Dieser Band stellt etwa 700 zeitgenössische Äußerungen und Berichte über Hegel zusammen, die von kurzen Tagebucheintragungen und brieflichen Äusserungen bis zu ausführlichen Charakteristiken und Darstellungen reichen.
Wenige Epochen haben sich mit auch nur annähernd vergleichbarem Nachdruck sowohl in die Geschichte der Kunst als auch die der Ästhetik eingeschrieben wie diejenige des frühen Idealismus und der Frühromantik.
Hans Reichenbach ist heute in Nordamerika, wo er die Entwicklung der analytischen Philosophie maßgeblich beeinflußte und zahlreiche bedeutende Schüler hatte (u.
Die kritische Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Strömungen der Philosophie nahm in Nelsons Lehrtätigkeit und Veröffentlichungen breiten Raum ein.
Die dreibändige »Philosophie der symbolischen Formen« ist das herausragende Werk, in dem Cassirer die Transformation der traditionellen Transzendentalphilosophie zur Kulturphilosophie vollzog.
Die dreibändige »Philosophie der symbolischen Formen« ist das herausragende Werk, in dem Cassirer die Transformation der traditionellen Transzendentalphilosophie zur Kulturphilosophie vollzog.
Die dreibändige »Philosophie der symbolischen Formen« ist das herausragende Werk, in dem Cassirer die Transformation der traditionellen Transzendentalphilosophie zur Kulturphilosophie vollzog.
In diesem Band geht es um die Darstellung des Spektrums von Beförderung und / oder Anpassung bis hin zum deutlichen Widerstand, mit dem die Philosophie in Deutschland 1933 auf den Nationalsozialismus reagierte.
Jean-Jacques Rousseaus Schriften zur Stiftung eines fortdauernden Friedens unter den europäischen Völkern, Extrait du Projet de Paix Perpétuelle de Monsieur L'Abbé de Saint-Pierre und Jugement sur la Paix Perpétuelle, haben eigenständige Bedeutung in der systematischen Entfaltung einer Forderung der Rechtsphilosophie, die Kant später »nicht bloß [als] einen Teil, sondern den ganzen Endzweck der Rechtslehre innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft« hervorgehoben hat.
Am Wiener Kreis scheiden sich die Geister, trat er doch mit dem dezidierten Anspruch auf, mit den Mitteln der modernen Logik den metaphysischen Schutt von Jahrtausenden aus dem Weg zu räumen.
Der Dialog »Bruno« (1802) erschien ein Jahr nach der Veröffentlichung von Schellings »Darstellung meines Systems der Philosophie« (PhB 524b), die eine neue Phase in seiner denkerischen Entwicklung eröffnete, die Epoche des sogenannten Identitätssystems (1801–1809).
Dem Versuch, die These zu stützen, dass Logik und Mathematik eins seien, hat Russell mehrere Bücher gewidmet, unter anderem das dreibändige, gemeinsam mit A.
Die Verfasserin untersucht mit dem Verhältnis von Ethik und Ökonomie ein höchst aktuelles Thema und zeigt, wie Hegels Bestimmungen dieses Verhältnisses für heutige Bemühungen wegweisend sein können.
Der Kant und Cohen verpflichtete Philosoph der symbolischen Formen widmet sich Ende der 20er Jahre scheinbar affirmativ der zeitgenössischen Philosophie des Lebens.
In diesem Essay von 1859, seinem Hauptwerk, streitet John Stuart Mill (1806–1873) für das Recht jedes einzelnen, seine Überzeugungen frei zu bilden und das eigene Leben nach diesen Überzeugungen frei zu gestalten.
In seiner 1861 zunächst in Frazer's Magazine publizierten und zu seinen Lebzeiten in weiteren vier Auflagen vorgelegten Schrift »Utilitarianism« verteidigt John Stuart Mill das Nützlichkeitsprinzip als das grundlegende Kriterium für die Beurteilung der Moralität aller Handlungen, sei es der freien Handlungen der Individuen, sei es der Einschränkungen dieser Freiheit durch von Gesellschaft und Staat vorgegebene Regeln.
Die frühen, erstmals 1932 aus dem Nachlass publizierten »Ökonomisch-philosophischen Manuskripte« (auch: Pariser Manuskripte) bieten einen Schlüsseltext für das philosophische Verständnis des Marxschen Gesamtwerks, der Antrieb und Zielpunkt seines Denkens offenlegt, also das benennt, was in den ökonomischen Analysen der späteren Zeit vorausgesetzt, aber nicht mehr ausgesprochen wird.
Frank Kuhne zeigt auf, warum der spekulative Idealismus als Antwort auf die Fichteschen Schwierigkeiten mit Kant erscheinen konnte und warum er im Hinblick auf die Erkenntnis des Besonderen ebenso defizient ist wie Fichtes Wissenschaftslehre.
In diesem Band geht es darum, auf der Grundlage einer präzisen, stets aktuelle Dimensionen aufgreifenden neuen Lektüre der Phänomenologie »die Legitimität des Hegelschen Anspruchs zu prüfen, den oder doch einen der »Grundtexte der Moderne« verfasst zu haben.
Hegels Schrift »Über die Reichsverfassung« – beginnend mit dem Satz »Deutschland ist kein Staat mehr« – war ein Kind der bewegten Zeit unmittelbar vor und nach 1800, dem Siegeszug Napoleons im deutsch-französischen Krieg, und blieb lange ein Stiefkind der Forschung.
Die Gefühlsmoral ist ein Auszug aus der »Phänomenologie des sittlichen Bewußtseins«, dem Hauptwerk zur Ethik des preußischen Philosophen Eduard von Hartmann (1842–1906).
Meister Eckhart, Cusanus und Hegel verbindet - bei aller Unterschiedenheit - eine Fragestellung, die sie mit aller Intensität entfalten: Welche Negationen sind dem Absoluten überhaupt zu eigen und angemessen?
Heideggers abfällige Bemerkungen zur christlichen Theologie, auch zur 'pseudotheologischen Luft' an der Nachkriegsuniversität, die ihm sehr zu schaffen mache, lassen die pointierte Deutung von Heideggers unausgesprochenen Absichten bedenkenswert erscheinen: »Indem er [Heidegger] sich gegen das kirchliche System der Heilssicherung wandte, glaubte er vielleicht selber noch 'christlicher' zu sein als die offizielle Theologie« (Jean Grondin).
Die für den Band ausgewählten nachgelassenen Vorträge, Notizkonvolute und Vorlagen für Vorträge geben Cassirers Auseinandersetzung mit Goethes Werk und mit daraus abgeleiteten wissenschaftstheoretischen Fragestellungen in der Zeit der Emigration wieder.
Der Band versammelt Vorlesungen und Vorträge sowie eine Ausarbeitung Cassirers zum Gegenstand, zum Begriff und zur Methodik der Kulturphilosophie und der Kulturwissenschaften, die zwischen 1929 und 1941 entstanden sind.
Es ist kein Zufall, dass mit den wirkmächtigen Destruktionsversuchen der philosophischen Fachsprache von Heidegger über Wittgenstein bis hin zur Postmoderne das Denken sich neu justiert - und zwar um Begriffe, deren semantischer Gehalt sich vielleicht nur in und durch Grenzbestimmungen und Grenzüberschreitungen aufdecken läßt.
Genealogisches Denken thematisiert Werden, Prozessualität und Geschichtlichkeit und fragt gleichzeitig danach, welche Geltung Aussagen unter den Bedingungen geschichtlicher Prozesse haben.
Ernst Cassirer hat sich während der Zeit des schwedischen und amerikanischen Exils verstärkt dem Thema »philosophische Anthropologie« zugewandt, dessen Behandlung er bereits in der Vorrede zum dritten Band der »Philosophie der symbolischen Formen« (Juli 1929) angekündigt hatte.
Seit dem Beginn der Publikation der "Nachgelassenen Manuskripte und Texte" Cassirers (ECN) sowie der "Gesammelten Werke" in der "Hamburger Ausgabe" (ECW) ist über die Jahre ein zunächst stetiges, dann exponentielles Ansteigen der Forschungsliteratur zu Cassirer zu verzeichnen.