Eine Kulturgeschichte des westdeutschen »Psychobooms" der 1970er Jahre zwischen Verwissenschaftlichung des Sozialen und Politisierung des Selbst im Zeichen der 68er.
Vorstellungen von Reinheit dienen dazu, Uneindeutigkeit in Eindeutigkeit zu überführen, um auf diese Weise Selbst- und Weltdeutungen zu homogenisieren, zu stabilisieren und nicht zuletzt auch zu harmonisieren.
Israel erlebte zwischen 1989 und 2000 seine vorerst letzte große jüdische Einwanderungswelle: Mehr als eine Million russischsprachiger Menschen kamen, um als Staatsbürger zu bleiben.
Während die Forschung bisher vor allem die Bedeutung von Generationen als Erinnerungsgemeinschaften betont hat, wird hier der Frage nachgegangen, inwiefern sie sich auch als spezifische "Erwartungsgemeinschaften" analysieren lassen, die durch ein besonderes Verhältnis zu einer imaginierten Zukunft charakterisiert sind.
Auf Basis jüngster Forschungen untersucht das neue Tel Aviver Jahrbuch die Kontexte und Beweggründe, die unterschiedliche Gruppen von Deutschen zu verschiedenen Zeiten nach Palästina und Israel brachten.
Die Koexistenz verschiedener christlicher und anderer Religionsgemeinschaften erforderte in Europa - und über seine Grenzen hinaus - schon seit dem späten Mittelalter rechtliche, institutionelle und individuelle Arrangements.
Als die Bundesanstalt für Arbeit im Herbst 1961 eine Anwerbestelle in der Türkei einrichtete, geschah dies in der Absicht, den Mangel an Arbeitskräften durch "Gastarbeiter" auszugleichen.
In einem schwungvoll ausholenden Bogen folgt Peter Normann Waage den Spuren des Individuums in der europäischen Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart, in der Philosophie von Sokrates bis Sartre und Foucault, und in der Literatur von Homers "Odyssee" bis zu "Harry Potter".
Fünf Länder in Zentralasien, nämlich Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan, verbindet eine gemeinsame Vergangenheit als Teilrepubliken der ehemaligen Sowjetunion.
Alte Städte, schöne LandschaftenIm Königreich Bayern zu einem Regierungsbezirk zusammengefasst, vereint Mittelfranken Menschen, Länder und Geschichten mit ganz unterschiedlichen Traditionen und historischen Erfahrungen.
Anders als in Wien, wo man der Legende nach der Belagerung durch die Türken die Liebe zu diesem Getränk verdankt, äußern sich in München vielfältige Einflüsse und eine starke Bindung zum Süden.
In Oberbayern wird Geschichte vielfältig erlebbar; Benediktinische Klöster, gotische Herzogstädte, prachtvolle Schlösser und nüchterne Industriebdenkmale sind Zeugnisse einer abwechslungsreichen Vergangenheit.