Die lateinische Linguistik ist der Forschungszweig, der die lateinische Sprache insbesondere im Rückgriff auf und in Auseinandersetzung mit neueren Methoden und Ansätzen untersucht.
Wissenschaftlich basiert diese dependenzorientierte Lern- und Arbeitsgrammatik hauptsächlich auf den Arbeiten von Heinz Happ und zudem auf langjähriger didaktischer Erfahrung und Erprobung in Hochschulsprachkursen.
Der Band behandelt in neun Beiträgen die nationalistisch bedingten Ausbauprozesse einer Reihe romanischer Regionalsprachen und Varietäten dies- und jenseits des Atlantiks aus komparatistischer Sicht.
Eines der hervorstechenden Merkmale der romanischen Verbalmorphologie ist der Fortbestand der zwei lateinischen Uberbleibsel -I/ESC- und -IDI-, deren formaler und funktionaler Gebrauch sich innerhalb der romanischen Sprachen um zwei grundlegende Pole dreht: -I/ESC- und -IDI- konnen als Derivations- oder als Flexionsmorpheme (oder zumindest flexionsgebunden) stehen.
Dieser Band liefert etymologische Studien zu knapp 800 Papiamento-Wörtern und bietet somit Raum für eine ausführliche Beschreibung der lexikalischen Elemente.
VorwortEkkehard König & Yoko Nishina: "Deixis der Art und Weise, der Qualität und des Grades im Deutschen und Japanischen: Eine kontrastiv vergleichende Analyse"Akio Ogawa: "Valenzerweiterung revidiert: Deutsch-Japanisch-Vergleich"Hiroyuki Miyashita: "Evidentialität im Japanischen – eine kontrastivsprachtypologische Charakterisierung"Yasuhiro Fujinawa: "Zur Kodierung der externen Possession im deutsch-japanischen Kontrast"Shin Tanaka: "Kasusalternation und Perspektivenwechsel im deutsch-japanischen Kontrast"Johanna Mattissen: "Mit Empathie gegen die Ellipse – Wie im Japanischen doch Person markiert wird"Heiko Narrog: "Topic phrases in conditional and in causal clauses – evidence for different degrees of clause integration"Christian Lehmann & Yoko Nishina: "Das japanische Wortartensystem"
Das Sonderheft betrachtet das Phänomen 'Verumfokus' unter verschiedenen theoretischen Perspektiven und entwickelt Konzeptionen, die zu einem angemesseneren Verständnis der syntaktischen, semantischen und pragmatischen Eigenschaften der damit verbundenen Konstruktionen führen sollen.
This special issue entitled "e;New Impulses in Word-Formation"e; demonstrates in thirteen individual, empirically oriented case studies how the methods gleaned from newer theoretical models (optimality theory, construction grammar, cognitive grammar, distributive morphology, parallel architecture) as well as from the linguistic sub-disciplines of psycholinguistics, neurolinguistics, corpus linguistics and computational linguistics can be applied lucratively to the field of word-formation.
Doppelte Zeitformen im Deutschen und im Französischen, die sich dadurch auszeichnen, dass zum Hilfsverb und zum Partizip II des Vollverbs das Partizip II des Hilfsverbs hinzutritt, sind in den letzten Jahren verstärkt in den Mittelpunkt des Forschungsinteresses gerückt.
Diese Monographie widmet sich sprachlichen Verstärkungsprozessen, die auf schwach motivierte oder unmotivierte Lexikoneinheiten im Rahmen der Systemmöglichkeiten strukturaufbauend und bedeutungsverleihend wirken.
In dieser Arbeit wird eine kognitive Unterscheidung von physischer und psychischer Perspektive vorgenommen und empirisch gezeigt, dass diese Unterscheidung sprachlich von Bedeutung ist.
Konzeption: Diese Grammatik stützt sich sowohl auf die Tradition der klassischen ungarischen Sprachbeschreibung als auch auf neueste Forschungsergebnisse der vor allem westeuropäischen Grammatikographie.
Lernziele:Die Fähigkeit zur Lektüre literarischer Originaltexte, die Aktivierung und Erweiterung des Wortschatzes sowie die Intensivierung vorhandener und der Erwerb weiterer Grammatikkenntnisse.
An die inzwischen zu einem soziologischen Klassiker avancierte Studie Berger und Luckmanns "Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit" anknüpfend, versucht die soziosemiotische Anthologie die Theorie gesellschaftlich tradierter Erkenntnis von Welt unter semiotischen Gesichtspunkten weiterzudenken und zu erweitern.
Schön zu sehen, in welchem Einklang die zarte Bischöfin und der oft derbe ehemalige Mönch Martin Luther die frohe Botschaft verkünden: beharrlich, lebensnah und getragen von großer Hoffnung.
Schön zu sehen, in welchem Einklang die zarte Bischöfin und der oft derbe ehemalige Mönch Martin Luther die frohe Botschaft verkünden: beharrlich, lebensnah und getragen von großer Hoffnung.
Dieser kleine Sprachführer hilft Ihnen, sich in den für Pilger typischen Situationen korrekt auf Spanisch verständlich zu machen, und bahnt Ihnen mit einer Portion Humor den Weg in die Herzen der Menschen des Gastgeberlandes Spanien.
Das erklärte Ziel L2-didaktischer Grammatiken ist es, sprachliche Formen und Strukturen so darzustellen, dass Sprachlernprozesse angeregt und unterstützt werden.
Ein verliebter Engel mit Gewichten an den Schwingen, ein schweigendes Telefon, schwarz wie das der Totengräber, ein müder Mond, der faul auf dem Rücken liegt: Manfred Kerns Liebes- und Schmähgedichte erzählen auf humorvolle, schonungslose, aber auch melancholische Art und Weise von Sehnsüchten, Lebenskrisen und der Brüchigkeit des Glücks – in einfühlsamen wie einmaligen Bildern und Tönen, die wohl nur der Dialekt zu finden vermag.
Die Verleihung des Friedenspreises 1997 an den türkischen Schriftsteller Yaar Kemal rückte die zeitgenössische türkische Literatur ins Blickfeld des deutschen Betrachters.
Zwischen der Steppe einerseits und dem Garten andererseits, das heißt zwischen Kargheit und Fülle, Ödnis und üppigem Reichtum haben sich seit alters her Geschichte und Kulturgeschichte der Türken ereignet.
Das achte Jahrbuch der Oskar Maria Graf-Gesellschaft beschäftigt sich unter Anderem mit Grafs Engagement für die "Rote Hilfe", einer überparteilichen Hilfsorganisation für politische Gefangene.
Edda Ziegler legt hier die erste Dokumentation zur literarischen Zensur des Vormärz vor - verbunden mit einem ausführlichen Kommentar und einer Untersuchung zur Sozialgeschichte der Zensur.
Jugendliche sind im Hinblick auf eine nachhaltige Engagementförderung eine besonders wichtige Zielgruppe: Wer sich früh engagiert, wird dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in späteren Lebensphasen tun und einen positiven Beitrag für sich und die Gesellschaft leisten.