisation, Kultur und kollektive Identität, um jene Konflikte zu interpretieren, die heute zwischen den westlichen Ländern und anderen Teilen der Welt bestehen.
Die Studie vereint eine Analyse der sozialen, rechtlichen und kulturellen Situation der Frauen um die Jahrhundertwende mit der Darstellung exemplarischer weiblicher Lebensläufe.
Mit folgenden Hauptbeiträgen:Annalena Willer:Homosexualität in Karikaturen des Wilhelminischen DeutschlandKevin Heiniger:Von "Schweinereien" und "sittlichen Verfehlungen".
Verfolgung - Bewegung - Erinnerung:Christiane Leidinger plädiert dafür, bei der Benennung von Plätzen und Straßen keine einseitige HeldInnenverehrung zu betreiben und in der Erinnerungskultur stärker Gruppen oder gemeinsam erlebte Ereignisse zu berücksichtigen.
Die Kulturgeschichte der Neuzeit ist ein großangelegter und mehrbändiger Riesen-Essay von Egon Friedell über die Geschichte der abendländischen Kultur vom Ausgang des Mittelalters bis zum Vorabend des Ersten Weltkriegs.
Seine Kritik an der halbherzigen Politik der badischen Revolutionsregierung und dem letztlich unglücklichen Feldzug legte Engels in seinem Werk "Die deutsche Reichsverfassungskampagne" nieder.
Die Lage der arbeitenden Klasse in England mit dem Untertitel Nach eigner Anschauung und authentischen Quellen ist eine wichtige Arbeit und Frühschrift von Friedrich Engels aus dem Jahr 1845, in der er die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse in England zur Zeit der frühen Industrialisierung darstellt.
Filled with empathy and wisdom, personal experiences and creative inspiration, this is a vital collection of essays on the power of literature and the craft of writing from an international array of writers of colour.
Vom Ausgangspunkt assyrische Deportation über das babylonische Exil und die Stellung der Juden bei den Persern, Ägyptern, Griechen sowie Römern in der Antike; von den Kreuzzügen bis zum Antichristen im Mittelalter; von der Inquisition über die Reformationszeit zu antijüdischen Schriften in der frühen Neuzeit und der Aufklärung; vom Kampf um die rechtliche Gleichstellung der Juden gegen den Widerstand von Organisationen wie der Deutschen Tischgesellschaft bis zur Position bekannter Schriftsteller in der Romantik: In einem großen Bogen von den Anfängen des jüdischen Volkes bis 1848 bereitet der Soziologe Achim Bühl die Strukturen des Antisemitismus auf und verweist dabei immer wieder auch ins Heute, um die Verflechtungen von geschichtlicher und aktueller Judenfeindschaft deutlich zu machen.
Über 600 000 Führungskader – von BMW über Aldi bis Thyssen-Krupp – durchliefen die Akademie für Führungskräfte, die der fanatische NS-Jurist Reinhard Höhn 1956 in Bad Harzburg begründete und über Jahrzehnte hinweg leitete.
Berlins Friedhöfe werden oft von Leuten genutzt, die nicht trauern, sondern sich entspannen wollen – abseits der großen Parks, in denen man von Skateboardern überfahren wird und von Musikanten nicht immer angenehm überrascht.
Teufelsbrücken, -löcher, -berge und -mühlen, Hexentanzplätze und Teufelsküchen – an unzähligen Orten in Deutschland stößt man auf den Höllenfürsten und seine Helfer.
Dieses Buch erzählt die Biografie einer deutschen Gutsbesitzerfamilie, die über drei Generationen hinweg im Oderbruch landwirtschaftlich tätig war, bevor ihr Besitz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verloren ging.
Dieses Buch nimmt den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise durch Geschichte und Gegenwart der Sonnenallee – jener Magistrale, die das quirlige Kreuzkölln mit dem beschaulichen Treptow verbindet.
Wie haben ehemalige NS-Zwangsarbeitende in ihren Herkunftsländern, in Deutschland und in Auswanderungsländern nach 1945 im Kontext der jeweiligen Gesellschaftsordnungen, politischen Systeme und Erinnerungskulturen ihre Erfahrungen verarbeitet und gedeutet?