Den kleineren Schriften aus Hegels (1770–1831) Berliner Jahren kommt eine besondere Bedeutung zu, denn in diesen Schriften gibt Hegel Aufschluß über seine Stellung zu den Aufgaben und Herausforderungen der Zeit.
In der unvollendet gebliebenen, posthum 1677 publizierten Streitschrift »Tractatus politicus« entwickelt Spinoza seine Politik-Theorie, wie ein Staat verfasst sein muss, damit er bei der zu realisierenden Freiheit der Individuen angesichts der Kräfte des affektiven Begehrens des Einzelnen ein friedvolles Leben der Menschen untereinander sicherstellen kann.
Thema dieser 1450 verfassten Schrift ist die Frage nach der Erkenntnis der Ewigen Weisheit und nach der Möglichkeit theologischer Aussagen, durchgeführt als Dialog zwischen einem Redner und einem Laien (idiota).
Die systematische Darstellung der Religionstheorie Cassirers bietet im ersten Teil eine plausible Interpretation seiner Kulturphilosophie und im zweiten Teil eine umfassende Untersuchung über die Kulturbedeutung der Religion in Cassirers Denken.
Tag und Nacht, Licht und Schatten, Altes und Neues, Lachen und Weinen, Liebe und Leiden, Schöheit und Schmerz: Für Khalil Gibran sind das keine Gegensätze.
Das Menschenbild der Renaissance findet einen bedeutenden Niederschlag in dem Traktat »De dignitate et excellentia hominis« (1452) des Florentiners Giannozzo Manetti (1396–1459).
Rainer Enskat: Die Form der Dialektik in Hegels Phänomenologie des GeistesAbstract:In his Phenomenology of Spirit Hegel has – in comparison with the enormouscomplexity of the whole work – in a somewhat hidden way hinted at the formal nucleus of whathe conceives of as dialectic, especially as the dialectical movement.
Dieser Essay stellt sich den grundlegendsten Fragen der Philosophie: der Frage nach dem Ursprung des Seins überhaupt, vor allem aber der Frage nach der Entstehung des Endlichen, weshalb wir dieses für unsere »Natur« halten und wie wir diesen Glauben aufbrechen können.
Der römische Philosoph und Politiker Cicero erläutert in seinem fünf Bücher umfassenden "De finibus bonorum et malorum" die philosophische Sicht auf den Epikureismus, die Stoa und den Platonismus nach Antiochus von Askalon.
Die vorliegende Arbeit macht es sich zur Aufgabe, die Leistungen des Siècle des Lumières für den bislang kaum gewürdigten Bereich der kulturhistorischen Ablösung rhetorischer Oralität durch eine sich nun ästhetisch ausdifferenzierende Schreibkultur sowie für die eng hieran geknüpfte Diskussion um die Erkenntnis- wie Kommunikationsfähigkeit der Belles Lettres zu beschreiben und eklektisch (zwischen Literarhistorie und Dekonstruktion) zu evaluieren.
Kants Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft von 1786 stehen ihrem Anspruch nach zwischen einer transzendentalen Kritik der Vernunft - Kant bereitete zur selben Zeit die in wesentlichen Stücken umgearbeitete zweite Auflage der KrV vor - und der Physik als empirischer Wissenschaft.
In den hier behandelten prominenten Schriften des Erasmus von Rotterdam überschneiden sich die vielfältigen und für ihn charakteristischen Kompetenzen und Stilmerkmale – die Ironie, die philologische Strenge, die skeptische Methodik, das Engagement für ein friedliches Europa und seine republikanischen Neigungen.
Basierend auf der abendländischen Tradition, die von der grundlegenden Verschiedenheit von Natur und Freiheit ausgeht, zeigt Theo Kobusch in seiner Untersuchung, dass das Eigentümliche der Natur in der Selbsterweiterung und das Eigentümliche der Freiheit in der Selbstbeschränkung besteht.
Nietzschean Meditations takes its inspiration from the version of Nietzsche that was popular before the Second World War, which stressed the 'Zarathustrian' elements of his thought as the harbinger of a new sort of being - the Ubermensch.
Ausgehend von Hobbes zeigt der Verfasser auf, daß und weshalb der Rekurs auf den Willen als die rechtserzeugende Instanz die Grundlage der neuzeitlichen Rechtskonzeptionen ist, um dann mit Hegel zu fragen, welche systematischen Anforderungen ein solches neues Rechtsdenken zu bewältigen hat.
Hölderlins philosophische Reflexionen, in denen er für ein "Seyn schlechthin" als erstes Prinzip der Philosophie argumentiert, werden gemeinhin unter Berücksichtigung von Kant, Fichte, Schiller und Hegel interpretiert.
Texte und Dokumente Walter Jaeschke: Eine neue Phase der Hegel-Edition Jørgen Huggler: Eine neue Vorlesungsnachschrift zu Hegels Berliner Vorlesungen zur Philosophie des Geistes von 1827/28 Abhandlungen Rüdiger Bubner: Überlegungen zur Situation der Hegelforschung Robert B.
Wie vielleicht kein anderes seiner Werke repräsentieren Reinholds Verhandlungen sein lebenslanges Bemühen, die Aufklärung in Kooperation und Auseinandersetzung mit anderen Selbstdenkern voranzutreiben.
Wer in moralischen Extremsituationen bestimmte Mittel – Tötungen, Folter, Lüge, Korruption – verwendet, um seine Ziele zu erreichen, holt sich «schmutzige Hände».
Dieser Band macht nicht nur Kunz' Frühschrift Die Grenze der psychopathologischen Wahninterpretationen wieder zugänglich, die der Schweizer Psychiater Ludwig Binswanger 1965 als epochemachenden Beitrag in der Geschichte der psychiatrischen Grundlagenforschung taxierte.
Die hier versammelten Glossen erkunden mit philosophischem Spürsinn den Zeitgeist und gehen der Frage nach, was die Aufgabe philosophischen Denkens in der Gegenwart sein kann.