In der langen Tradition der Kirche und durch die Jahrhunderte hindurch findet man sie immer wieder: Menschen, bei denen Bestehendes ein Gefühl des Fremdseins hervorruft.
Ausgehend vom Theologumenon der Gottebenbildlichkeit des Menschen wird diskutiert, wie deren ursprünglich intendierte funktionale Aussage im Horizont pluralistischer Kultur wiederhergestellt und gegenüber einer material-ontologischen Auslegung fruchtbar gemacht werden kann.
Nach der Eroberung Englands avancierte Canterbury unter den Erzbischöfen Lanfranc und Anselm für einige Jahrzehnte zu einem der kulturellen Brennpunkte Europas.
In Verbindung mit Hans-Ulrich Weidemann wurde das aus der renommierten Reihe "Die Neue Echter Bibel" hervorgegangene Werk inhaltlich aktualisiert und in eine einbändige Studienausgabe zusammengeführt.
Ihr radikales Ringen mit Gott; ihre Suche nach dem, was nicht aufgeht im Wäg- und Messbarem; ihre Erschütterung angesichts eines Gottes, der nichts will als Liebe - ohne vorausgehende Leistung; ihr gegenüber jeglicher staatlicher oder kirchlicher Autorität unerschrockenes Bemühen, diesem als erstrangig Erkanntem nichts vorzuziehen - all das zeichnet Franziskus und Luther bei allen Unterschieden gleichermaßen aus.
Das mehrheitlich muslimische Indonesien gilt als eines der Traumurlaubsziele deutscher Touristen und als ein relativ liberales Land - ungeachtet der Pogrome gegen Christen zu Beginn des 21.
Bausteine zu einer zeitgemäßen Gotteslehre - diese legt Dieter Radaj vor, ausgehend von der streng rationalen philosophischen Theologie Wilhelm Weischedels.
Seit ungefähr 20 Jahren thematisiert Kinder- und Jugendliteratur Fragen des Lebens und des Glaubens auf eine ansprechende und oft anspruchsvolle Weise.
Für das Osterheft dieses Jahres haben wir mehrere Autorinnen gebeten, sich mit dem Thema Verrat auseinanderzusetzen: Margareta Gruber OSF ergründet hierzu die biblische Judasfigur und ihre Wirkungsgeschichte; Claudia Elisheva Kundrun OCD reflektiert das Leben des Karmel Berlin "Im Schatten von Plötzensee", einem Hinrichtungsort der Nationalsozialisten, wo zahlreiche Widerstandskämpfer(inn)en ermordert wurden.
Der spirituelle Weg, den Bertram Dickerhof als das Ergebnis eines mehr als 40 Jahre währenden "Selbstversuchs" vorstellt, ist ein alle Bereiche durchdringender Lebens-Weg.
Teresa von Ávila (1515-1582), die große Karmelitin, Mystikerin und Kommunikatorin "zwischen Gott und den Menschen", hat inmitten ihrer mystischen Erfahrungen nach allen Regeln modernen Managements 16 Frauen- und zwei Männerklöster gegründet.
Im Mittelpunkt des theologischen Denkens von Panagiotis Nellas (1936-1984), Christos Yannaras (*1935) und Ioannis Zizioulas (* 1931) steht das Verständnis des Menschen als Person.
Die engagierten katholischen Jugendlichen in der SBZ / DDR, geprägt durch die religiöse Sozialisation in ihren Herkunftsfamilien und der Jugendgruppe ihrer Territorialpfarrei, wurden getragen von drei konstitutiven Größen der Jugendseelsorge: zunächst von der prägenden Kraft der Persönlichkeit der Bezugsperson, meist der des Priesters, daneben von der Gruppe der Gleichgesinnten und drittens von den vermittelten Inhalten.
Die Reihe "Theologische Lehr- und Lernbücher" vermittelt Studierenden, Theologen und an der Theologie Interessierten die zentralen Themen theologischer Disziplinen.
Seit der sehr erfolgreichen Aufnahme der "Sinus-Kirchenstudie" und ihrer durchaus unbequemen Ergebnisse ist die "Milieusensibilität" ein fester Begriff im kirchlichen Vokabular der Gegenwart.
Die Frage, inwieweit Theologie und Spiritualität eine Einheit bilden oder zumindest stärker in Beziehung zueinander gesetzt werden müssen, beschäftigt die Theologie schon seit langem.
Die "Arbeitsgemeinschaft Theologie der Spiritualität (AGTS)" ist seit ihren Anfängen ökumenisch zusammengesetzt, mittlerweile ist sie eine von ihrer Intention wie ihrer Struktur her ökumenische Gemeinschaft.
"Ich bin es so leid, mir im Beichtstuhl private Dinge aus dem Bereich der Sexualität anzuhören und gleichzeitig miterleben zu müssen, wie sich Menschen dabei kasteien und schämen, und ich … davon überzeugt bin, dass Gott nichts Falsches daran sieht und sich diese Menschen ihr Leben nur schwermachen, weil wir (die Kirche) ihnen diesen Mist eingetrichtert haben, dass Sex vor der Ehe, Masturbation oder alles außer Heterosexualität böse ist.
Wer von Sonnenauf- bis untergang mit einem Kind (oder mehreren) zusammen kocht, wäscht, putzt, ein bisschen sich sorgt, ein bisschen streitet, der realisiert: Alltagsgestaltung mit eigenen Nachkommen macht den grauen Alltag viel heller, denn das Leben mit Kindern bereichert.
SchUM – so lautete schon im Mittelalter die jüdische Bezeichnung für die Bischofsstädte Speyer, Worms und Mainz, gebildet aus den hebräischen Anfangsbuchstaben der drei Stadtnamen.