»Sein Werk, das immer ›provocative‹ war in des Wortes bester englischer Bedeutung, ist jüngst auf einen vorläufigen Höhepunkt gelangt durch seine große Schrift ›Philosophie des Un-Glücks‹, ein prachtvoll gescheites Buch, das, ohne irgendwelche falsche Tröstungen anzubieten, rein durch seine geistige Energie etwas Ermutigendes hat … Die ganze Auffassung des Pessimismus als eines Zustandes der ›Reife‹ ist mir sehr sympathisch.
»Die ›Philosophie des Glücks‹ gehört zu Marcuses leichten, unterhaltsamen Büchern; es will kein Rezept für Glück liefern, sondern zur eigenen Glückssuche ermuntern; es handelt von verschiedenen Formen des Glücks, von Hiob, Hans im Glück, Seneca, Tolstoi und Freud, von der ›Glücklichen Gesellschaft‹ der Frühsozialisten, vom Glück der modernen Epikuräer Heine, Büchner, Nietzsche…«
Arthur Schopenhauer war unter den großen Philosophen vielleicht der sprachgewaltigste, ein Sprachkünstler, der die Philosophie aus den Universitäten zurück zu den Menschen mit »Herz und Kopf« brachte.
Luciano De Crescenzo erzählt mit mediterraner Fabulierlust von den griechischen Philosophen und schmuggelt unter so bekannte Namen wie Sokrates, Platon und Epikur auch die seiner Nachbarn und Bekannten aus Neapel.
Die vorliegende Untersuchung erbringt einen akribisch aus den Texten erarbeiteten Nachweis der Rezeption aristotelischer, peripatetischer und neuplatonischer Schriften durch Meister Eckhart.
The concept of the European Enlightenment is often used in objectively poorly defined ways, particularly in popular-scientific, social, political and journalistic discussions - and it is often even distorted or disfigured by cliches.
Eine der intensivsten Epochen der Philosophiegeschichte ist der Deutsche Idealismus, gekennzeichnet durch das Ringen um das Absolute, besonders bei Fichte, Schelling und Hegel.
In den Jahrzehnten um 1100 fand ein Mentalitätswandel statt, der mitunter als "Entdeckung des Individuums" bezeichnet wird: Das Verständnis für die Motive, Bedürfnisse und Ansprüche einer Person wuchs ebenso wie die Bereitschaft, ihnen mehr Raum zu geben.
Charlemagne is probably the most well-known ruler of the Middle Ages: the most important offspring of the Carolingians, as a "constructor of Europe", he coined the times in the long-term and fascinated subsequent generations.
Martyr worship is an important element of the Christian faith and was essential both for the internal cohesion of the faith group in its early founding phase as well as for its effective portrayal to the outside world, which was used for the conversion of non-Christians.
Als "Flow" bezeichnet die Psychologie die beglückende Erfahrung, selbstvergessen in einer Tätigkeit aufzugehen und auf diese Weise in Fluss zu geraten.
Unter dem Leitbegriff der ,Geduld' nimmt diese Untersuchung Spuren in der christlichen Tradition auf, um zu zeigen, dass das Bekenntnis zu einer universalen Wahrheit zur Sprache gebracht und rational nachvollzogen werden kann, ohne eine totalitäre Geltung der religiösen und ethischen Werte zu beanspruchen.
Nur wenige philosophische Werke genießen einen solchen Klassiker-Status wie die »Nikomachische Ethik«, behandelt sie doch zwei der wichtigsten Fragen überhaupt: Worin besteht das menschliche Glück und wie lässt es sich realisieren?
Kosmologie, Psychologie, Metaphysik, Rhetorik, Lernen, Lesen und Schreiben, die Liebe: das sind zentrale philosophische Themen und Problemfelder, die der Dialog zwischen Sokrates und Phaidros beinhaltet.
Mit 72 Jahren veröffentlichte Voltaire diesen altersweisen Text: eine schelmische Einladung zum Philosophieren und zugleich eine Abrechnung mit der Philosophie – von Konfuzius und den alten Griechen über Descartes, Spinoza und Leibniz bis in seine Gegenwart.
Mit einigem Recht kann man Peter Singer als einen der umstrittensten Philosophen der Gegenwart bezeichnen - doch mit ebensolcher Berechtigung auch als einen der einflussreichsten und originellsten Denker.
Die Thesen, die Kripke 1971 in seinem Aufsatz »Identity and Necessity« (und später in seinem Buch »Naming and Necessity«) entwickelte, haben die analytische Philosophie geprägt: Er stellt dort Überlegungen zur Bedeutung von Eigennamen sowie zur Rolle von Eigennamen und Beschreibungen in Identitätsaussagen an und untersucht das Verhältnis von Apriorität in der Erkenntnistheorie und Notwendigkeit in der Metaphysik.