Das Bekenntnis zum Weg der Gewaltfreiheit nimmt in der Kundgebung der EKD-Synode 2019 „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ den ersten Rang unter den Aussagen zum Thema Frieden ein.
Das Buch beschäftigt sich mit den langfristigen sozialstrukturellen Auswirkungen von Gewaltkonflikten in Postkonfliktgesellschaften, eines der aktuellsten Forschungsthemen der Friedens- und Konfliktforschung.
Das Essential analysiert die historischen Ursachen von Krieg und Frieden in Äthiopien im Kontext von Reichsgründung und Modernisierung seit der Mitte des 19.
Krisen sichtbar machen führt unterschiedliche Dialoge zwischen Wissenschaft, Kunst und Design fort, welche die Grundlage des interdisziplinären Ausstellungsprojektes Making Crises Visible im Senckenberg Naturmuseum waren.
Wolfgang Dietrich fasst in der Nachbemerkung zur Trilogie über die vielen Frieden seine Thesen zur moralisch-modernen Geschichte des transzendenten Friedens als singularetantische Abwesenheit und der postmodernen Annahme der vielen Frieden anschaulich zusammen.
KI-Anwendungen drängen auf breiter Front in das Militär hinein, wodurch sich vielfältige Chancen ergeben (in der Administration, der Krisenfrüherkennung, im militärischen Führungsvorgang, beim Waffeneinsatz, .
Es gibt zahlreiche Untersuchungen über die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) der EU hinsichtlich des israelisch-palästinensischen Konflikts, aber bisher keine, die den arabischen Blick auf diese Politik thematisiert.
Nach wie vor sind praktikable Vorschläge für den Umgang mit Flucht und Vertreibung aufgrund von Gewalt, das Management von globalen Wanderungsbewegungen und die Integration von Flüchtlingen und Migranten rar.
Die Digitalisierung der Kriegsführung fordert klassische und etablierte Sicherheitsvorkehrungen in einem bislang nicht bekannten Maße heraus: Das reicht von der zunehmenden Verschmelzung militärischer und ziviler Räume über ihre hohe Wirkasymmetrie bis hin zum Problem der Attribution.
Die Strategie der nuklearen Abschreckung ist nicht neu, doch haben sich ihre Konstellationen verändert: Die Bipolarität während des Kalten Krieges ist einer Multipolarität gewichen; das macht Abschreckungsstrategien per se unsicherer.
Das Konzept des Just Policing beinhaltet zwei Dimensionen, die in diesem Band näher in den Blick genommen werden: Zum einen grenzt es die polizeiliche von der militärischen Gewalt ab; zum anderen bezieht sich Just Policing nicht nur auf Polizeikräfte im Allgemeinen, sondern explizit auf gerechte Polizeikräfte.
Janine Romero Valenzuela analyses the Bolivian lithium program in the largest empirical study to date with a focus on local perspectives and governance, identifying grievances and conflict dimensions.
Dirk Baehr untersucht anhand der in sieben Gerichtsverfahren gesammelten und ausgewerteten empirischen Daten die Radikalisierungsursachen von neun dschihadistischen Straftätern.
In diesem Band untersucht der Autor eine Stadt im Nachkriegskosovo, in der der Alltag weitgehend konfliktfrei gelingt, die in Konfliktfällen aber in ethnische Mobilisierung zurückfällt.
In diesem Buch geht es um den Streit über Kriegsgefahren und die Schuld an Kriegen und Massenmorden, aber auch um die Möglichkeiten gewaltfreier Politik.
Sarah Schmid zeigt auf, dass zerfallende oder fragile Staaten nicht pauschal als Räume der Anarchie begriffen werden können, sondern in Abwesenheit des Staates Ordnungsleistungen durch nicht-staatliche Akteure erbracht werden.
This book offers an introduction to Information Technology with regard to peace, conflict, and security research, a topic that it approaches from natural science, technical and computer science perspectives.
Anna Antonakis' analysis of the Tunisian transformation process (2011-2014) displays how negotiations of gender initiating new political orders do not only happen in legal and political institutions but also in media representations and on a daily basis in the family and public space.
This book studies the justice concerns of political actors in important international regimes and international and domestic conflicts and traces their effects on peace and conflict.
Die bundesdeutsche Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik ist angesichts historischer Erfahrungen durch eine Kultur der militärischen Zurückhaltung geprägt.
Birthe Tahmaz untersucht, inwieweit der Nahostkonflikt zusätzlich zu den Vereinten Nationen als Quelle zur Normenbildung und Handlungsfähigkeit der UNRWA fungieren kann.