Die Forschungslandschaft zur DDR hat sich im letzten Jahrzehnt stark verändert – eine dichotome Interpretation hat einer differenzierteren Betrachtungsweise Platz gemacht.
Durch die Entwicklungen der modernen Medizin und Biotechnologie werden lange Zeit vorhandene Gewissheiten darüber, was die Begriffe "Krankheit" und "Gesundheit" bedeuten, zunehmend in Frage gestellt.
Obwohl sich der Großteil der jüdischen Überlebenden für die Auswanderung entschied, verblieb eine kleine Anzahl deutscher Juden im Land ihrer Verfolger – darunter viele ältere Menschen.
Wie kein anderes therapeutisches Konzept hat die Arbeit als Mittel zur Heilung die institutionalisierte Anstaltspsychiatrie von Beginn an begleitet und hat heute noch – wenn auch in stark veränderter Form – ihren festen Platz im Therapieangebot psychiatrischer Einrichtungen.
Über kaum ein Thema wird in den Medien so häufig berichtet wie über Ernährung – ob es nun die Gefahren falscher Essgewohnheiten sind oder Ratschläge, wie man sein Körpergewicht durch Diät reduzieren kann.
In der Heister-Korrespondenz, die heute als Teil der Briefsammlung Trew in der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg aufbewahrt wird, finden sich Hunderte von Fernkonsultationen.
Prävention und Gesundheitsförderung avancierten spätestens seit den 1970er Jahren in einem immer teurer werdenden Gesundheitssystem zu einem zentralen Leitgedanken der Gesundheitspolitik.
Das Werk des international anerkannten Nervenarztes Hans Berger, das oftmals auf die Entdeckung des EEG reduziert wird, hat die Entwicklung der Medizin/Neurowissenschaften maßgeblich geprägt.
Sebastian Knoll-Jung analysiert Arbeitsunfälle im Kaiserreich und der Weimarer Republik aus zwei Perspektiven: Aus sozialgeschichtlicher Sicht befasst er sich mit Wirkung und Akzeptanz der 1884 eingeführten Unfallversicherung.
Religion und Medizin stehen seit jeher in einer durchaus ambivalenten Beziehung: Der griechische Asklepioskult, germanische Quellheiligtümer, katholische Wallfahrtsorte oder protestantisch-pietistische Pastoralmedizin sind Ausdruck dieser Nähe zwischen Religion und Medizin.
While Darwin's grand view of evolution has undergone many changes and shown up in many facets, there remains one outstanding common feature in its 150-year history: since the very beginning, branching trees have been the dominant scheme for representing evolutionary processes.
Kristina Lena Matron untersucht in dieser Studie die offene Altenhilfe von 1945 bis 1985 in der Bundesrepublik Deutschland, insbesondere in Frankfurt am Main.
Friedrich Meggendorfers erbhygienische Verwicklung beruhte auf einer Trias von eigenem wissenschaftlichen Interesse, positiver Verstärkung durch Karriereoptionen sowie früher akademischer Prägung.
Von allen nordamerikanischen heilkundlichen Subkulturen haben es in den letzten 100 Jahren nur Chiropraktik und Osteopathie erfolgreich über den "Großen Teich" geschafft.