Papst Franziskus wünscht eine "heilsame Dezentralisierung" sowie die Stärkung der Synodalität in der Kirche und damit verbunden auch eine Aufwertung der Bischofskonferenzen.
Eine empirische Erforschung der Wirkungszusammenhänge von liturgischen Zeichen, Handlungen und Vollzügen zusammen mit dem zugehörigen individuellen und gemeinschaftlichen Wahrnehmen und Erleben steht bislang weitestgehend aus.
Die MHG-Studie zum sexuellen Missbrauch an Minderjährigen durch Kleriker erschüttert nicht nur durch die schiere Zahl der Taten, die sie offenlegt, sondern auch durch das System des Vertuschens und Verschweigens, das nun ans Licht kommt.
Die Serbische Orthodoxe Kirche, ihre jüngste Entwicklung und die Herausforderungen durch den fortschreitenden gesellschaftlichen Wandel sind in den letzten Jahren im deutschsprachigen Raum etwas aus dem Blick geraten.
Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Marienerscheinungen von Fatima werfen deutschsprachige Mariologen einen perspektivenreichen Blick auf die Ereignisse und die Folgen.
Wer die christliche Botschaft zeitgemäß verkünden soll, wird sich immer wieder fragen: Wie predige ich so, dass das Wort beim Hörer als Gottes Wort ankommt und ihn zum Glauben ruft?
Die Beiträge beschäftigen sich nicht bloß mit der Proklamierung der Reformation durch Martin Luther als einem historischen Ereignis, sondern behandeln die damaligen reformatorischen Entwicklungsprozesse als Anstoß für die Gegenwart.
Hat die Liberalisierung des Kündigungsrechts in katholischen Arbeitsverhältnissen allein schon das christliche Profil katholischer Einrichtungengeschärft?
Siegfried Wiedenhofer, Schüler und langjähriger Assistent Joseph Ratzingers an den Universitäten Bonn, Tübingen und Regensburg, legt hier eine Gesamtdarstellung der Theologie Ratzingers vor, die in ihrer Differenziertheit und zwischen "pro-gressistischen" und "traditionalistischen" Positionen vermittelnden Darstellung ihresgleichen sucht.
Papst Franziskus hat mehrfach gefordert, die Bischofskonferenzen zu stärken und sie als Subjekte mit konkreten Kompetenzbereichen einschließlich einer gewissen authentischen Lehrautorität zu verstehen – ein kleiner ekklesiologischer Sprengsatz, wie Achim Buckenmaier meint.
Auf Initiative des Orient-Instituts Beirut trafen sich in den zurückliegenden Jahren mehrfach deutsche katholische, protestantische und muslimische Theologen mit Theologen der Azhar-Universität in Kairo.
Wie die Liturgie selbst, so passt sich auch die liturgische Bildung im Lauf der Geschichte den jeweiligen kulturellen Veränderungen an: von der Mystagogie in der frühen Kirche zur Allegorese im Mittelalter, vom Erklären, Wissen und Verstehen seit der Frühen Neuzeit zu einem mehr funktionalen Verständnis der liturgischen Bildung etwa seit der Liturgischen Bewegung des 20.
- Subjektphilosophie und Selbstbewusstseinstheorie, - Cyberphilosophie und Medientheorie, - Letztbegründungsfragen und Glaube-Vernunft-Verhältnisse, - Monismus, Pantheismus und PanentheismusMit diesen Stichworten sind die herausragenden Themenfelder aufgerufen, denen Klaus Müller durch markante Positionen und Denkvorstöße seinen Stempel aufgeprägt hat.
Ausgehend von methodisch innovativen Zugängen entwickeln die einzelnen Beiträge einander ergänzende Perspektiven auf die antike Metropole und zeichnen ein lebendiges Bild jener Stadt nach, die für die Ausbreitung des frühen Christentums in Kleinasien eine maßgebliche Rolle gespielt hat.
Die Weitergabe des Glaubens in seiner existenziell erlebten Form will im Rahmen bekannter Strukturen wie der klassischen Pfarrgemeinde heutzutage immer weniger gelingen.
Wenn heute in der Öffentlichkeit von "Kirche" gesprochen wird, dann geschieht dies in der Regel vor der Folie einer wie auch immer gearteten (männlich dominierten) Amtskirche.
Im Frühjahr 2020 erschien ein sozialethisches Dokument der orthodoxen Kirche, das für zentrale Lebensbereiche des heutigen Menschen Orientierung anbietet.
Die Beiträge des Bandes stehen im Spannungsfeld von50 Jahren Aufhebung der Exkommunikation zwischenRom und Konstantinopel und dem Reformationsgedächtnisjahr2017.
Der "Dialog der Liebe" zwischen orthodoxer undkatholischer Kirche hat seit dem Zweiten VatikanischenKonzil durch vielfältige Gesten, Besuche und gemeinsameErklärungen jahrhundertelange Entfremdungbeendet und zu einer spürbaren Annäherung geführt.
Die Arbeit stellt dar, wie Gottlieb Söhngen (1892–1971), der Fundamentaltheologe und akademischeLehrer Joseph Ratzingers, das Verhältnis von Theologieund Philosophie versteht.
Dem Gott der klassischen Philosophie, der vollkommen,unveränderlich und ewig ist, steht inder christlichen Theologie die geschichtliche WirkmächtigkeitGottes in seiner Gerechtigkeit, Barmherzigkeit,Gnade, Fürsorge, Vergebung und Treuezur Seite.
Seit den Tagen des Zweiten Vatikanischen Konzilswird auch in der katholischen Kirche intensiv über dasVerhältnis des Christentums zu anderen Religionendiskutiert.
In Auseinandersetzung mit Jon Sobrinos "Christologie aus der Perspektive der Opfer" entwickelt die Autorin einen neuen, biblisch fundierten Ansatz für eine "Ethik für Christen", in dessen Zentrum die praktische Solidarität der Gläubigen mit den Notleidenden steht – ein Ansatz, der angesichts der derzeitigen Probleme in der Welt von höchster Aktualität ist.