Plotin ist der intensivste und kraftvollste Denker im Kontext spätantiker Philosophie, von großer unmittelbarer und geschichtlich weitreichender Ausstrahlung.
Salomon Maimon, philosophischer Autodidakt und wichtiger zeitgenössischer Kritiker Kants, schreibt in einem Kommentar, dass er angesichts des Spinozismus »vor dem Nichts zurück schaudert«.
Plotin ist der intensivste und kraftvollste Denker im Kontext spätantiker Philosophie, von großer unmittelbarer und geschichtlich weitreichender Ausstrahlung.
Der zweite Band der Philosophischen Schriften enthält mit der Topik und den Sophistischen Widerlegungen zwei Texte, die dem sogenannten Organon, also den logischen und methodischen Schriften des Aristoteles, zugerechnet werden.
Der erste Band der »Philosophischen Schriften« enthält die Kategorien, die Einführung in die Kategorien (Isagoge) von Porphyrios, die Hermeneutik (De interpretatione), die Erste Analytik und die Zweite Analytik und damit, zusammen mit der Topik und den Sophistischen Widerlegungen (Band 2), die Grundkonzepte der Aristotelischen Logik und Wissenschaftstheorie.
Es ist bezeichnend – aber für unsere Zeit nicht eben schmeichelhaft –, dass fast 370 Jahre nach Descartes' Tod eine seiner entscheidenden Lehren weitgehend unverstanden zu sein scheint: Eine sich selbst genügende Metaphysik, die weder der Grundlegung einer Physik noch einer Moral dient, ist überflüssig.
Die »Aphorismen über die Naturphilosophie« (1806/07) wie auch die zugehörigen »Aphorismen zur Einleitung in die Naturphilosophie « (1805) sind in der Forschung bisher weitgehend unbeachtet geblieben, obwohl sie einen bedeutenden Übergangstext von der Natur zur Freiheitsphilosophie Schellings darstellen.
Giovanni Pico della Mirandola war gerade einmal 23 Jahre alt, als er seine Neunhundert Thesen im Jahr 1486 in Rom mit der Schlussbemerkung veröffentlichen ließ, dass er persönlich jedem Gelehrten, der zur Disputation über die Thesen nach Rom kommen wolle, die Reisekosten erstatten würde.
Vom Linkshegelianismus bis zur Kritischen Theorie ist auf eine Unstimmigkeit im Verhältnis zu Religion und Theologie hingewiesen worden, die der spekulativen Philosophie Hegels aufgrund ihres idealistischen Totalitätsanspruchs eigen sei.
Wenn man dem Sophisten Protagoras folgt, kommt uns die Wirklichkeit nur deshalb stabil vor, weil unsere sprachlichen Ausdrücke und Formen konstant sind.
Der renommierte Spinoza-Forscher Wolfgang Bartuschat, dessen gerade abgeschlossene Gesamtübersetzung (PhB 91–96a) heute die maßgebliche deutsche Ausgabe der Werke Spinozas darstellt, versammelt mit diesem Band seine wichtigsten Beiträge zu dessen Philosophie.
Angeregt durch das Studium neuplatonischer Schriften greift Cusanus in dieser Abhandlung von 1459 das Problem wieder auf, das im Mittelpunkt seines Denkens steht: die Gotteserkenntnis.
Kurz vor seinem Tod (1464) verfaßt Nikolaus von Kues eine Schrift, die den schon vermeinten Abschluß seines Denkens noch einmal weiterführt: De apice theoriae.
Die Pforte der Dinge ist einer der Schlüsseltexte für das Verständnis der heute noch wenig bekannten philosophischen Anschauungen des berühmten Pädagogen Comenius (1592-1670).
Der renommierte Spinoza-Forscher Wolfgang Bartuschat, dessen gerade abgeschlossene Gesamtübersetzung (PhB 91–96a) heute die maßgebliche deutsche Ausgabe der Werke Spinozas darstellt, versammelt mit diesem Band seine wichtigsten Beiträge zu dessen Philosophie.
Leibniz' Briefwechsel mit dem gelehrten Jesuitenpater Barthélemy Des Bosses in den Jahren 1706–1716 zählt zu den bedeutendsten Zeugnissen seiner Metaphysik.
Die sogenannte »Preisschrift über die Fortschritte der Metaphysik« hat in den letzten Jahren überraschend wenig Aufmerksamkeit in der Kantforschung erfahren.
Im Zentrum von Aristoteles' Kritik an Platon steht der Vorwurf, Platon habe die Ideen zu selbständigen Entitäten erklärt, die von den wahrnehmbaren Dingen getrennt existierten, statt ihnen immanent zu sein.
Wenn man dem Sophisten Protagoras folgt, kommt uns die Wirklichkeit nur deshalb stabil vor, weil unsere sprachlichen Ausdrücke und Formen konstant sind.
Die zentrale Stellung der "Tugendlehre" (1797), des zweiten Teils der Metaphysik der Sitten, wird innerhalb der Moralphilosophie Kants häufig verkannt.
Die Rede von einem Ende, einem Niedergang oder auch einer Überwindung der Metaphysik gehört zu den am weitesten verbreiteten Topoi in der Philosophie und über sie hinaus in den Geistes- und Kulturwissenschaften.
Diese Ausgabe der Kategorienlehre Eduard von Hartmanns vereint alle drei Bände, die 1923 von Fritz Kern unter Beachtung der Verfasserhandschrift herausgegeben wurden.
Wie vor ihm Plotin und Iamblichos hat auch Proklos neben seinen wirkmächtigen Kommentaren zu den Platonischen Dialogen eigenständige philosophische Abhandlungen verfasst, in denen er sich frei bewegt, ohne sich der Auslegung eines Platonischen Textes unterzuordnen.