Diese Ausgabe enthält zehn Texte aus den Jahren 1683-1690 zur Allgemeinen Wissenschaft (Scientia generalis), zur Allgemeinen Wissenschaftssprache (Characteristica universalis) und zum Logischen Kalkül (Calculus logicus).
Dieser religiöse Traktat ist das herausragende Zeugnis der engen und fruchtbaren Verzahnung arabischen, jüdischen und griechischen Denkens in der philosophischen Ethik des Mittelalters.
Theorien der KriseDas Wort 'Krise' ist in den letzten Jahren zum Schlagwort geworden: Im Politischen spricht man von Krisen der Repräsentation, des Nationalstaates, ja der Demokratie überhaupt; im Bereich des Sozialen von Krisen des Bildungssystems oder der Familie; man konstatiert eine Krise der Umwelt oder der Kunst, und im Feld der Wirtschaft schließlich scheint 'Krise' mittlerweile einen Normalzustand zu benennen.
Mit seiner ontologisch-erkenntnistheoretischen Programmschrift verfolgt Meinong (1853-1920) das Ziel, der gegenstandstheoretischen "Betrachtungsweise durch Darlegung ihrer Eigenart zu ausdrücklicher Anerkennung zu verhelfen" und ihr "die neue Position einer eigenen und namentlich der Psychologie gegenüber selbständigen philosophischen Disziplin zu sichern.
Empört über den zunehmenden Einfluß revolutionsfeindlicher Publikationen, wollte Fichte mit seinem anonym erschienenen Beitrag wirksam in den aktuellen politischen Meinungsstreit eingreifen.
Solov'ev (1853-1900) gilt als "der erste christliche Denker, der den individuellen und nicht nur den Gattungssinn der Liebe zwischen Mann und Frau anerkannte" (Berdjajev).
Anhand der Zielbestimmung des Einzelnen (in seiner Effabilität oder logischen Aussagbarkeit) wird in dieser Arbeit in erster Linie die Bewegung der spekulativen Logizität exakt und kohärent in allen Schritten und Unterschritten aufgewiesen.
Das zentrale, in der Kantforschung nach wie vor umstrittene Problem der Struktur des ästhetischen Urteils wird kontrovers diskutiert und der, von Kant selbst so genannte, Schlüssel zur Kritik des Geschmacks in unterschiedlichen Kontexten erprobt.
In der unvollendet gebliebenen, posthum 1677 publizierten Streitschrift »Tractatus politicus« entwickelt Spinoza seine Politik-Theorie, wie ein Staat verfasst sein muss, damit er bei der zu realisierenden Freiheit der Individuen angesichts der Kräfte des affektiven Begehrens des Einzelnen ein friedvolles Leben der Menschen untereinander sicherstellen kann.
Thema dieser 1450 verfassten Schrift ist die Frage nach der Erkenntnis der Ewigen Weisheit und nach der Möglichkeit theologischer Aussagen, durchgeführt als Dialog zwischen einem Redner und einem Laien (idiota).
Das Menschenbild der Renaissance findet einen bedeutenden Niederschlag in dem Traktat »De dignitate et excellentia hominis« (1452) des Florentiners Giannozzo Manetti (1396–1459).
Eine Definition von mystischer Erfahrung bildet den Angelpunkt dieser Studie, die das kontemplative Gebet des Centering Prayer von Thomas Keating OCSO kritisch würdigt und weiterentwickelt.
Rainer Enskat: Die Form der Dialektik in Hegels Phänomenologie des GeistesAbstract:In his Phenomenology of Spirit Hegel has – in comparison with the enormouscomplexity of the whole work – in a somewhat hidden way hinted at the formal nucleus of whathe conceives of as dialectic, especially as the dialectical movement.
Dieser Essay stellt sich den grundlegendsten Fragen der Philosophie: der Frage nach dem Ursprung des Seins überhaupt, vor allem aber der Frage nach der Entstehung des Endlichen, weshalb wir dieses für unsere »Natur« halten und wie wir diesen Glauben aufbrechen können.
Nach seinen grundlegenden Studien Nietzsches Kunst (2000) und Wenn Götzen dämmern (2008) legt Rüdiger Görner mit diesen "denkästhetischen Untersuchungen" von Nietzsches (Selbst)Wahrnehmungen sorgfältig aufeinander abgestimmte Studien vor, die seine früheren Ansätze entscheidend weiter entwickeln und abrunden.
Basierend auf der abendländischen Tradition, die von der grundlegenden Verschiedenheit von Natur und Freiheit ausgeht, zeigt Theo Kobusch in seiner Untersuchung, dass das Eigentümliche der Natur in der Selbsterweiterung und das Eigentümliche der Freiheit in der Selbstbeschränkung besteht.
In her book Hille Haker pleads for a radical course correction of Catholic social ethics by focusing on three foundational concepts of social ethics: human rights, human dignity and moral responsibility based on the interplay of compassion, solidarity and justice.
Hölderlins philosophische Reflexionen, in denen er für ein "Seyn schlechthin" als erstes Prinzip der Philosophie argumentiert, werden gemeinhin unter Berücksichtigung von Kant, Fichte, Schiller und Hegel interpretiert.