Das Buch fasst hochaktuelle Forschungsbeiträge zur Fachhochschulforschung zusammen, die im Kontext der Kooperation und des Austausches zwischen Deutschland und China stehen.
Naturerfahrungen haben positive Wirkungen auf die seelische Entwicklung, Gesundheit und Wohlbefinden und können geradezu als ein Element eines „guten Lebens“ interpretiert werden.
Bezogen auf den Schulunterricht fragen sowohl die Allgemeine Didaktik als auch die verschiedenen Fachdidaktiken nach den Inhalten, mit denen Lehrende und Lernende einen spezifisch vermittelten „Out-Put“ erreichen sollen.
Larissa Habeck erforscht in dieser Arbeit die hamburgspezifische Form des Eltern-Lehrer*innen-Schüler*innen-Gesprächs, das Lernentwicklungsgespräch, aus Perspektive einer kooperativen Funktion im Verhältnis von Familie und Schule.
Unter erziehungswissenschaftlicher Perspektive hat in den letzten Jahrzehnten die Familie als (informelle) alltägliche Lernumwelt an Bedeutung gewonnen.
Das Buch versteht sich als Beitrag zur mentalisierungsbasierten Pädagogik, die als noch recht junges pädagogisches Konzept der Prämisse folgt, dass durch eine mentalisierende Haltung von Fachkräften ein reflexiver Bezugsrahmen etabliert wird, der zu professionellem Handeln in der pädagogischen Arbeit mit belasteten Kindern und Jugendlichen beiträgt.
Reinhard Heinetsberger geht in diesem Buch der Frage nach, ob und wie mittels der angewandten Gruppendynamik sozialpädagogische Wohngemeinschaften zu einem funktionalen Lern- und Entwicklungsraum werden können.
Tobias Ruttert kommt in der vorliegenden Studie zu dem Ergebnis, dass aus der Sicht sozialpädagogischer Fachkräfte ein großer Teil des identitätsbezogenen, introspektiven Abgleiches anhand des Kriteriums „gekonnte Beruflichkeit“ erfolgt, weshalb insbesondere handlungs- und erfahrungsbezogene Elemente von besonderer Bedeutung sind.
Aus einer sportdidaktischen Perspektive geht Katja Schönfeld der Frage nach, wie sich kognitive Aktivität von Schülerinnen und Schülern im Sportunterricht charakterisiert.
Hanna Gundlach untersucht anhand von qualitativen Interviews und Fokusgruppen mit jugendlichen Eltern wie Fachkräften Bedingungen für die Nutzung sowie die Nicht-Nutzung von Angeboten der Familienbildung durch jugendliche Eltern.
In diesem Buch werden die bislang kaum thematisierten Zusammenhänge von vorberuflicher und beruflicher Ausbildung sowie beruflicher Weiterbildung auf dem nicht immer gradlinigen Weg von der Fremd- zur Selbsterziehung in ihrer historischen und gegenwärtigen Entwicklung dargestellt.
Reflexion gilt als Kernkompetenz pädagogischen Handelns im Lehrer*innenberuf, dennoch ist sie hinsichtlich ihrer Didaktisierung und Förderung umstritten.
Die empirische Untersuchung von Kindheitscharakterisierungen in der Kindheitsforschung gibt Einblick in die spannungsgeladene Grundstruktur des Feldes.
Eine hohe Lehrer-Selbstwirksamkeit zur inklusiven Unterrichtsgestaltung wird als zentraler Prädiktor für die Bereitschaft zur Implementierung inklusiver Erziehung und Bildung angesehen.
Mehr als 70 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus prägt die wachsende zeitliche Distanz zum historischen Geschehen die Auseinandersetzung mit diesem.
Zeit als unverzichtbare Bedingung für personale Bildungsprozesse wird heute durch sogenannte effiziente, ökonomisch orientierte Beschleunigungskonzepte, als strategische Klammer der Verzweckung von Wissen instrumentalisiert.
Cornelia Rüegger analysiert, wie Sozialarbeitende im Ausgangspunkt der Fallarbeit ein Wissen darüber entwickeln, was den Fall und seine Problematik ausmacht und welcher Hilfe es bedarf.
Die Monographie analysiert das Verhältnis der wissenschaftlichen Konstrukte „Resilienz“ und „Kultur“ und postuliert auf Basis ihrer empirischen Befunde wichtige Interdependenzen im Sinne einer Cultural Resilience.
Kommunikation mit Eltern gilt als herausfordernder Teil der Arbeit frühpädagogischer Fachkräfte – gestiegene Anforderungen an das elementarpädagogische Berufsfeld spiegeln sich in diesem Arbeitsbereich wider.
In dieser Publikation wird Dynamic Assessment erstmalig im deutschsprachigen Raum zur Sprachdiagnostik mehrsprachiger Kinder im Kindergartenalter in einer Studie pilotiert.
Mit dem vorliegenden Buch wird der Versuch unternommen, eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Thema 360°-Videos in Forschung und Lehre aus Sicht verschiedener sozialwissenschaftlicher Disziplinen anzuregen.
Die Evolution von Gesellschaft führt zu unterschiedlichen Differenzierungsformen, die immer auch als Neu-Arrangierung des Verhältnisses gelesen werden kann, welches die Gesellschaft zum Individuum einrichtet.
Ziel des Sammelbandes ist es, den Gegenstand Kinderzeichnung im Rahmen der qualitativen Forschung stärker zu konturieren, die Spezifik und Eigenständigkeit der Datensorte Kinderzeichnung und deren empirischen Mehrwert an exemplarischen Forschungsprojekten aufzuzeigen und darüber hinaus mögliche Analyse- und Interpretationswege darzulegen.
Stephan Friebel-Piechotta untersucht in der vorliegenden Studie die Vorstellungen von Wirtschaftslehrpersonen zum Denken in ökonomischen Modellen sowie zum Lehren und Lernen mit und über ökonomische(n) Modelle(n) im Wirtschaftsunterricht.
Christian Sagert geht in diesem Buch der Frage auf den Grund, wie Väter ihre Lebenspraxis in gemeinsam realisierten Regenbogenfamilien gestalten, in denen eine normativ idealisierte Mutterrolle vermeintlich nicht existiert.
Beratung in jugendpädagogischen Handlungsfeldern spielt in der Disziplin Erwachsenenbildung/ Außerschulische Jugendbildung (EB/AJB) eine weitestgehend vernachlässigte Rolle.
Empirische Studien zeigen, dass der Lehrerberuf psychisch stark belastend ist und dass Zusammenhänge zwischen dem Gesundheitszustand der Lehrkräfte und der Bildungsqualität der heranwachsenden Generation vorliegen.
Die jungen Menschen, die jetzt ein Lehramtsstudium beginnen oder neu in den Beruf eintreten, werden über viele Jahre das Bild der Lehrerin/des Lehrers in der Öffentlichkeit bestimmen und das Leben an den Schulen prägen.
Das religionspädagogische und praktisch-theologische Projekt VIDEODRAMA ist ein hybrider, interdisziplinärer Ansatz, bei dem mit einer Gruppe in einem kreativen Prozess ein Film produziert wird, der im „Raum eines biblischen Textes“ entsteht.
Das Buch systematisiert erstmals die Felder ‘Schreibkompetenz‘ und Schreibförderung‘ und zeigt, wie man das Schreiben selbst fördern kann und durch das Schreiben auch das Leseverstehen und Fachlernen verbessert.
Die Studie untersucht die Perspektiven von Lehrkräften und Schulsozialarbeiter*innen, die an Prozessen der Offenlegung (Disclosure) von sexualisierter Gewalt beteiligt waren.
Im Rahmen eines Plädoyers für eine epistemologische Neuorientierung der Deutschdidaktik versucht dieses Buch (Deutsch)(Hochschul)Didaktik herrschafts- und rassismuskritisch zu reflektieren und weiterzuentwickeln.