Ob Online-Durchsuchungen, Vorratsdatenspeicherung oder biometrische Ausweise: Die Auswirkungen technischer Überwachung werden in der Öffentlichkeit bisher kaum angemessen erfasst.
Die Studie unternimmt den Versuch, die jüngere Geschichte der hoch dynamischen Medienwissenschaft mittels einer systemtheoretischen Wissenschaftsforschung zu analysieren.
Diese Studie zeigt am Beispiel der Ozonforschung und der atmosphärischen Chemie, dass eine Entgegensetzung von Interdisziplinarität und Disziplinarität inadäquat ist.
Das Thema Politikberatung hat wieder Konjunktur, seitdem die rot-grüne Regierung in bis dahin ungekannter Weise Wissenschaftler in die Vorbereitung von Reformen einbezog.
Seit Entstehung der modernen Wissenschaft stellt sich die Frage nach der Vermittlung wissenschaftlichen Wissens an diejenigen, die nicht unmittelbar an der Wissenschaftsproduktion beteiligt sind.
In einer Gesellschaft, die sich selbst als Wissensgesellschaft sieht, kommt die herkömmliche Rolle von Universitäten als zentrale wissensproduzierende und -verarbeitende Organisationen auf den Prüfstand.
Feminismus, Post-Feminismus, Gender Studies, Queer Studies - »Geschlecht« und »Sexuelle Orientierung« sind Kategorien, die immer weniger essentiell gedacht werden können.
Wie jede andere akademische Disziplin steht auch die Soziologie vor der zwiespältigen Aufgabe, in einem Studiengang berufsqualifizierend ausbilden zu müssen und gleichzeitig den eigenen wissenschaftlichen Nachwuchs heranzuziehen.
This book presents results of an international conference which addressed the interaction of aesthetical and technological dimensions within the formation of contemporary society.
In der Wechselwirkung der Wissenskulturen, zumal an den Schnittstellen von Wissenschaft und Öffentlichkeit, spielt die sprachliche Interaktion eine wesentliche Rolle.
Bekräftigt die Wissenschaftsforschung vor allem die Binnendynamik der Wissenschaft und blendet dabei häufig die Wirksamkeit des Geschlechterunterschieds aus, so verkennt die Geschlechterforschung oftmals den Eigensinn des wissenschaftlichen Kontextes, wenn für sie nur der Geschlechterunterschied zählt.
Ulrich Walter ist einer von elf Deutschen, die bereits den Overview-Effekt erlebt haben - den Moment, wenn der Raumfahrer zum ersten Mal den Planeten Erde aus dem Weltall sieht.
This book-Mind, Body, and Digital Brains-focuses on both theoretical and empirical issues and joins contributions from different disciplines, concepts, and sensibilities, bringing together scholars from fields that at first glance may appear different-Neuroscience and Cognitive Neuroscience; Robotics, Computer Science, Deep Learning, and Information Processing Systems; Education, Philosophy, Law, and Psychology.
This book draws on advances in computational neuroscience and theoretical biology to provide a clear and accessible agentive account of the nature of causality and scientific explanations.
Since the individuals are not just stimulus-response machines but more complex beings that think and are simultaneously conscious of their thought, re?
Relevanz ist ein Kernkriterium für die Bewertung von Forschungsansätzen wie auch von Forschungsergebnissen: Meteorologische Vorhersagen sollen über das Erscheinen eines Wetterphänomens zuverlässig Auskunft geben, Daten, die auf der Basis biomedizinischer Modelle erbracht wurden, sollen ein Krankheitsbild erklären helfen.
Ernst Cassirer hat sich in den Jahren 1907 bis 1945 in Vorlesungen und Vorträgen immer wieder mit der Frage nach dem Verhältnis der Philosophie zu den Naturwissenschaften beschäftigt.
Die analytische Philosophie hat sich stets an der Logik und Mathematik orientiert, also an Wissenschaften, die als Paradigmata des Formalen und Subjektfreien gelten.
Relevanz ist ein Kernkriterium für die Bewertung von Forschungsansätzen wie auch von Forschungsergebnissen: Meteorologische Vorhersagen sollen über das Erscheinen eines Wetterphänomens zuverlässig Auskunft geben, Daten, die auf der Basis biomedizinischer Modelle erbracht wurden, sollen ein Krankheitsbild erklären helfen.
Die analytische Philosophie hat sich stets an der Logik und Mathematik orientiert, also an Wissenschaften, die als Paradigmata des Formalen und Subjektfreien gelten.
Von den drei Hauptwerken, die Roger Bacon in dem kurzen Zeitraum zwischen 1266 und 1268 verfasste, war das »Opus tertium« das letzte, die Zusammenfassung und Summa seines Denkens und seiner Forderungen an eine Modernisierung von Theologie und Wissenschaft seiner Zeit.
Im "Discours sur l'esprit positif" (1844) begündet Auguste Comte (1798-1857) seinen utopischen Entwurf einer von wissenschaftlichen Prinzipien geleiteten und auf positive Erkenntnisse (wahrgenommene Tatsachen) gestützten zivilisatorischen Erneuerung der bürgerlichen Gesellschaft.
In diesem Streit - ausgelöst durch Emil Du Bois-Reymonds Vortrag 'Über die Grenzen des Naturerkennens '(1872) - ging es nicht mehr um die Abgrenzung der Erklärungskompetenzen von Religion, Philosophie und Naturwissenschaft, sondern um die Frage, ob der so erfolgreichen Naturwissenschaft ebenfalls Erkenntnisgrenzen gesetzt seien: an den Problemen der Erkennbarkeit des Wesens der Materie und der Rückführbarkeit der subjektiven Qualitäten menschlichen Empfindens und Denkens auf materielle Zustände.
Edmund Husserl hat einmal die Wissenschaftslehre ein Werk genannt, "das in Sachen der logischen 'Elementarlehre' alles weit zurückläßt, was die Weltliteratur an systematischen Entwürfen der Logik darbietet".
Mit der Abhandlung »Über das Fundament philosophischen Wissens« (1791) macht der Band eine Schrift Reinholds wieder zugänglich, von der Fichte in einem Brief an deren Verfasser erklärte, er habe sie »mehrere Male gelesen und sie immer für das Meisterstück unter Ihren Meisterstücken gehalten«.
Diese erste, umfassende Darstellung von Kants Philosophie der Mathematik unternimmt es, die Aussagen Kants über Mathematik im Kontext seiner jeweiligen philosophischen Problemkonstellation zu verorten.