»Die Lehre vom Begriff« vollendet Hegels philosophisches System mit der Exposition der zentralen Lehrstücke von der unbestimmten Idee als Leben und der absoluten Idee als der höchsten Stufe des Wissens und Verwirklichung der dialektischen Methode.
Die Namen Heideggers und Cassirers repräsentieren, in verschiedener, ja konträrer Weise, den Bruch mit der metaphysischen Tradition der Philosophie der Subjektivität.
Das durch Kant herbeigeführte Ende der Metaphysik wirkt wie ein Schibboleth, das die ihm nachfolgenden Denker in Freund oder Feind einer nachkritischen Philosophie teilt.
Der 1763 erschienene »Beweisgrund« ist ein herausragendes Werk der Philosophie: Es markiert nicht nur den Höhepunkt der vorkritischen Philosophie Kants, sondern zugleich derjenigen Art ›dogmatischer‹ Metaphysik, gegen die sich der Philosoph später so entschieden wenden wird, die er aber 1763 noch glaubt konsolidieren zu können.
Daß dieses Hauptwerk des italienischen Renaissancephilosophen Pietro Pomponazzi (1462-1525) nach seinem Erscheinen 1562 öffentlich verbrannt wurde, kann nicht überraschen; weist doch der Verfasser den Gedanken der Unsterblichkeit der Seele als unhaltbar zurück.
Das Fragment einer Reinschrift unter dem Titel Logik, Metaphysik und Naturphilosophie aus den Jahren 1804/1805 bildet den zweiten, jedoch aus sachlichen Gründen abgebrochenen Systementwurf Hegels aus der Jenaer Zeit.
Hartmann sah die Aufgabe der Philosophie nicht in der Überwindung, sondern in der kritischen Reformulierung der klassischen ontologischen Fragestellungen.
Das pansophische Denken des Comenius ist von der Überzeugung geprägt, daß die Wirklichkeit sich von der grundlegenden Ebene reinen geistigen Seins über zahlreiche Vermittlungsstufen bis zur erfahrbaren Realität erstreckt.
In diesem Versuch die Frage nach dem "Sinn des Lebens" als eine umgreifende zentrale Chiffre gegenwärtigen Denkens neu zu legitimieren, stellt der Verfasser dem noch immer vorherrschenden desultorischen Entscheidungszwang zum "Entweder-Oder" das "Weder-Noch", d.
Die Problemlage, von der Sallis ausgeht, ist die noch keineswegs bewältigte, aber auch nicht mehr mit Aussicht auf Erfolg revidierbare Einsicht, dass die das abendländische Denken von Beginn an leitende Hoffnung, die dem Menschen gegebene Vernunft biete ihm die Chance zur Erkenntnis des Absoluten und damit der Sinnhaftigkeit seines Daseins, sich als eine unverzichtbare, aber uneinlösbare Illusion entpuppte.
Die Tradition der Metaphysik, auf die sich die Neuzeit bezieht verdankt ihre Physiognomie den systematischen Ansätzen, die den nach Aristoteles »zweiten« Anfang der Metaphysik im 13.
Während die Aristotelische Seelenlehre dem Christentum jahrhundertelang als Bollwerk gegen Materialismus und Zufallsdenken gegolten hatte, nennt man Aristoteles seit geraumer Zeit entweder einen 'Materialisten' oder aber den 'ersten Funktionalisten'.
Günthers Untersuchungen zu Hegels Kritik der 'formalen' Logik und ihrer metaphysischen Voraussetzungen demonstrieren die Begrenzung der klassischen, zweiwertigen Logik auf das Thema 'Objektivität' ('Sein des Seienden').
Erste vollständige deutsche Übersetzung von Scotus' Auseinandersetzung mit dem Individuationsproblem, mit der er der Debatte, die sich von der Spätantike über Boethius, Ockham und Leibniz bis zur analytischen Philosophie zieht, eine entscheidende neue Richtung wies.
In der »Fünften metaphysischen Disputation« behandelt Suárez (1548–1617) die Definition der Individualität, das metaphysische Individuationsprinzip (Individualdifferenz) und das physische Individuationsprinzip der Substanzen und Akzidentien.
In der »Fünften metaphysischen Disputation« behandelt Suárez (1548–1617) die Definition der Individualität, das metaphysische Individuationsprinzip (Individualdifferenz) und das physische Individuationsprinzip der Substanzen und Akzidentien.
Die beste Einführung in das Denken von Martin HeideggerDer Satz vom Grund umfasst Heideggers letzte Vorlesung (1955/1956) und den gleichnamigen Vortrag.
Die von John Milbank und seinem Umkreis vor etwa 25 Jahren begründete Radical Orthodoxy-Bewegung bestreitet die unhinterfragten Dogmen der Säkularisierung: Sie geht davon aus, dass die Theologie Erste Wissenschaft ist und mit der Philosophie eine Einheit bildet.
In diesem Buch wird versucht Leserinnen und Lesern eine Hilfe anzubieten, mit Hilfe des kontemplativen Betens den chrischtlichen Glauben zu verinnerlichen, um dem Ziel näher zu kommen, das JESUS CHRISTUS folgendermaßen formuliert hat: "Ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, damit sie eins seien, gleichwie wir eins sind.
In diesem Buch wird versucht Leserinnen und Lesern ein Hilfe anzubieten, mit Hilfe des kontemplativen Betens den christlichen Glauben zu verinnerlichen, um dem Ziel näher zu kommen, das JESUS CHRISTUS folgendermaßen formuliert hat: "Ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, damit sie eins seien, gleichwie wir eins sind.
Es geht um pointierte philosophische Aussagen zum Weltgeschehen, die um die Themen Langeweile, das Böse, Sprache , Technik, Genialität, Gedächtnis, Zivilisation , Medien, Coolness, Geschichtsphilosophie, Leib, Bildung , den Zerfall des Sozialen, Dummheit, Politik, Trump, Putin, das Geschlechterverhältnis usw.
Im Kontext der Spannung zwischen Kritik und Erneuerung der Metaphysik entfaltet der christliche Philosoph Ferdinand Ulrich eine Metaphysik des Seins als Gabe, in der nicht Gabe statt Sein, sondern Sein als Gabe konsequent gedacht wird.
Béla Weissmahr (1929-2005) ging es in seiner Philosophie zwar auch um die Rehabilitation der Metaphysik und um die Widerlegung des Naturalismus und des Relativismus, letztlich war sein Hauptanliegen aber die dialektische oder spekulative Metaphysik des Absoluten.