In den »Prolegomena«, von Moses Heß 1841 als der zukunftsträchtige Durchbruch zu einer neuen Epoche des Denkens erkannt und aufgenommen, unternahm der polnische Kosmopolit und Michelet-Schüler Cieszkowski bereits vor Marx den Versuch einer kritischen Aufhebung der Hegelschen Geschichtsphilosophie in die »Philosophische Tat«.
In diesen von ihm selbst zum Druck gegebenen Vorlesungen gibt Fichte eine "an ein größeres Publikum" gerichtete Darstellung seiner Staats- und Geschichtsphilosophie vor einem alles überlagernden religiösen Hintergrund.
Dem durch Kant verschütteten Verständnis der aristotelischen Kategorienlehre brach schon Brentanos erste Schrift Von der mannigfachen Bedeutung des Seienden nach Aristoteles Bahn.
Deutlicher noch als in seinem religionsphilosophischen Hauptwerk Das Wesen des Christentums erarbeitet Feuerbach in den Jahren 1842/43 die Grundlinien einer "Philosophie der Zukunft", einer "Neuen Philosophie", die - mit herkömmlichem Maß gemessen - nicht Philosophie, in Wirklichkeit aber die wahre Philosophie sei.
Im Zentrum des vielschichtigen, allen Aspekten der Geistesgeschichte zugewandten Diltheyschen Denkens stehen die konsequente Besinnung auf die Geschichtlichkeit des Menschen und der Aufweis der erkenntnistheoretischen Eigenständigkeit der Geisteswissenschaften.
Dieser Band bietet sechs wichtige, im Original nur schwer zugängliche Aufsätze aus den Jahren 1913-39, in denen Cassirer die Grundzüge des in seinen Hauptwerken entwickelten Erkenntnisbegriffs darlegt und zeitgenössische Mißverständnisse zurückweist.
Die in diesem Band zusammengestellten Texte (Über die Zukunft der Philosophie; 1893 - Über die Gründe der Entmutigung auf philosophischem Gebiete; 1894 - Über Schellings Philosophie; 1866/1889 - Fünfundzwanzig Habilitationsthesen) zeigen die philosophische Entwicklung Brentanos.
In seinen Vorlesungen zu den geschichtlich überlieferten Kontroversen über die Möglichkeit oder Unmöglichkeit eines Beweises vom Dasein Gottes (1868-1891) erweist Brentano sowohl die Fehlerhaftigkeit des von Descartes und Leibniz verteidigten "ontologischen Gottesbeweises" als auch die Mängel der von Hume erhobenen Einwände und der Kritik Kants.
Die in diesem Band vereinten Aufsätze spiegeln Brentanos späte Ansichten wieder; die Einleitung wurde für den allgemein philosophisch interessierten Leser konzipiert und behandelt Brentanos Theorie des Kontinuums, des Ursprungs des Zeitbewußtseins und -begriffs und seine Theorie des Räumlichen.
In den drei Aufsätzen dieses Bandes - Originaltitel: Une des sources de la pensée moderne: l'évolution du Spinozisme (1894); L'illusion idéaliste (1898); Le point de départ de la recherche philosophique (1906) entwickelt Maurice Bondel (1861-1949) den Begriff seiner phänomenologisch vom Leben ausgehenden Philosophie der Aktion, die u.
Die in diesem Band versammelten Texte Brentanos zur Aristotelischen Lehre vom Ursprung des *nus* bilden den Schlußpunkt der jahrzehntelang polemisch geführten, grundlegenden Auseinandersetzung mit Eduard Zeller über die richtige Aristotelesauffassung.
In diesem Versuch die Frage nach dem "Sinn des Lebens" als eine umgreifende zentrale Chiffre gegenwärtigen Denkens neu zu legitimieren, stellt der Verfasser dem noch immer vorherrschenden desultorischen Entscheidungszwang zum "Entweder-Oder" das "Weder-Noch", d.
Die Universitätsphilosophie als Produktionsstätte dessen, was wir für Philosophie halten, ist bislang nicht erforscht worden, wohl aus dem Vorurteil heraus, es gäbe keine philosophische Praxis, die nicht in den Idealen der Disziplin selbst vorgezeichnet sei.
Die Arbeiten Günthers haben mit der Frage, wie sowohl der Dialektik eine operationsfähige Gestalt gegeben als auch die exakten Wissenschaften zu einer dialektischen Theorie ausgebaut werden können, zugleich die Möglichkeit eröffnet, die bedeutenden philosophisch-wissenschaftstheoretischen Kontroversen des 20.
Die Arbeiten Günthers haben mit der Frage, wie sowohl der Dialektik eine operationsfähige Gestalt gegeben als auch die exakten Wissenschaften zu einer dialektischen Theorie ausgebaut werden können, zugleich die Möglichkeit eröffnet, die bedeutenden philosophisch-wissenschaftstheoretischen Kontroversen des 20.
Mit seinem epochalen Werk »Idee und Grundriß einer nicht-Aristotelischen Logik« (1959) legte Gotthard Günther (1900–1984) den Grundstein für eine radikal neue Form der philosophischen Betrachtung der ontologischen Einheit des Universums, deren Richtigkeit heute (auch unabhängig von Günther und in der Regel auf ungleich niedrigerem Niveau) von den Wissenschaften bestätigt wird (so z.
Die Arbeiten Günthers haben mit der Frage, wie sowohl der Dialektik eine operationsfähige Gestalt gegeben als auch die exakten Wissenschaften zu einer dialektischen Theorie ausgebaut werden können, zugleich die Möglichkeit eröffnet, die bedeutenden philosophisch-wissenschaftstheoretischen Kontroversen des 20.
Geleitet von der übergreifenden Perspektive einer systematischen Rehabilitation und operativen Aufbereitung der "klassischen" aristotelischen Logik zeigt der Verfasser, wie die reicheren Formen der modernen, beim komplexeren Aussagenkalkül ansetzenden Logistik operativ aus der einfacheren, daher allgemeineren aristotelischen Logik hergeleitet werden können.
Gottlob Frege hinterließ eine große Anzahl wissenschaftlich bedeutsamer Papiere, darunter größere unveröffentlichte Manuskripte, die allerdings fast sämtlich fragmentarisch geblieben sind, sowie Notizen und Briefentwürfe, ferner Briefe seiner wichtigsten Diskussionspartner wie z.
In seiner großen Nietzsche-Studie interpretiert Karl Löwith Nietzsches gesamte Philosophie als geschichtsphilosophischen Versuch, die Entstehung, Entwicklung und mögliche Überwindung des Nihilismus im abendländischen Denken zu beschreiben.
Günthers Untersuchungen zu Hegels Kritik der 'formalen' Logik und ihrer metaphysischen Voraussetzungen demonstrieren die Begrenzung der klassischen, zweiwertigen Logik auf das Thema 'Objektivität' ('Sein des Seienden').
Diese Anthologie versammelt die zentralen Texte der Berliner Gruppe um den Philosophen und Wissenschaftstheoretiker Hans Reichenbach, die in den 1920er Jahren parallel zum Wiener Kreis die Grundsätze einer »wissenschaftlichen Philosophie« entwickelte und die Grundlagen der modernen Wissenschaftstheorie legte.
Max Schelers Opus magnum aus dem Jahr 1913/16 kann als der gründlichste und umfassendste Entwurf einer am Personenbegriff orientierten und auf die Objektivität von Werten setzenden Ethik angesehen werden.
Hegels Auffassung vom Subjekt und von dessen Verhältnis zur Sprache ergibt eine gegenüber allen seinen Vordenkern neue Konzeption der Philosophie und der Aufgabe des Denkens überhaupt.
Husserls Studien zum inneren Zeitbewusstsein bilden in ihrer chronologischen Folge sachlich und historisch entscheidende Teilschritte auf dem Weg zur Grundlegung der Phänomenologie.
1885 faßte Friedrich Nietzsche den Entschluß, eine Neue Ausgabe seiner Schriften erscheinen zu lassen, die 'das Eigene und Unvergleichliche in diesen Werken' herausstellen sollte.
1885 fasste Friedrich Nietzsche den Entschluß, eine Neue Ausgabe seiner Schriften erscheinen zu lassen, die 'das Eigene und Unvergleichliche in diesen Werken' herausstellen sollte.
1885 fasste Friedrich Nietzsche den Entschluss, eine Neue Ausgabe seiner Schriften erscheinen zu lassen, die »das Eigene und Unvergleichliche in diesen Werken« herausstellen sollte.
1885 fasste Friedrich Nietzsche den Entschluss, eine Neue Ausgabe seiner Schriften erscheinen zu lassen, die »das Eigene und Unvergleichliche in diesen Werken« herausstellen sollte.
1885 fasste Friedrich Nietzsche den Entschluss, eine Neue Ausgabe seiner Schriften erscheinen zu lassen, die »das Eigene und Unvergleichliche in diesen Werken« herausstellen sollte.
1885 fasste Friedrich Nietzsche den Entschluss, eine Neue Ausgabe seiner Schriften erscheinen zu lassen, die »das Eigene und Unvergleichliche in diesen Werken« herausstellen sollte.
1885 fasste Friedrich Nietzsche den Entschluss, eine Neue Ausgabe seiner Schriften erscheinen zu lassen, die »das Eigene und Unvergleichliche in diesen Werken« herausstellen sollte.
Im philosophisch-theologischen Werk Schleiermachers nehmen die Arbeiten zu ethischen Fragen einen bedeutsamen Platz ein - gleichwohl ist zu seinen Lebzeiten nie ein systematischer Gesamtentwurf zur Ethik im Druck erschienen.
Diese Ausgabe beinhaltet alle Einleitungen Schleiermachers zu seinen Übersetzungen der Dialoge Platons, außerdem Auszüge aus den Nachschriften der Vorlesungen Schleiermachers über Platon und Sokrates von 1819-1823.
Als Briefpartner Diltheys und Anreger Heideggers zählt Paul Graf Yorck von Wartenburg (1835-1897) zu den großen Wegbereitern des auf die Geschichtlichkeit aller Wahrheit abhebenden Denkens.