YouTube- und Facebook-Stars, erfolgreiche Blogger und Instagrammer – im digitalen Zeitalter ist eine neue Form der Bekanntheit entstanden: Netzprominenz.
Medieninhaltsanalysen stehen in der Kritik, die Rezeptionsweisen des Publikums in ihrer Methodik, Kategoriebildung und Dateninterpretation nicht ausreichend zu beachten.
Diese interdisziplinäre Arbeit bietet eine empirische Standortbestimmung zur Gestaltung und Verwendung von Piktogrammen aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive.
Die Gründung des Leipziger Instituts für Zeitungskunde 1916 markiert den Beginn der fachlichen Institutionalisierung der Zeitungskunde und ist institutionelle Wurzel der kommunikationswissenschaftlichen Fachtradition in Deutschland.
Christoph Kuhlmann vertritt in seiner Habilitationsschrift die These, dass sich aus dem Konzept des Weltbezugs eine allgemeine Theorie der Kommunikation entwickeln lässt.
Die umfassende Mediatisierung der Lebenswelten und die Allgegenwart digitaler Medien führen, nicht zuletzt aufgrund ihrer zunehmenden Visualisierung, zu einer verstärkten Repräsentation von Körpern.
Der Band "Verstehen und Verständigung" geht den Phänomenen des Verstehens und der Verständigung in ihren Möglichkeiten, Grenzen und gegenseitigen Bedingungsverhältnissen nach und nimmt hierbei die unterschiedlichen Medien der Verständigung in den Blick.
Diedrich Diederichsen hat mit Blick auf die HBO-Serie "The Sopranos" geltend gemacht, dass sich die neuen Qualitätsfernsehserien, zu denen zweifellos auch "Breaking Bad" zu rechnen ist, vor allem dadurch auszeichnen, dass sie gezielt für mehrere Zuschauerperspektiven gemacht und für verschiedene Zugänge gebaut sind und sich so differenten Lesarten öffnen, ohne dabei eine einzelne richtige Lesart zu privilegieren.
Digitale Spiele sind seit der Jahrtausendwende zur wirtschaftlich bedeutendsten Kulturindustrie im westlichen Kulturraum aufgestiegen, indem sie sowohl die Film- als auch die Musikindustrie mit ihren Umsätzen und Einnahmen abgehängt hat.
An die inzwischen zu einem soziologischen Klassiker avancierte Studie Berger und Luckmanns "Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit" anknüpfend, versucht die soziosemiotische Anthologie die Theorie gesellschaftlich tradierter Erkenntnis von Welt unter semiotischen Gesichtspunkten weiterzudenken und zu erweitern.
Die Inhaltsanalyse steht als zentrale Erhebungsmethode der Kommunikationswissenschaft angesichts der voranschreitenden technologischen Entwicklungen vor der großen Herausforderung, einzelne Prozesse zu automatisieren.
Die Lage ist paradox: In einer Phase ökonomischer Schwäche, in einem Moment sinkender Anzeigenerlöse und erodierender Geschäftsmodelle sind Medien so mächtig wie noch nie.
Die Kommunikation von Wissenschaft ist hochrelevant: Wissenschaftliches Wissen spielt in allen Gesellschaftsbereichen eine immer wichtigere Rolle, von individuellen Fragen zu Gesundheit, Ernährung oder Konsum bis hin zu Entscheidungen in Politik und Wirtschaft.
Das Spielen am Computer ist aus der konvergenten Medienkultur der Gegenwart nicht mehr wegzudenken: Computerspiele werden von Menschen beinahe jeden Alters und jeder gesellschaftlichen Stellung gespielt.
Immer wieder gerät der Kongo wegen der schweren Menschenrechtsverletzungen in die Schlagzeilen, die mal von den Kämpfer*innen bewaffneter Gruppen, mal von Angehörigen der Armee, oft aber auch von Mitgliedern der eigenen Familie begangen werden.
Immer wieder gerät der Kongo wegen der schweren Menschenrechtsverletzungen in die Schlagzeilen, die mal von den Kämpfer*innen bewaffneter Gruppen, mal von Angehörigen der Armee, oft aber auch von Mitgliedern der eigenen Familie begangen werden.
"Kriminalität" und "Recht" in nationalsozialistischen Ghettos - ein Thema, das auf den ersten Blick vielleicht verblüfft, sah man doch das Leben der von den Deutschen verfolgten und schließlich mehrheitlich ermordeten Juden Europas eher in einem rechtsfreien Raum der absoluten Willkür angesiedelt, der alle Rechtsvorstellungen ad absurdum führte.
Für die Forschung zur nationalsozialistischen Besatzungspolitik in Polen scheint der Befund eindeutig: Auf einen mit äußerster Brutalität geführten Krieg folgte der von der SS vorangetriebene Versuch, zumindest den annektierten Westen des Landes in einen "Exerzierplatz" rassischer Lebensraumpolitik zu verwandeln, in eine - so Himmler - "blonde Provinz".