Arthur Schopenhauer (1788 - 1860) ist eines der eindrucksvollsten Beispiele dafür, dass sich Philosophie nicht auf Universitätsphilosophie beschränken lässt.
In Zeiten, in denen sich die gesellschaftlichen Gräben weiter vertiefen und ein striktes Entweder-oder das Denken beherrscht, ist Hegels Philosophie des Sowohl-als-auch so aktuell wie nie zuvor.
Der Dichter Dante Alighieri als Kristallisationsfigur der Imaginationen einer grenzenlosen Moderne, in der unsere Freiheiten und Hoffnungen ebenso wurzeln wie alle Schrecken und Ängste.
Nietzsches "Der Wanderer und sein Schatten" wird erstmals als eigenständiges Werk hinsichtlich seiner Entstehungsgeschichte, Methodik und Motivik untersucht.
Der ägyptische Ritus in der Freimaurerei: Von geheimen Lehren bis zu esoterischen PraktikenVon Aristide de GrimoardTauchen Sie ein in die faszinierende Welt des ägyptischen Ritus, einer der geheimnisvollsten und tiefgründigsten Strömungen innerhalb der Freimaurerei.
Eine systematische Rekonstruktion von Fichtes GrundsatzkonzeptionFichtes Wissenschaftslehre wird nach wie vor oft auf die Stichworte 'Ich ', 'Grundsatz ' und 'Systemphilosophie' reduziert und damit einer Richtung zugerechnet, die aus heutiger Sicht ihren Ansprüchen nach als überrissen und ihren Resultaten nach als überholt gilt.
Korruption ist ein faszinierendes Thema, das sich für Kriminalgeschichten eignet und den Blick in den furchterregenden Abgrund von Gesellschaften richtet.
Simmels Essays zur Kulturphilosophie diskutieren im Zeitraum zwischen 1900 und 1918 auf aktuelle Weise einen doppelten Begriff von Kultur: eine objektive Kultur mit ihren Institutionen, Regeln und Praktiken und eine subjektive Kultur, die auf einem persönlichen Wertgefühl aufbaut.
Nach der Veröffentlichung seines »Essay concerning Human Understanding« galt Locke als wissenschaftliche Autorität einer neuen, »empiristischen« Sichtweise auf den Menschen, nach der der Geist des Menschen bei Geburt ein »white sheet of paper« sei.
Relevanz ist ein Kernkriterium für die Bewertung von Forschungsansätzen wie auch von Forschungsergebnissen: Meteorologische Vorhersagen sollen über das Erscheinen eines Wetterphänomens zuverlässig Auskunft geben, Daten, die auf der Basis biomedizinischer Modelle erbracht wurden, sollen ein Krankheitsbild erklären helfen.
Hegel hat sein naturphilosophisches Denken während der Jenaer Jahre zu einem die Logik und die Geistphilosophie ergänzenden Systemansatz fortentwickelt und im Rahmen der Heidelberger und Berliner Fassungen der Enzyklopädie als durchgebildetes System der Natur zum Abschluss gebracht.
Was mit den hier zum ersten Mal edierten Nachschriften von Hegels Nürnberger Unterrichtsvorträgen von 1812/13 vorgelegt wird, ist nichts geringeres als die 'Urform' der Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse, die Hegel zuerst 1817 in Heidelberg und später 1827 und 1830 in Berlin publiziert hat.
Im Kontrast zu Hegels Rechtsphilosophie, zu der seit seinem Tod eine Fülle von Vorlesungsnachschriften publiziert worden sind, ist die 'Philosophie des (subjektiven) Geistes' bisher eher stiefmütterlich behandelt worden.
Erst 1984 wurde in einem Schweizer Privatarchiv die Nachschrift einer Vorlesung über Logik und Metaphysik aus dem Sommersemester 1817 aufgefunden, mitgeschrieben von dem Jurastudenten Franz Anton Good.
Dieser Band enthält zusammen mit einer systematischen Einführung die einzige bekannte Nachschrift der Vorlesung Hegels über Ästhetik oder Philosophie der Kunst aus dem Jahre 1823, in wesentlichen Grundzügen knapp und klar nachgeschrieben und mit gliedernden Randbemerkungen versehen von dem Studenten Heinrich Gustav Hotho, dem späteren Herausgeber der Hegelschen Ästhetik.
Die Heidelberger Vorlesung aus dem Wintersemester 1817/18 bildet die erste eigenständige Ausarbeitung der Hegelschen Bestimmung des Verhältnisses von Vernunft und Staat, in der sich bereits die Gesamtstruktur der Berliner Rechtsphilosophie abzeichnet.