Mit der Digitalisierung haben sich normative und ritualisierte Erzählformen sowie Darstellungsweisen in den medienästhetischen Feldern des Audiovisuellen verändert.
Die »Situationistische Internationale« hat eine der einflussreichsten Kritiken der Kultur der 1960er Jahre ausgearbeitet, in der das Scheitern der historischen Avantgarden als zentraler Bestandteil in die eigene Theorieproduktion eingeht.
Der Geschmack - als Sinnengeschmack und als Kunstgeschmack - ist das Vermögen der Differenzierung, das Wahrnehmen und Reflektieren einer Unterscheidung.
Das Verhältnis von Literatur, Medien, Politik, Institutionen und Ökonomie befindet sich in der Bundesrepublik der frühen 60er Jahre in einem tiefgreifenden Transformationsprozess.
Die räumliche Ordnung, die der Theaterbau vorgibt, ist das Produkt einer Wahrnehmungsdisposition, die noch vor der Subjekt-Objekt-Spaltung angesetzt werden kann.
Städtische Leerräume sind zu einer Realität geworden, die sich längst nicht mehr auf Krisenregionen beschränkt: Es dominiert die Wahrnehmung urbaner Brachen als Missstand.
Seit den Anfängen der Filmgeschichte wird der Film als hybrides Medium wahrgenommen, in dem interessante intermediale Konstellationen aus Bild und Ton, Schrift und Musik auftreten.
Entstanden im methodologischen Kontext der angewandten Kulturwissenschaft, nähert sich das Buch bildhaften Kodierungen mittels dreier Disziplinen an: Kulturwissenschaft/Symbolforschung, Ästhetik sowie Bildlogik.
In seinen Werken überträgt Paul Klee den Übergang von (innerer) Stimme und (äußerem) Bild in ein szenisches Spiel - und stellt uns vor das Problem einer möglichen Opferlosigkeit dieses Übergangs.
Politik machte die 68er-Bewegung vor allem mit dem Körper: In Sit-ins, Teach-ins und Love-ins brachen ihre Akteure mit dem Habitus, den Normen, Werten und Kulturbegriffen der bürgerlichen Nachkriegsgesellschaft.
Trotz der Absage der Postmoderne an eine kontinuierliche Entwicklungsgeschichte bleibt unser Bewusstsein bei der raumzeitlichen Einordnung der Gegenwart noch immer der Vorstellung linearer Prozesse verhaftet.
Rhetorik, Design und Film werden in diesem Buch zusammengeführt, so dass eine Landkarte der visuellen Topik, der rhetorischen Stilmittel und der Affekterregung im Film entsteht.
In modernen Zeiten werden die Fähigkeiten der Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Konzentration ganz besonders herausgefordert: Die Betörung der Sinne gehört mehr denn je zum Alltag und führt zum Sinnen-Taumel.
Interpretiert man Ornamentalität mit Niklas Luhmann als grundlegendes künstlerisches Prinzip der Formengenerierung, so lässt sich das Ornamentale in der Architektur als die spezifisch künstlerische Qualität des architektonischen Entwurfsprozesses beobachten.
Dieser Band versteht sich als ein Beitrag zur aktuellen Debatte um Präsenz und untersucht speziell die Art und Weise der Produktion und Inszenierung von Präsenz auf der Bühne.
This book presents results of an international conference which addressed the interaction of aesthetical and technological dimensions within the formation of contemporary society.
In den letzten Jahrzehnten ist man zunehmend darauf aufmerksam geworden, dass Ästhetik als Lehre von der Wahrnehmung ihre medialen Bedingungen mit bedenken muss.
Eine empirische Erforschung der Wirkungszusammenhänge von liturgischen Zeichen, Handlungen und Vollzügen zusammen mit dem zugehörigen individuellen und gemeinschaftlichen Wahrnehmen und Erleben steht bislang weitestgehend aus.
Band 12 der »Nachgelassenen Manuskripte und Texte« umfasst vor allem das gründlich ausgearbeitete Vorlesungsmanuskript der 1920/21 in Hamburg gehaltenen Vorlesung »Schillers philosophische Weltansicht«.